Gedenktafel Marktbrand

Gedenktafeln, -steine an Objekten oder freistehend

Gemeinde: Neumarkt am Wallersee

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Die Gedenktafel erinnert an den großen Brand in Neumarkt im Jahre 1879.

Beschreibung:

Das Schanzhäusl vor der Kirche ließ Erzbischof Paris Lodron (1619-1653) im Jahr 1638 zum Schutz errichten. Der Turm, an dem die Gedenktafel angebracht ist, diente als Wohnung und Wachhaus. Den Scheitelstein des korbbogigen Konglomeratportales bildet eine Marmortafel mit einem Wappenrelief des Salzburger Erzbischofs. Die Inschriften an den beiden Kämpfersteinen (Marmor) lauten: 'ARCHIEPS PARIS EX COM LODRONI F' und 'MDCXXXVIIII'.

Details

Gemeindename Neumarkt am Wallersee
Gemeindekennzahl 50324
Ortsübliche Bezeichnung Gedenktafel Marktbrand
Objektkategorie 1600 ( Gedenktafeln, -steine an Objekten oder freistehend | | )

Katastralgemeinde Neumarkt-Markt -- GEM Neumarkt am Wallersee
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer .46
Ortschafts- bzw. Ortsteil Stadtzentrum
Straße und Hausnummer bzw. Flurname
Längengrad 13.224279
Breitengrad 47.947136

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 0.7
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Schanzhäusl vor der Kirche ließ Erzbischof Paris Lodron (1619-1653) im Jahr 1638 zum Schutz errichten. Der Turm, an dem die Gedenktafel angebracht ist, diente als Wohnung und Wachhaus. Den Scheitelstein des korbbogigen Konglomeratportales bildet eine Marmortafel mit einem Wappenrelief des Salzburger Erzbischofs. Die Inschriften an den beiden Kämpfersteinen (Marmor) lauten: 'ARCHIEPS PARIS EX COM LODRONI F' und 'MDCXXXVIIII'.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Oberhalb des erzbischöflichen Wappens befindet sich eine querrechteckige Tafel mit der Inschrift: 'Am 11. März 1879 um 12 Uhr Mittags brach im Moserbräuhause in der Mitte des Marktes Feuer aus. Durch den damals herrschenden Sturmwind getrieben wurden die Flammen in rasender Eile auf die gegenüberstehenden Gebäude geworfen, in Folge dessen in kaum 2 Stunden 56 Wohn- und 24 Nebengebäude in vollen Flammen standen, wovon nahezu alles bis auf den Grund eingeäschert wurde. Nur durch die großmütigen Spenden so vieler Wohltäter war es möglich, aus dem Schutthaufen wieder Häuser entstehen zu sehen und das heutige Neumarkt zu erblicken.'

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die Gedenktafel erinnert an den großen Brand in Neumarkt im Jahre 1879.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Helmut Deinhammer: Haus- und Hofchronik Neumarkt am Wallersee, Neumarkt 2001, Seite 96.

Martina Beretzki, Kornelia Obermüller, Ingrid Weydemann
Datum der Erfassung 2006-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2006-01-01

Standort

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