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Kreuzweg nach Sparz
Religiöse KleindenkmälerKalvarienberge, Kreuzweg- und Rosenkranzanlagen
Gemeinde: Traunstein
Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Chronik:
Der Kreuzweg wurde 1896 von Stadtpfarrer Heinrich Meixner gestiftet und am 13. September desselben Jahres von Pater Fidelis Walter, Minoriten-Superior von Maria Eck, eingeweiht. Max Fürst malte die Stationsbilder auf Kupferblech im Nazarenerstil der Führich-Kreuzwege, der Traunsteiner Steinmetz Kassian Weinmann entwarf und schuf die Stationskapellen. 1959 erneuerte der akademische Kunstmaler Ernst Rappel aus Inzell die Tafeln. 1986 wurden sämtliche 14 Stationen unter der Ägide des Fördervereins Alt-Traunstein renoviert; mit der künstlerischen Gestaltung wurde erneut Ernst Rappel betraut. Anlässlich seine 50-jährigen Gründungsjubiläums hat der Lions Club Traunstein 2014 erneut eine Renovierung vornehmen lassen. Die Reinigung und Ausbesserung der Stationskapellen übernahm in guter Tradition die Traunsteiner Firma Weinmann, die Stationsbilder restaurierte der Kirchenmaler Michael Stein aus Inzell. Aufgrund von Witterungseinflüssen war 2025 erneut eine Restaurierung notwendig, die im Auftrag des Lions Clubs Traunstein von den gleichen Firmen wie 2014 vorgenommen wurde. An den Bildstöcken angebrachte Schilder weisen auf die Namen der Spender hin, die 1986 und 2014 die Wiederherstellung unterstützt haben.
Beschreibung:
Der Kreuzweg zieht von der Straße nach Sparz über den Fußweg zur Sparzer Kapelle. Die 14 Stationen bestehen aus einem Sockel aus Nagelfluhquadern (1 m hoch) und einem kapellenartigen Sandsteinaufbau (1,6 m hoch) gleicher Breite und Stärke. Dieser dreigliedrige Aufbau setzt sich zusammen aus einer Basisplatte, einem Gehäuse mit 2 runden Säulen links und rechts an der Schauseite und einer abgedachten, vorgezogenen, mit Blech gedeckten Abdeckplatte.
Details
| Gemeindename |
Traunstein |
| Gemeindekennzahl |
189155 |
| Ortsübliche Bezeichnung |
Kreuzweg nach Sparz |
| Objektkategorie |
1550 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kalvarienberge, Kreuzweg- und Rosenkranzanlagen | ) |
| Katastralgemeinde |
Traunstein -- GEM Traunstein |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer |
1056 u. 1057 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil |
Sparz |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname |
Fußweg zur Sparzer Kapelle |
| Längengrad |
|
| Breitengrad |
|
| denkmalgeschützt |
nicht geschuetzt |
| Höhe (m) |
2.6 |
| gemessen od. geschätzt |
gemessen |
| Breite (m) |
1.15 |
| gemessen od. geschätzt |
gemessen |
| Tiefe (m) |
0.6 |
| gemessen od. geschätzt |
geschätzt |
| Zustandsklassifizierung |
sehr gut |
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
|
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) |
Der Kreuzweg zieht von der Straße nach Sparz über den Fußweg zur Sparzer Kapelle. Die 14 Stationen bestehen aus einem Sockel aus Nagelfluhquadern (1 m hoch) und einem kapellenartigen Sandsteinaufbau (1,6 m hoch) gleicher Breite und Stärke. Dieser dreigliedrige Aufbau setzt sich zusammen aus einer Basisplatte, einem Gehäuse mit 2 runden Säulen links und rechts an der Schauseite und einer abgedachten, vorgezogenen, mit Blech gedeckten Abdeckplatte. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details |
Die Säulen zeigen Basiswülste und Würfelkapitelle. An der Kante der Abdachung verläuft ein profiliertes Gesims. Die Kupfertafeln mit den Leidensstationen sind an der Rückwand der vergitterten Gehäuse angebracht. Über den Stationsnummern bildet im Giebeldreieck ein kleines Kreuz aus Holz (11 x 11 cm) in einer Scheibe mit einem äußeren Durchmesser von 17 cm ein Rad- oder Scheibenkreuz. |
| Zeitkategorie |
19. Jahrhundert, 2. Hälfte |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) |
Der Kreuzweg wurde 1896 von Stadtpfarrer Heinrich Meixner gestiftet und am 13. September desselben Jahres von Pater Fidelis Walter, Minoriten-Superior von Maria Eck, eingeweiht. Max Fürst malte die Stationsbilder auf Kupferblech im Nazarenerstil der Führich-Kreuzwege, der Traunsteiner Steinmetz Kassian Weinmann entwarf und schuf die Stationskapellen. 1959 erneuerte der akademische Kunstmaler Ernst Rappel aus Inzell die Tafeln. 1986 wurden sämtliche 14 Stationen unter der Ägide des Fördervereins Alt-Traunstein renoviert; mit der künstlerischen Gestaltung wurde erneut Ernst Rappel betraut. Anlässlich seine 50-jährigen Gründungsjubiläums hat der Lions Club Traunstein 2014 erneut eine Renovierung vornehmen lassen. Die Reinigung und Ausbesserung der Stationskapellen übernahm in guter Tradition die Traunsteiner Firma Weinmann, die Stationsbilder restaurierte der Kirchenmaler Michael Stein aus Inzell. Aufgrund von Witterungseinflüssen war 2025 erneut eine Restaurierung notwendig, die im Auftrag des Lions Clubs Traunstein von den gleichen Firmen wie 2014 vorgenommen wurde. An den Bildstöcken angebrachte Schilder weisen auf die Namen der Spender hin, die 1986 und 2014 die Wiederherstellung unterstützt haben. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |
Zu Ehren des akademischen Malers Ernst Rappel, der ihn in den Jahren 1959 und 1986 restaurierte, trägt der Kreuzweg nach Sparz seit 2014 den Namen "Ernst-Rappel-Weg". |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen |
Autor unbekannt (J.P.): Die Kirche und das Institut der Engl. Fräulein in Sparz bei Traunstein in Oberbayern. In: Kalender für katholische Christen, 58. Jahrgang, 1898: 53-58. Dobeneck, Götz von: Kreuzweg Sparz. In: 10 Jahre Förderverein Alt-Traunstein 1983-1993. Traunstein 1993. 22-23. |
| Datum der Erfassung |
2006-01-01 |
| Datum der letzten Bearbeitung |
2025-08-21 |
| letzter Bearbeiter |
Franz Haselbeck |
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