Landesehrenmal Maria Taferl
Gemeinde: Maria Taferl
Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Chronik:
Diese Kapelle, die auch als Bastion bekannt ist, wurde Anfang der 1960er Jahren als Landesehrenmal für alle Opfer der Kriege errichtet.
Im Inneren des Gebäudes sind eine Kreuzigungsgruppe sowie ausgedehnte Fresken zu sehen, welche die Schrecken verschiedener kriegerischer Auseinandersetzungen darstellen. Der Bau wurde im Zuge der Neugestaltung des Vorplatzes anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Wallfahrtskirche geplant, die im Jahr 1947 zur Basilika Minor erhoben worden war.
Die feierliche Weihe des Landesehrenmals erfolgte am 9. Juni 1963.
Vor dem Eingangsportal wurden zudem Gedenktafeln angebracht, um dauerhaft an alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu erinnern, die ihr Leben im Dienst für die Allgemeinheit gelassen haben.
Beschreibung:
Das Niederösterreichische Landesehrenmal
bildet die fünfte Station der Sieben Schmerzen Mariens.
Es liegt unterhalb des Kirchenvorplatzes am aktuellen
Weg der Achtsamkeit und ist sowohl in den historischen Bußweg
von Marbach an der Donau als auch in die heutige Bußwegstiege integriert.
Diese Bastion stellt zudem einen wesentlichen Bestandteil der Stützmauer dar, welche die physische Abgrenzung zum heiligen Platz vor der Basilika bildet und gleichzeitig die auftretenden Kräfte ableitet.
Details
| Gemeindename | Maria Taferl |
| Gemeindekennzahl | 31523 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Landesehrenmal Maria Taferl |
| Objektkategorie | 1552 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kalvarienberge, Kreuzweg- und Rosenkranzanlagen | Kreuzweganlage) |
| Katastralgemeinde | Maria Taferl -- GEM Maria Taferl |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 125 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | Teilstück vom Vorplatz der Wallfahrtsbasilika Maria Taferl |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Bußwegstiege |
| Längengrad | 15.1561 |
| Breitengrad | 48.2247 |
| denkmalgeschützt | geschuetzt |
| Höhe (m) | 10 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Breite (m) | 8 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Tiefe (m) | 8 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Zustandsklassifizierung | gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Das Niederösterreichische Landesehrenmal bildet die fünfte Station der Sieben Schmerzen Mariens. Es liegt unterhalb des Kirchenvorplatzes am aktuellen Weg der Achtsamkeit und ist sowohl in den historischen Bußweg von Marbach an der Donau als auch in die heutige Bußwegstiege integriert. Diese Bastion stellt zudem einen wesentlichen Bestandteil der Stützmauer dar, welche die physische Abgrenzung zum heiligen Platz vor der Basilika bildet und gleichzeitig die auftretenden Kräfte ableitet. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details | Im Jahr 2025 wurden teilweise neue Informationstafeln angebracht (Stationen 1–4 sowie Station 7). Zugleich wurden die Reliefs der Stationen 1 bis 4 gereinigt. |
| Zeitkategorie | 20. Jahrhundert, 2. Hälfte |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | Diese Kapelle, die auch als Bastion bekannt ist, wurde Anfang der 1960er Jahren als Landesehrenmal für alle Opfer der Kriege errichtet. Im Inneren des Gebäudes sind eine Kreuzigungsgruppe sowie ausgedehnte Fresken zu sehen, welche die Schrecken verschiedener kriegerischer Auseinandersetzungen darstellen. Der Bau wurde im Zuge der Neugestaltung des Vorplatzes anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Wallfahrtskirche geplant, die im Jahr 1947 zur Basilika Minor erhoben worden war. Die feierliche Weihe des Landesehrenmals erfolgte am 9. Juni 1963. Vor dem Eingangsportal wurden zudem Gedenktafeln angebracht, um dauerhaft an alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu erinnern, die ihr Leben im Dienst für die Allgemeinheit gelassen haben. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) | Vorstellung | 9. August 2026 | 1. NÖ Klein-und Flurdenkmaltag |
| Landesehrenmal NÖ | |
| 1. November 2008 | |
| Erich Köberl |
| Zum Landesehrenmal NÖ | |
| 1. November 2008 | |
| Erich Köberl |
| Blick zur Donau in den Nibelungengau | |
| 1.November 2023 | |
| Erich Köberl |
| Nibelungengau | |
| 1.November 2023 | |
| Erich Köberl |
| Gedenktafeln der Blaulichtorganisationen | |
| 1.November 2023 | |
| Erich Köberl |
| Nibelungengau | Landesehrenmal | |
| 10. Jänner 2024 | |
| Erich Köberl |
| Nibelungengau | Landesehrenmal | Basilika Maria Taferl | |
| 10. Jänner 2024 | |
| Erich Köberl |
| Jesus am Kreuz | Landesehrenmal | |
| 9. August 2026 | 1. NÖ Klein-und Flurdenkmaltag | |
| Erich Köberl |
| Landesehrenmal Maria Taferl | |
| 9. August 2026 | 1. NÖ Klein-und Flurdenkmaltag | |
| Erich Köberl |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | 1. Besprechung mit ÖKB 2.Informationen Marktgemeinde Maria Taferl 3. Präsentation | 9. August 2026 | 1. NÖ Klein-und Flurdenkmaltag 4. Kirchliteratur 5. Fortsetzung folgt . ek |
| Datum der Erfassung | 2023-10-13 |
| Datum der letzten Bearbeitung | 2026-08-19 |
| letzter Bearbeiter | Erich Köberl |