Widersberg
Gemeinde: Raabs an der Thaya
Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Chronik:
Der Raabser Pfarrer Renk ließ 1861 auf einem Felsen am Fuße der Reismühlleite diesen Pfeiler mauern. Darauf wurde ein von August Bauer aus St. Pölten gemaltes Bild "Krönung Mariens" montiert. Das Marterl steht genau unter dem Felsen, auf dem sich 15 Meter höher die Ruine des mittelalterlichen Herrensitzes Widersperg befindet.
Quelle: Sommerfrische Raabs, 1901
Beschreibung:
Am Wanderweg entlang der Thaya erblickt man am Südufer rund 200 m flussabwärts der Reismühle auf einer senkrechten Felswand eine kleine Stelle in Form eines Miniatur-Breitpfeilers. Sie fußt auf einer vorspringenden Felsplatte, zeigt eine Nische mit Halbbogenabschluss und Faschenumrahmung. Den Abschluss bildet ein etwas vorspringendes Gesims in Form einer Halbkreisbogen-Verdachung. Ein kleines Lothringerkreuz sitzt auf dem höchsten Punkt des Gesimsbogens. Das gemauerte Felsenbild ist in Gelb gehalten, Fasche und Nische in dunklerem Gelb hervorgehoben.
Details
| Gemeindename | Raabs an der Thaya |
| Gemeindekennzahl | 32216 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Widersberg |
| Objektkategorie | 1536 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Felsnischen mit Bildern und/oder Inschriften) |
| Katastralgemeinde | Oberndorf bei Raabs -- GEM Raabs an der Thaya |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 878 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | Oberndorf bei Raabs |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Thayaweg, |
| Längengrad | 15.467 |
| Breitengrad | 48.84399 |
| denkmalgeschützt | nicht geschuetzt |
| Höhe (m) | 1.3 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Breite (m) | 0.8 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Tiefe (m) | 0.1 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Zustandsklassifizierung | gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Am Wanderweg entlang der Thaya erblickt man am Südufer rund 200 m flussabwärts der Reismühle auf einer senkrechten Felswand eine kleine Stelle in Form eines Miniatur-Breitpfeilers. Sie fußt auf einer vorspringenden Felsplatte, zeigt eine Nische mit Halbbogenabschluss und Faschenumrahmung. Den Abschluss bildet ein etwas vorspringendes Gesims in Form einer Halbkreisbogen-Verdachung. Ein kleines Lothringerkreuz sitzt auf dem höchsten Punkt des Gesimsbogens. Das gemauerte Felsenbild ist in Gelb gehalten, Fasche und Nische in dunklerem Gelb hervorgehoben. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details | Das Bild in der Nische zeigt eine Krönung Mariens: Links Christus mit Kreuz, rechts Gottvater halten gemeinsam eine Krone über die betende Maria, die auf einer Mondsichel sitzt. Über allen schwebt der Heilige Geist in Darstellung einer Taube. Unter der Nische ist eine kleine Blechtafel angebracht, die folgende Inschrift aufweist: Renov. vom Raabser Wanderverein |
| Zeitkategorie | 19. Jahrhundert, 2. Hälfte |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | Der Raabser Pfarrer Renk ließ 1861 auf einem Felsen am Fuße der Reismühlleite diesen Pfeiler mauern. Darauf wurde ein von August Bauer aus St. Pölten gemaltes Bild "Krönung Mariens" montiert. Das Marterl steht genau unter dem Felsen, auf dem sich 15 Meter höher die Ruine des mittelalterlichen Herrensitzes Widersperg befindet. Quelle: Sommerfrische Raabs, 1901 |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |



