Zinnmarterl

Religiöse KleindenkmälerBildstöckeKapellenbildstöcke

Gemeinde: Marbach an der Donau

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

In unserem Kulturkreis ist es schon seit jeher Brauch, dass christliche Orientierungspunkte auch als Zeichen der Frömmigkeit errichtet wurden und werden. Dies gilt insbesondere für Gebiete, in denen die Besiedlung dezentraler erfolgte und die Menschen weiter von der nächsten Ortschaft mit einer Pfarrkirche entfernt leben bzw. lebten.
So kam es zur Errichtung eines Kreuzes, eines Bildstocks oder einer Kapelle, damit man am christlichen Jahreskreis teilhaben konnte und kann, wie z.B.: das Maibeten.
So hat man in früherer Zeit, wie die Menschen noch in zur Pfarrkirche Gottsdorf marschieren bzw. gehen musste, diese Kleine Kapelle in Zinn als Gebetsstätte geschätzt.
Man verabschiedet sich und begrüßt solch christlichen Wegweiser mit einem „Grüß Gott“.

Um die Pflege und Beschmückung bemüht sich Familie Madl.



Beschreibung:

Nördlich von Kracking befindet sich der Zinn, welcher zudem ein bekannter Flurname ist.
Auf einer Seehöhe von ca. 483 m befindet sich an einer Weggabelung, die in Zinn zu einem Haus führt, eine kleine Kapelle in einer kräftigen gelben Fassadenfarbe.
Diese ist mit einer Nische sowie einer Altarfläche ausgestattet, auf dessen Fläche sind christliche Votivgaben zu sehen, darunter verschiedene hl. Figuren und hl. Bilder.
Dieser christliche Wegweiser wurde schon vor langer Zeit ausgemauert und wird in regelmäßigen Abständen saniert. Zum Schutz der kleinen Kapelle ist das Giebeldach mit gebrannten Ziegeln gedeckt.

Details

Gemeindename Marbach an der Donau
Gemeindekennzahl 31522
Ortsübliche Bezeichnung Zinnmarterl
Objektkategorie 1533 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Kapellenbildstöcke)

Katastralgemeinde
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1252 | 1253
Ortschafts- bzw. Ortsteil Zinn
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Zinn
Längengrad 15.1219
Breitengrad 48.22216

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.7
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 1.6
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Nördlich von Kracking befindet sich der Zinn, welcher zudem ein bekannter Flurname ist.
Auf einer Seehöhe von ca. 483 m befindet sich an einer Weggabelung, die in Zinn zu einem Haus führt, eine kleine Kapelle in einer kräftigen gelben Fassadenfarbe.
Diese ist mit einer Nische sowie einer Altarfläche ausgestattet, auf dessen Fläche sind christliche Votivgaben zu sehen, darunter verschiedene hl. Figuren und hl. Bilder.
Dieser christliche Wegweiser wurde schon vor langer Zeit ausgemauert und wird in regelmäßigen Abständen saniert. Zum Schutz der kleinen Kapelle ist das Giebeldach mit gebrannten Ziegeln gedeckt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) In unserem Kulturkreis ist es schon seit jeher Brauch, dass christliche Orientierungspunkte auch als Zeichen der Frömmigkeit errichtet wurden und werden. Dies gilt insbesondere für Gebiete, in denen die Besiedlung dezentraler erfolgte und die Menschen weiter von der nächsten Ortschaft mit einer Pfarrkirche entfernt leben bzw. lebten.
So kam es zur Errichtung eines Kreuzes, eines Bildstocks oder einer Kapelle, damit man am christlichen Jahreskreis teilhaben konnte und kann, wie z.B.: das Maibeten.
So hat man in früherer Zeit, wie die Menschen noch in zur Pfarrkirche Gottsdorf marschieren bzw. gehen musste, diese Kleine Kapelle in Zinn als Gebetsstätte geschätzt.
Man verabschiedet sich und begrüßt solch christlichen Wegweiser mit einem „Grüß Gott“.

Um die Pflege und Beschmückung bemüht sich Familie Madl.



Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

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Blick von Zinn nach Maria Taferl und Pöchlarn an der südlichen Donaustromseite
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Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen 1. Spaziergang um Kracking und Auratsberg
2. Ortsübliche Wanderkarte
3. Buchtipp: Buch Kreuze und Bildstöcke zwischen der Ysper und dem
Steinbach; Stille Zeugen des Glaubens von Autor Helmut Karpf
4.

Erich Köberl
Datum der Erfassung 2026-09-14
Datum der letzten Bearbeitung 2026-09-14
letzter Bearbeiter Erich Köberl

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