Schmid - Kreuz

Religiöse KleindenkmälerKreuzeHochkreuze

Gemeinde: Drosendorf-Zissersdorf

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Das Hochkreuz wurde lt. Inschrift von Familie Anton und Maria Schmid 1851 errichtet. Der akademische Maler Otto Köhler, (geboren 1904 in Drosendorf-Stadt, Hauptplatz, gestorben 1981 in Krems) bemalte den großen Blechkorpus. Vergleicht man das Schmidkreuz mit anderen Hochkreuzen, die alle eine ähnliche Ausgestaltung aufweisen, fällt der übergroße Corpus auf. Dieser wurde nachträglich angebracht, das ursprüngliche Beiwerk wie Mariendarstellung, Kelch und Kerzen wurde mit dem ursprünglichen Corpus entfernt. Darauf weisen auch die Bohrlöcher im Kreuz hin.

Beschreibung:

An der Straße Nonndorf - Drosendorf (LS 1257) steht rund 100 m außerhalb der Ortsausfahrt von Autendorf ein mächtiges Hochkreuz aus Granit. Aus einem volutenartig geschwungenen Sockel mit schwach vorkragender Abdeckplatte erhebt sich ein massives Kreuz mit volutenartig verbreiterter Basis und einem zentralen Vorsprung in Form eines Pilasters. Die Kreuzenden sind kleeblattartig verbreitert. Auf dem Kreuz befindet sich eine große Darstellung des Gekreuzigten aus Blech mit Bemalung, signiert 'Otto Köhler, Krems' Der Sockel zeigt eine Inschrift in einer geschwungenen, dem Sockelumriss folgenden Kartusche. Das Kreuz weist mehrere Bohrlöcher auf, die auf früheres (abgekommenes) Beiwerk hinweisen.

Details

Gemeindename Drosendorf-Zissersdorf
Gemeindekennzahl 31104
Ortsübliche Bezeichnung Schmid - Kreuz
Objektkategorie 1564 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kreuze | Hochkreuze)

Katastralgemeinde Autendorf -- GEM Drosendorf-Zissersdorf
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 429
Ortschafts- bzw. Ortsteil Autendorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname An der Straße nach Drosendorf
Längengrad 15.6025
Breitengrad 48.8675

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 4.2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1.2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 0.6
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) An der Straße Nonndorf - Drosendorf (LS 1257) steht rund 100 m außerhalb der Ortsausfahrt von Autendorf ein mächtiges Hochkreuz aus Granit. Aus einem volutenartig geschwungenen Sockel mit schwach vorkragender Abdeckplatte erhebt sich ein massives Kreuz mit volutenartig verbreiterter Basis und einem zentralen Vorsprung in Form eines Pilasters. Die Kreuzenden sind kleeblattartig verbreitert. Auf dem Kreuz befindet sich eine große Darstellung des Gekreuzigten aus Blech mit Bemalung, signiert 'Otto Köhler, Krems' Der Sockel zeigt eine Inschrift in einer geschwungenen, dem Sockelumriss folgenden Kartusche. Das Kreuz weist mehrere Bohrlöcher auf, die auf früheres (abgekommenes) Beiwerk hinweisen.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Der Sockel trägt folgende Inschrift: Anton und Maria Schmid Errichtet 1851

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Hochkreuz wurde lt. Inschrift von Familie Anton und Maria Schmid 1851 errichtet. Der akademische Maler Otto Köhler, (geboren 1904 in Drosendorf-Stadt, Hauptplatz, gestorben 1981 in Krems) bemalte den großen Blechkorpus. Vergleicht man das Schmidkreuz mit anderen Hochkreuzen, die alle eine ähnliche Ausgestaltung aufweisen, fällt der übergroße Corpus auf. Dieser wurde nachträglich angebracht, das ursprüngliche Beiwerk wie Mariendarstellung, Kelch und Kerzen wurde mit dem ursprünglichen Corpus entfernt. Darauf weisen auch die Bohrlöcher im Kreuz hin.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)




Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch mit Harald Kreilberger. Hauptschule Drosendorf: Projekt 'Schüler als Heimatforscher: Bildstöcke und Wegkreuze in der Stadtgemeinde Drosendorf-Zissersdorf',1988.

Ulfhild Krausl u. Franz Tades
Datum der Erfassung 2011-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2011-01-01
letzter Bearbeiter Ulfhild Krausl u. Franz Tades

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.