Nonntaler Friedhofskreuz

Religiöse KleindenkmälerKreuze

Gemeinde: Stadt Salzburg

Zeitkategorie: 18. Jahrhundert

Chronik:

Vor der St.Erhard-Kirche befand sich sei 1727 der dörfliche Friedhof für die Bewohner des Nontales. Er wurde 1878 aufgelassen. 1908 wurde das Areal als Park gestaltet. Bei dem Kruzifix handelt es sich um das ehemalige Friedhofskreuz. Die Art des Kruzifixes weist in eine Entstehungszeit im 18. Jahrhundert, die wohl mit dem in der Inschrift erwähnten Datum von 1727 angenommen werden kann. Der Corpus wurde im Herbst 2009 abgenommen, restauriert, und im Februar 2010 wieder angebracht.

Beschreibung:

Gegenüber der ehemaligen Spitalskirche St. Erhard im Nonntal steht am östlichen Rand des gleichnamigen Platzes ein hohes Kruzifix. Das schlichte Holzkreuz ist am Boden in einen fundamentierten Stahlschuh verschraubt. Der farbig gefasste, aus Holz geschnitzte Corpus, ein Viernageltyp, weist ein weißes Hüfttuch auf. Vom Kopf des Gekreuzigten gehen goldene Strahlen aus. Oben am Kreuzesschaft ist die INRI-Tafel befestigt. Die Gestaltung weist den unbekannten Schöpfer des gesamten Schnitzwerkes als bedeutenden Künstler aus. Das Kreuz hat ein breites, im Bogen geschwungenes Dach aus Kupferblech.

Details

Gemeindename Stadt Salzburg
Gemeindekennzahl 50101
Ortsübliche Bezeichnung Nonntaler Friedhofskreuz
Objektkategorie 1560 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kreuze | )

Katastralgemeinde Salzburg -- GEM Stadt Salzburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 2223
Ortschafts- bzw. Ortsteil Salzburg Nonntal / Inneres Nonntal
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Erhardplatz
Längengrad
Breitengrad

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 4
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 0.5
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Gegenüber der ehemaligen Spitalskirche St. Erhard im Nonntal steht am östlichen Rand des gleichnamigen Platzes ein hohes Kruzifix. Das schlichte Holzkreuz ist am Boden in einen fundamentierten Stahlschuh verschraubt. Der farbig gefasste, aus Holz geschnitzte Corpus, ein Viernageltyp, weist ein weißes Hüfttuch auf. Vom Kopf des Gekreuzigten gehen goldene Strahlen aus. Oben am Kreuzesschaft ist die INRI-Tafel befestigt. Die Gestaltung weist den unbekannten Schöpfer des gesamten Schnitzwerkes als bedeutenden Künstler aus. Das Kreuz hat ein breites, im Bogen geschwungenes Dach aus Kupferblech.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Am Boden vor dem Kreuz befindet sich eine Tafel. Ihre Inschrift lautet: 'AUF DIESEM NUNMEHR DER ERHOLUNG / GEWIDMETEN PLATZE BEFAND SICH FRÜHER DER / NONNTHALER-FRIEDHOF / WELCHER IM JAHRE 1727 ERRICHTET / 1878 FÜR DIE BEERDIGUNG GESCHLOSSEN / UND IM JAHRE 1908 ABGETRAGEN WURDE'

Zeitkategorie 18. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Vor der St.Erhard-Kirche befand sich sei 1727 der dörfliche Friedhof für die Bewohner des Nontales. Er wurde 1878 aufgelassen. 1908 wurde das Areal als Park gestaltet. Bei dem Kruzifix handelt es sich um das ehemalige Friedhofskreuz. Die Art des Kruzifixes weist in eine Entstehungszeit im 18. Jahrhundert, die wohl mit dem in der Inschrift erwähnten Datum von 1727 angenommen werden kann. Der Corpus wurde im Herbst 2009 abgenommen, restauriert, und im Februar 2010 wieder angebracht.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen

Friedrich Ferstl / G.Friedl
Datum der Erfassung 2010-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2010-01-01
letzter Bearbeiter Friedrich Ferstl / G.Friedl

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.