Müller Kapelle

Religiöse KleindenkmälerBildstöcke

Gemeinde: Saaldorf-Surheim

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Nach der wie vor benannten Jahrzahl 1848 ist zu schließen, dass auch die Kapelle in diesem Jahr gebaut wurde. Sie steht direkt am ehemaligen Steg neben der Sur, wo ein Weg von der Mühle hinüber führte. Der Grund der Erbauung könnte das Gedenken an das vor dem Ertrinken gerettete Mädchen Maria Rehrl gewesen sein.

Beschreibung:

Der zur Nordostseite hin geöffnete Kapellenbildstock, der gegenüber der Mühle, direkt neben der Sur steht, ist ein verputzter und getünchter Massivbau. Gedeckt ist der fast quadratische Bau mit einem Zeltdach das über der Traufe ca. 1,60m mißt. In der Öffnung (2,00 m x 1,60m) steht ein Betstuhl, rechts davon an der Wand ein Kreuz mit Blechchristus, wahrscheinlich ein Sterbekreuz. Das Kreuz misst 1,40 x 0,43m und der Christus 0,20 x 0,17m.

Details

Gemeindename Saaldorf-Surheim
Gemeindekennzahl 172130
Ortsübliche Bezeichnung Müller Kapelle
Objektkategorie 1530 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | )

Katastralgemeinde Saaldorf -- GEM Saaldorf-Surheim
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 3008/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Sillersdorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname An der Sur
Längengrad 12.917374
Breitengrad 47.852204

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 2.3
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 2.65
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Im unteren Mauerwerkbereich zeigen sich partiell Feuchteschäden. Der Verputz ist an diversen Stellen marode und die Tünche ist an der gesamten Fassade teilweise abgefallen. Insbesondere die Dachdeckung ist stark geschädigt.

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Der zur Nordostseite hin geöffnete Kapellenbildstock, der gegenüber der Mühle, direkt neben der Sur steht, ist ein verputzter und getünchter Massivbau. Gedeckt ist der fast quadratische Bau mit einem Zeltdach das über der Traufe ca. 1,60m mißt. In der Öffnung (2,00 m x 1,60m) steht ein Betstuhl, rechts davon an der Wand ein Kreuz mit Blechchristus, wahrscheinlich ein Sterbekreuz. Das Kreuz misst 1,40 x 0,43m und der Christus 0,20 x 0,17m.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details In der Nischenöffnung (1,15 x 1,17 x 0,80m), die leicht blau getüncht ist, befindet sich ein Bilddruck mit Rahmen mit der Darstellung 'Geburt Christi' im Achteck Format (0,65 x 0,65 m). Ebenso ein Bilddruck des Hl. Franziskus (0,45 x 0,35 m). In der Mitte steht eine Gipsguss Lourdesmadonna (Höhe: 0,40m), daneben ein Neurenaissance Gipsguss der Dreifaltigkeit. Das geschmiedete Abschlussgitter (1,25 x 1,25 m) weist die Buchstaben 'PI', 'M' 'R ?' und die Jahreszahl '1848' auf.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Nach der wie vor benannten Jahrzahl 1848 ist zu schließen, dass auch die Kapelle in diesem Jahr gebaut wurde. Sie steht direkt am ehemaligen Steg neben der Sur, wo ein Weg von der Mühle hinüber führte. Der Grund der Erbauung könnte das Gedenken an das vor dem Ertrinken gerettete Mädchen Maria Rehrl gewesen sein.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Beschreibung des H. Schamberger im Salzfass Jg. 7, Heft 1/2, 1973. Gespräch mit Eigentümer

Franz Nefzger
Datum der Erfassung 2005-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2005-01-01
letzter Bearbeiter Franz Nefzger

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.