Altwirt Hausaltar

Religiöse KleindenkmälerBildstöcke

Gemeinde: Muhr

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Die Prozession mit den Prangstangen führt auch beim Altwirt, wo immer das 3. Evangelium verlesen wird, vorbei. Zu diesem Anlass wurde früher vor dem alten Bauernhaus ein Altar hergerichtet. Im Jahre 1968 errichtete der damalige Bauer Alois Lanschützer in diesem Bereich den gemauerten Hausaltar. Das Relief "Mutter mit dem Kind" brachte Marianne Lanschützer (Altwirtbäuerin) von einer Pilgerfahrt aus Assisi mit.

Beschreibung:

In der Dorfmitte gegenüber vom Gasthof Mesnerwirt befindet sich im Bereich des Altwirthofes unterhalb eines Felsens der nach Süden gerichtete Hausaltar.
Dieser mit Natursteinen aus Hintermuhr ("Gaunitscher Gleichen") gemauerte Altar hat einen Betstuhl, der die Gläubigen zum Innehalten einlädt, integriert.
Ein gemauerter Bildstock ist auf dem Altartisch aufgesetzt. Der rechteckige Unterbau hat einen Aufbau mit Satteldach und eine Ausnehmung, die für das geschnitzte Relief "Mutter mit dem Kind" Platz bietet. Die Nische erhält eine besondere Betonung durch die zwei Steinsäulen auf beiden Seiten.
Auf einem Stein steht geschrieben:
"Fester Mut und Gottes Wort, helfen über Berge fort!"

Details

Gemeindename Muhr
Gemeindekennzahl 50505
Ortsübliche Bezeichnung Altwirt Hausaltar
Objektkategorie 1530 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | )

Katastralgemeinde Vordermuhr -- GEM Muhr
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 600
Ortschafts- bzw. Ortsteil Dorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Vordermuhr 31, Altwirt
Längengrad 13.498962
Breitengrad 47.099038

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 1.5
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) In der Dorfmitte gegenüber vom Gasthof Mesnerwirt befindet sich im Bereich des Altwirthofes unterhalb eines Felsens der nach Süden gerichtete Hausaltar.
Dieser mit Natursteinen aus Hintermuhr ("Gaunitscher Gleichen") gemauerte Altar hat einen Betstuhl, der die Gläubigen zum Innehalten einlädt, integriert.
Ein gemauerter Bildstock ist auf dem Altartisch aufgesetzt. Der rechteckige Unterbau hat einen Aufbau mit Satteldach und eine Ausnehmung, die für das geschnitzte Relief "Mutter mit dem Kind" Platz bietet. Die Nische erhält eine besondere Betonung durch die zwei Steinsäulen auf beiden Seiten.
Auf einem Stein steht geschrieben:
"Fester Mut und Gottes Wort, helfen über Berge fort!"
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die Prozession mit den Prangstangen führt auch beim Altwirt, wo immer das 3. Evangelium verlesen wird, vorbei. Zu diesem Anlass wurde früher vor dem alten Bauernhaus ein Altar hergerichtet. Im Jahre 1968 errichtete der damalige Bauer Alois Lanschützer in diesem Bereich den gemauerten Hausaltar. Das Relief "Mutter mit dem Kind" brachte Marianne Lanschützer (Altwirtbäuerin) von einer Pilgerfahrt aus Assisi mit.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Altwirt Hausaltar - gestaltet für die Prozession
Juni 2019
Lanschützer Marianne

Altwirt Hausaltar mit Betstuhl
Aug.2019
Griessner Sepp

Maria mit dem Kind
15.06.2019
Griessner Sepp

Altarbildstock im Winter
Dez.2019
Lanschützer Marianne

Altwirt Hausaltar
Juli 2019
Griessner Sepp

Hausaltar mit Blumenschmuck
Juni 2019
Lanschützer Marianne

Altwirt Hausaltar
2019
Kandler Helmut

Altwirt Hausaltar als Prozessionsaltar
2019
Kandler Helmut

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Marianne und Franz Lanschützer (Eigentümer)

Josef Griessner
Datum der Erfassung 2019-03-09
Datum der letzten Bearbeitung 2021-05-26
letzter Bearbeiter Robert Grießner

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.