Purgger Kasten

KleinspeicherGetreidespeicher

Gemeinde: Lessach

Zeitkategorie:

Chronik:

Früher diente der Kasten ausschließlich der Aufbewahrung von Getreide, Speck, Mehl und anderen Lebensmitteln. Heute wird nur mehr Speck darin aufbewahrt. Der Rest dient als Abstellraum. Im Jahr 2007 erfolgte die Aussenrenovierung des Getreidekastens (Trockenlegung and der West- und Nordseite, Komplettreinigung, Kalkputz). Die Arbeiten wurden von Johannes Laßhofer und Peter Kröll / Lessach durchgeführt. Im Obergeschoß wurde eine Stahlspange (auf der Ostseite des Innenraumes) gezogen und aussen mit schmiedeisernen Haltern befestigt. Den weißen Kalkanstrich ziert eine hellgraue Etagenfasche. Jeweils in der Mitte der Etagenbänder zeigen sich die Symbole Erde, Mond, Sonne und Stern.

Beschreibung:

Über die Bergstraße im Ortsteil Zoitzach gelangt man zum Purggerhof. Ca. 100 Meter südlich des Hauses steht der in den Hang gemauerte Getreidespeicher mit rechteckigem Grundriss und steilem Satteldach. Eine große Steinplatte dient als Stufe zum nordseitig gelegenen Eingang dessen Gewände einen leichten Segmentboden aufweist. An der hölzernen Eingangstür befindet sich ein großes, eisernes Schloss. Das zweigeschoßige Bauwerk hat drei Fenster. Das Fenster im Erdgeschoss ist nach Osten orientiert, die beiden Fenster im Obergeschoss sind nach Osten und Westen ausgerichtet. Alle Fenster sind mit Eisengittern versehen. Knapp unterhalb des Giebels (west- und ostseitig) befinden sich zwei Lüftungsluken.

Details

Gemeindename Lessach
Gemeindekennzahl 50502
Ortsübliche Bezeichnung Purgger Kasten
Objektkategorie 2110 ( Kleinspeicher | Getreidespeicher | )

Katastralgemeinde Zoitzach -- GEM Lessach
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 144
Ortschafts- bzw. Ortsteil Zoitzach - Wiesberg
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Zoitzach 7
Längengrad 13.793071
Breitengrad 47.181581

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 6.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 4
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 5.4
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Über die Bergstraße im Ortsteil Zoitzach gelangt man zum Purggerhof. Ca. 100 Meter südlich des Hauses steht der in den Hang gemauerte Getreidespeicher mit rechteckigem Grundriss und steilem Satteldach. Eine große Steinplatte dient als Stufe zum nordseitig gelegenen Eingang dessen Gewände einen leichten Segmentboden aufweist. An der hölzernen Eingangstür befindet sich ein großes, eisernes Schloss. Das zweigeschoßige Bauwerk hat drei Fenster. Das Fenster im Erdgeschoss ist nach Osten orientiert, die beiden Fenster im Obergeschoss sind nach Osten und Westen ausgerichtet. Alle Fenster sind mit Eisengittern versehen. Knapp unterhalb des Giebels (west- und ostseitig) befinden sich zwei Lüftungsluken.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Im aus Steinen aufgemauerten Erdgeschoß des Kastens befindet sich eine große Getreidetruhe. Ins zum Teil überwölbte Obergeschoß, das sich mit einer Falltüre abschließen lässt, gelangt man über eine Holzstiege. Auch hier steht noch eine alte Getreidetruhe.

Zeitkategorie
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Früher diente der Kasten ausschließlich der Aufbewahrung von Getreide, Speck, Mehl und anderen Lebensmitteln. Heute wird nur mehr Speck darin aufbewahrt. Der Rest dient als Abstellraum. Im Jahr 2007 erfolgte die Aussenrenovierung des Getreidekastens (Trockenlegung and der West- und Nordseite, Komplettreinigung, Kalkputz). Die Arbeiten wurden von Johannes Laßhofer und Peter Kröll / Lessach durchgeführt. Im Obergeschoß wurde eine Stahlspange (auf der Ostseite des Innenraumes) gezogen und aussen mit schmiedeisernen Haltern befestigt. Den weißen Kalkanstrich ziert eine hellgraue Etagenfasche. Jeweils in der Mitte der Etagenbänder zeigen sich die Symbole Erde, Mond, Sonne und Stern.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch mit den Altbauersleuten Susanne und Michael Brugger

Martina Brugger
Datum der Erfassung 2005-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2005-01-01
letzter Bearbeiter Martina Brugger

Standort

Kommentare

Sie müssen sich einloggen, um selbst Kommentare abgeben zu können!

Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.