Loipferdinger Kapelle

Religiöse KleindenkmälerBildstöcke

Gemeinde: Lamprechtshausen

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Knapp nach 1800 wurde die Loipferdinger Kapelle vom alten Geigerbauer (Zauner) gebaut. Früher standen zwei Lärchen davor. Durch einen Grundtausch 1930 stand die Kapelle plötzlich an der Grundgrenze, aber auf Hubergrund (Maier nun Gschaider). 1962 brannte das Anwesen vom Maxbauern (Junger) ab und auch die Kapelle wurde ein Raub der Flammen. 1963 baute sie der Huberbauer - auch als Dank, dass sein Hof nicht zu Schaden kam - nach altem Plan wieder auf. Am 10. November 1963 weihte Rektor Maier von Maria Bühel die neue Kapelle ein.

Beschreibung:

Im Weiler Loipferding westlich einer mächtigen Linde befindet sich die Loipferdinger Kapelle. Der gemauerte und verputzte Kapellenbildstock mit dreiseitigem Schluss ist über einem Betonfundament errichtet. Das an der Frontseite weit vorkragende, geschwungene Dach (Anschüblinge) ist mit Eternitschindeln gedeckt und wird von Holzpfeilern gestützt. Ein Kleeblattkreuz aus Eisen bildet die Dachbekrönung. Im großen, überdachten Vorraum mit halbhoher, seitlicher Holzverlattung sind drei Kirchenstühle aufgestellt. Vor der segmentbogigen Bildstocknische, die mit einem zweiflügeligen Eisengitter (mit integriertem Opferstock) verschlossen ist, steht eine Betbank. Über dem Nischenbogen ist die Inschrift: 'Heilige Maria bitt für uns' in einem roten Schriftband aufgemalen.

Details

Gemeindename Lamprechtshausen
Gemeindekennzahl 50322
Ortsübliche Bezeichnung Loipferdinger Kapelle
Objektkategorie 1530 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | )

Katastralgemeinde Arnsdorf -- GEM Lamprechtshausen
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 2310
Ortschafts- bzw. Ortsteil Loipferding
Straße und Hausnummer bzw. Flurname
Längengrad 12.931973
Breitengrad 47.961084

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3.8
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 2.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 4
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Im Weiler Loipferding westlich einer mächtigen Linde befindet sich die Loipferdinger Kapelle. Der gemauerte und verputzte Kapellenbildstock mit dreiseitigem Schluss ist über einem Betonfundament errichtet. Das an der Frontseite weit vorkragende, geschwungene Dach (Anschüblinge) ist mit Eternitschindeln gedeckt und wird von Holzpfeilern gestützt. Ein Kleeblattkreuz aus Eisen bildet die Dachbekrönung. Im großen, überdachten Vorraum mit halbhoher, seitlicher Holzverlattung sind drei Kirchenstühle aufgestellt. Vor der segmentbogigen Bildstocknische, die mit einem zweiflügeligen Eisengitter (mit integriertem Opferstock) verschlossen ist, steht eine Betbank. Über dem Nischenbogen ist die Inschrift: 'Heilige Maria bitt für uns' in einem roten Schriftband aufgemalen.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Die Innenwände des tiefen Nischenraumes mit leicht gewölbter Decke zieren die Inschrift 'AVE MARIA', die Jahreszahl '1975', die Initialen 'P S', das Christusmonogramm 'IHS' und ein Marienmonogramm. Ein großer Rosenkranz mit Holzperlen ist an der Rückwand der Nische befestigt. Davor steht eine farbig bemalte Marienstatue aus Gips. Kerzen und Blumen schmücken die Nische.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Knapp nach 1800 wurde die Loipferdinger Kapelle vom alten Geigerbauer (Zauner) gebaut. Früher standen zwei Lärchen davor. Durch einen Grundtausch 1930 stand die Kapelle plötzlich an der Grundgrenze, aber auf Hubergrund (Maier nun Gschaider). 1962 brannte das Anwesen vom Maxbauern (Junger) ab und auch die Kapelle wurde ein Raub der Flammen. 1963 baute sie der Huberbauer - auch als Dank, dass sein Hof nicht zu Schaden kam - nach altem Plan wieder auf. Am 10. November 1963 weihte Rektor Maier von Maria Bühel die neue Kapelle ein.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch mit Eigentümer

Manfred Weiß
Datum der Erfassung 2004-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2004-01-01
letzter Bearbeiter Manfred Weiß

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.