Oberhaslach, Marienkapelle, sog.

Religiöse KleindenkmälerKapellen und Grotten

Gemeinde: Laufen

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Die Kapelle beim Binderanwesen wurde um 1871 von Maria und Karl Köllerer, die das Endlbauernanwesen in Oberheining besaßen, erbaut; Renovierung unter denkmalpflegerischer Betreuung 1998.

Beschreibung:

Schauseite Südosten. Auf niedrigem Sockel gemauerter und verputzter Bau mit Satteldach mit schmiedeeisernem Kreuz am First. Spitzbogiger, 0,90 m breiter Eingang, Gewände gekehlt, mit Holztüre, Seitenwände mit je einem spitzbogigen, tiefsitzenden Fenster mit bunter Putzenscheibenverglasung.

Details

Gemeindename Laufen
Gemeindekennzahl 172122
Ortsübliche Bezeichnung Oberhaslach, Marienkapelle, sog.
Objektkategorie 1510 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | )

Katastralgemeinde Heining -- GEM Laufen
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 619
Ortschafts- bzw. Ortsteil Oberhaslach
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Oberhaslach 5
Längengrad 12.922684
Breitengrad 47.924498

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 2.2
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 2.7
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Schauseite Südosten. Auf niedrigem Sockel gemauerter und verputzter Bau mit Satteldach mit schmiedeeisernem Kreuz am First. Spitzbogiger, 0,90 m breiter Eingang, Gewände gekehlt, mit Holztüre, Seitenwände mit je einem spitzbogigen, tiefsitzenden Fenster mit bunter Putzenscheibenverglasung.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Im Innern gemauerte Mensa, darüber neugotische dreiteilige, farbig gefasste Retabel mit Wimpergen, Fialen und Kreuzblumen. In der mittleren Nische Maria mit Kind aus Porzellan (ursprünglich Maria mit ausgebreiteten Armen), seitlich auf hoher Konsole je ein stehender Engel aus Holz. Gewölbe mit blauem Sternenhimmel.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die Kapelle beim Binderanwesen wurde um 1871 von Maria und Karl Köllerer, die das Endlbauernanwesen in Oberheining besaßen, erbaut; Renovierung unter denkmalpflegerischer Betreuung 1998.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Balzar, S. 23f; Max Haberstumpf: Gottes Segen für die Binder-Kapelle, in: Südostbayerische Rundschau vom 21. August 1998.

Hans Roth, Monika und Hans Schillinger, Sieghart Schwedler
Datum der Erfassung 2004-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2004-01-01
letzter Bearbeiter Hans Roth, Monika und Hans Schillinger, Sieghart Schwedler

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.