Dollkreuz

Religiöse KleindenkmälerBildstöcke

Gemeinde: Marbach an der Donau

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Friedrich Doll aus Kracking führte im Jahre 1940 ein Ochsengespann sowie eine Egge, die für die Feldarbeit eingesetzt wird. Bei der Egge handelt es sich um ein nicht ganz ungefährliches Gerät mit Zinnen und Zacken.

In einem Augenblick stellte sich die von den Ochsen gezogene Egge hinter den Ochsen auf und stellte eine lebensgefährliche Bedrohung für Friedrich Doll dar - wie von einem schützenden Engel gelenkt, blieben die Ochsen in diesem Moment unweigerlich stehen.

Friedrich Doll hatte so großes Glück, dass er die gefahrbringende Situation dieser Egge unversehrt überstand, woraufhin er ein Dankesmarterl errichten ließ.

Die Einweihung des christlichen Denkmals in der Flur, der hier auch als Dankesmarterl bezeichnet wird, wurde im Jahr 1950 durch Pfarrer Riesenhuber aus Krummnußbaum vollzogen.

Beschreibung:

Wenn man die Krackinger Straße bzw. die L7269 hinaufgeht oder hinauffährt, steht kurz vor dem Ort Kracking ein Bildstock in der Böschung des anschließenden Feldes, der aus klassischem Mauerwerk und einem Giebeldach mit Dachziegeln besteht. Ein Gitter dient als Schutz für die Nische des Dankesmarterls, wie es unter anderem auch genannt wird.
Um die Pflege des Bildstockes bemüht sich Familie Doll

Details

Gemeindename Marbach an der Donau
Gemeindekennzahl 31522
Ortsübliche Bezeichnung Dollkreuz
Objektkategorie 1530 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | )

Katastralgemeinde Auratsberg -- GEM Marbach an der Donau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 957/2
Ortschafts- bzw. Ortsteil Kracking
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Krackinger Straße L7269 | nebst Flurname Hofling
Längengrad 15.1276674
Breitengrad 48.2170381

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1.2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Wenn man die Krackinger Straße bzw. die L7269 hinaufgeht oder hinauffährt, steht kurz vor dem Ort Kracking ein Bildstock in der Böschung des anschließenden Feldes, der aus klassischem Mauerwerk und einem Giebeldach mit Dachziegeln besteht. Ein Gitter dient als Schutz für die Nische des Dankesmarterls, wie es unter anderem auch genannt wird.
Um die Pflege des Bildstockes bemüht sich Familie Doll
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Friedrich Doll aus Kracking führte im Jahre 1940 ein Ochsengespann sowie eine Egge, die für die Feldarbeit eingesetzt wird. Bei der Egge handelt es sich um ein nicht ganz ungefährliches Gerät mit Zinnen und Zacken.

In einem Augenblick stellte sich die von den Ochsen gezogene Egge hinter den Ochsen auf und stellte eine lebensgefährliche Bedrohung für Friedrich Doll dar - wie von einem schützenden Engel gelenkt, blieben die Ochsen in diesem Moment unweigerlich stehen.

Friedrich Doll hatte so großes Glück, dass er die gefahrbringende Situation dieser Egge unversehrt überstand, woraufhin er ein Dankesmarterl errichten ließ.

Die Einweihung des christlichen Denkmals in der Flur, der hier auch als Dankesmarterl bezeichnet wird, wurde im Jahr 1950 durch Pfarrer Riesenhuber aus Krummnußbaum vollzogen.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Dollkreuz
1.Sepember 2026
Erich Köberl

Dollkreuz
1.Sepember 2026
Erich Köberl

Dollkreuz | Blick zum Donustrom
1.Sepember 2026
Erich Köberl

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen 1. Spaziergang um Kracking und Auratsberg
2. Ortsübliche Wanderkarte
3. Buchtipp: Buch Kreuze und Bildstöcke zwischen der Ysper und dem
Steinbach; Stille Zeugen des Glaubens von Autor Helmut Karpf
4.

Erich Köberl
Datum der Erfassung 2026-09-14
Datum der letzten Bearbeitung 2026-09-14
letzter Bearbeiter Erich Köberl

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