Kreuz an den Bügler Sätzen
Religiöse KleindenkmälerKreuzeWeg- oder Feldkreuze
Gemeinde: Sooß
Zeitkategorie: 20. Jahrhundert
Chronik:
1922 wurde das Kreuz in der Siedlungsstraße, beim Umkehrplatz, in Sooß errichtet.
Im Laufe der Jahre moderte das Kreuz durch die Witterung und zerfiel.
Die Überreste des Kreuzen wurden von Herrn Hoffman und Herrn Wanzenböck gefunden und in Verwahrung genommen.
Im November 2011 renovierte Herr Wanzenböck dieses Kreuz.
Die Segnung erfolgte am 31.03.2012 durch den Ortspfarrer von Sooß Mag. Wojciech Dvorak und Landesfeuerwehrkurat Stephan Holpfer.
Beschreibung:
Holzkreuz aus massiver Eiche, Christusfigur aus Guss und gold bemalt mit einem Kupferdach, freistehend auf einem Steinsockel und Anschluss zur Straße Granit gepflastert.
Details
| Gemeindename | Sooß |
| Gemeindekennzahl | 30635 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Kreuz an den Bügler Sätzen |
| Objektkategorie | 1561 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kreuze | Weg- oder Feldkreuze) |
| Katastralgemeinde | Sooß -- GEM Sooß |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 45/84 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | Sooß |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Siedlungsstraße |
| Längengrad | 16.21903 |
| Breitengrad | 47.98065 |
| denkmalgeschützt | nicht geschuetzt |
| Höhe (m) | 2.5 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Breite (m) | 0.8 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Tiefe (m) | 0.15 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Zustandsklassifizierung | sehr gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Holzkreuz aus massiver Eiche, Christusfigur aus Guss und gold bemalt mit einem Kupferdach, freistehend auf einem Steinsockel und Anschluss zur Straße Granit gepflastert. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details |
| Zeitkategorie | 20. Jahrhundert |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | 1922 wurde das Kreuz in der Siedlungsstraße, beim Umkehrplatz, in Sooß errichtet. Im Laufe der Jahre moderte das Kreuz durch die Witterung und zerfiel. Die Überreste des Kreuzen wurden von Herrn Hoffman und Herrn Wanzenböck gefunden und in Verwahrung genommen. Im November 2011 renovierte Herr Wanzenböck dieses Kreuz. Die Segnung erfolgte am 31.03.2012 durch den Ortspfarrer von Sooß Mag. Wojciech Dvorak und Landesfeuerwehrkurat Stephan Holpfer. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) | Das Kreuz wurde zur Erinnerung an einen schicksalhaften Tod eines Wanderverkäufers zum Gedenken errichtet. (Kein Sooßer!) Zu dieser Zeit wurde dieser Standort gewählt, da im Umkreis noch keine Verbauung und dieses Kreuz weithin sichtbar war. Errichtet wurde dieses Kreuz von Herrn Johann Philipp, geboren am 29.07.1880 und verstorben am 04.01.1949. Er wurde 68 Jahre alt und in Sooß beerdigt. Johann Philipp war eine Zeit lang Mesner in der Pfarre Sooß und auch Pfarrgemeinderat. Laut Erzählungen wurde damals ein Entschluss gefasst, zu Gedenken des Verunglückten, ein Marterl zu errichten. Herr Johann Philipp, ein beherzter Mann, nahm sich diesen Entschluss an und, da er hobbymäßig gerne Tischlerarbeiten machte, fertigte er ein Holzkreuz mit Schnitzereien an und eine Jesusfigur aus Gusseisen zierte dieses Kreuz. Da im laufe der Jahre die Witterung dem Kreuz ziemlich zusetzte, fiel es um, und moderte in den Sträucher dahin. |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | Mit Herrn Alois Wanzenböck - Betreuer und Renovierer des Kreuzes - gesprochen. |
| Datum der Erfassung | 2026-03-16 |
| Datum der letzten Bearbeitung | 2026-03-29 |
| letzter Bearbeiter | Gabriela Wanzenböck |