Wappenstein in der Janaburg

Statuen und BilderPlastiken

Gemeinde: Mautern an der Donau

Zeitkategorie: 17. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Die sogenannte "Janaburg", welche schon zuvor der Grundobrigkeit von Stift Göttweig unterstanden war, wurde von der Klostergemeinschaft mit Kaufvertrag vom 21. Dezember 1707 erworben. Der Stiftskonvent stand damals unter Leitung von Abt Berthold Mayr (1689–1713). Dieser ließ in den folgenden Jahren umfassende Umbauarbeiten in der "Janaburg" vornehmen und auch den gegenständlichen Wappenstein anbringen. Doch schon Mayrs Nachfolger, Abt Gottfried Bessl (1714–1749), verkaufte den Gebäudekomplex wieder im Jahr 1723.

Beschreibung:

Der Wappenstein befindet sich in einer Nische im Innenhof der "Janaburg". Er ist aus Sandstein gefertigt und zeigt einen Kopf mit Mitra, Engelsfiguren und diverses Kleinod. Den zentralen Teil bilden die Wappen des Stifts Göttweig (Tatzenkreuz auf Dreiberg) und das viergeteilte Wappen des Abtes Berthold Mayr. Es sind noch Spuren einer früheren Bemalung zu erkennen.

Details

Gemeindename Mautern an der Donau
Gemeindekennzahl 31327
Ortsübliche Bezeichnung Wappenstein in der Janaburg
Objektkategorie 3102 ( Statuen und Bilder | | Plastiken )

Katastralgemeinde Mautern -- GEM Mautern an der Donau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 705/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Mautern
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Südtiroler Platz 5
Längengrad 15.57934
Breitengrad 48.392702

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 1.2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 0.3
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
HERIS-ID: 72157 (Denkmalschutz)

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Der Wappenstein befindet sich in einer Nische im Innenhof der "Janaburg". Er ist aus Sandstein gefertigt und zeigt einen Kopf mit Mitra, Engelsfiguren und diverses Kleinod. Den zentralen Teil bilden die Wappen des Stifts Göttweig (Tatzenkreuz auf Dreiberg) und das viergeteilte Wappen des Abtes Berthold Mayr. Es sind noch Spuren einer früheren Bemalung zu erkennen.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 17. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die sogenannte "Janaburg", welche schon zuvor der Grundobrigkeit von Stift Göttweig unterstanden war, wurde von der Klostergemeinschaft mit Kaufvertrag vom 21. Dezember 1707 erworben. Der Stiftskonvent stand damals unter Leitung von Abt Berthold Mayr (1689–1713). Dieser ließ in den folgenden Jahren umfassende Umbauarbeiten in der "Janaburg" vornehmen und auch den gegenständlichen Wappenstein anbringen. Doch schon Mayrs Nachfolger, Abt Gottfried Bessl (1714–1749), verkaufte den Gebäudekomplex wieder im Jahr 1723.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) Häuserchronik Dr. Gerd Maroli (unveröffentlichtes Manuskript)

Erfassung Klein- und Flurdenkmäler Manfred Schovanec, Karl Reder (2026)

Wappenstein
April 2026
Manfred Schovanec

Wappenstein (Detail)
April 2026
Manfred Schovanec

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen

Karl Reder
Datum der Erfassung 2026-04-24
Datum der letzten Bearbeitung 2026-04-24
letzter Bearbeiter Karl Reder

Standort

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