Barocke Quellfassung
Gemeinde: Raabs an der Thaya
Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Chronik:
1711 wurde dort eine Quelle gefasst, die Wasser in den Pfarrhof und den Schlossgarten lieferte. Damals wurde über hölzerne Rohre sogar eine Druckleitung hergestellt, mit der eine "Fontana", ein Springbrunnen betrieben wurde. (NÖLA HA Raabs)
Das Gebäude wurde später für die Wasserversorgung von Oberndorf genutzt. Wie auf der Tafel zu lesen ist, wurde das derzeitige Erscheinungsbild im historistischen Stil 1888 geschaffen. 2003 erfolgte eine Renovierung durch den Verschönerungsverein.
Beschreibung:
An der Straße von Oberndorf nach Lindau entdeckt man nach der alten Bahnstation Oberndorf/Lindau in einer Senke die monumentale Fassade des ehemaligen Wasserspeichers. Die Fassade ist in einem hellen Blau gehalten, die Zierelemente weiß hervorgehoben. Die Vorderseite weist eine Gittertüre mit Faschenumrahmung sowie Eckfaschen auf, über einer querenden Gurtfasche setzt der große Blendgiebel an. Der Unterteil ist an den Seiten konkav verlaufend, weist einen Faschenrahmen und eine Inschrifttafel auf. Der von einem mehrstufigen Gesims umrahmte Oberteil setzt an einem Gurtgesims an, verläuft halbbogig, und trägt im Zenit ein Zierwerk in Form einer Vase mit aufsitzender Kugel. Das eigentliche Bauwerk/Speicher zieht mit einem flachen Dach in den Hang hinein.
Details
| Gemeindename | Raabs an der Thaya |
| Gemeindekennzahl | 32216 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Barocke Quellfassung |
| Objektkategorie | 2703 ( Brunnen | | gefasste Quellen) |
| Katastralgemeinde | Oberndorf bei Raabs -- GEM Raabs an der Thaya |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 494/1 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | Oberndorf bei Raabs |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | L 8053 Straße | Oberndorf bei Raabs in Richtung Lindau| Flurname/n Bründel Feld u. Seefeld |
| Längengrad | 15.48417 |
| Breitengrad | 48.83912 |
| denkmalgeschützt | nicht geschuetzt |
| Höhe (m) | 4.8 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Breite (m) | 3.6 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Tiefe (m) | 1.5 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Zustandsklassifizierung | gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | An der Straße von Oberndorf nach Lindau entdeckt man nach der alten Bahnstation Oberndorf/Lindau in einer Senke die monumentale Fassade des ehemaligen Wasserspeichers. Die Fassade ist in einem hellen Blau gehalten, die Zierelemente weiß hervorgehoben. Die Vorderseite weist eine Gittertüre mit Faschenumrahmung sowie Eckfaschen auf, über einer querenden Gurtfasche setzt der große Blendgiebel an. Der Unterteil ist an den Seiten konkav verlaufend, weist einen Faschenrahmen und eine Inschrifttafel auf. Der von einem mehrstufigen Gesims umrahmte Oberteil setzt an einem Gurtgesims an, verläuft halbbogig, und trägt im Zenit ein Zierwerk in Form einer Vase mit aufsitzender Kugel. Das eigentliche Bauwerk/Speicher zieht mit einem flachen Dach in den Hang hinein. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details | Die Inschrifttafel ist in einem weißen Feld eingebettet und wird von einer gebogenen Fasche überwölbt. Auf der Tafel ist zu lesen: 'Umgebaut im Jahre 1888 Renoviert 2003'. |
| Zeitkategorie | 19. Jahrhundert, 2. Hälfte |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | 1711 wurde dort eine Quelle gefasst, die Wasser in den Pfarrhof und den Schlossgarten lieferte. Damals wurde über hölzerne Rohre sogar eine Druckleitung hergestellt, mit der eine "Fontana", ein Springbrunnen betrieben wurde. (NÖLA HA Raabs) Das Gebäude wurde später für die Wasserversorgung von Oberndorf genutzt. Wie auf der Tafel zu lesen ist, wurde das derzeitige Erscheinungsbild im historistischen Stil 1888 geschaffen. 2003 erfolgte eine Renovierung durch den Verschönerungsverein. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |



