Preußen Kreuz in Kirchstetten

Religiöse KleindenkmälerKapellen und GrottenKapellen

Gemeinde: Neudorf bei Staatz

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Kreuz im Gedenken an den Preußenkrieg 1866 zwischen Preußen und Österreich.
Der Preußisch-Österreichische Krieg von 1866, auch Deutscher Krieg genannt, war ein entscheidender Konflikt um die Vorherrschaft in Deutschland, der mit dem Sieg Preußens und der Schwächung Österreichs endete.
Ursachen des Krieges
Der Krieg entstand aus der Rivalität zwischen Preußen und Österreich innerhalb des Deutschen Bundes, der seit 1815 als loser Staatenbund existierte. Österreich wollte seine führende Stellung im Bund bewahren, während Preußen unter Ministerpräsident Otto von Bismarck die Umwandlung des Bundes in einen engeren Bundesstaat anstrebte
Ein unmittelbarer Auslöser war der Konflikt um die Verwaltung der Herzogtümer Schleswig und Holstein, die nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 gemeinsam von Preußen und Österreich verwaltet wurden. Preußen besetzte Holstein entgegen der Gasteiner Konvention von 1865, woraufhin Österreich die Mobilmachung der Bundesarmee veranlasste. Die preußische Armee war zahlenmäßig und technologisch überlegen, insbesondere durch den Einsatz von Zündnadelgewehren gegenüber den Vorderladern der Österreicher. Preußen überrumpelte Sachsen ohne Kriegserklärung und marschierte in Böhmen ein. Die entscheidende Schlacht fand am 3. Juli 1866 bei Königgrätz (Sadowa) statt, wo die preußischen Truppen unter General von Moltke die österreichisch-sächsischen Armeen besiegten
Die Schlacht gilt als Meilenstein auf dem Weg zur Gründung des Deutschen Reiches 1871.
Zusammenfassung
Der Preußisch-Österreichische Krieg von 1866 war ein zentraler Konflikt um die deutsche Vorherrschaft. Preußens Sieg führte zur Schwächung Österreichs, zur Auflösung des Deutschen Bundes und zur Stärkung Preußens als führende Macht in Deutschland, wodurch die Grundlage für die spätere Reichsgründung geschaffen wurde

Beschreibung:

Ca 5 cm breites Flacheisen schwarz lackiert. An den Holmenden Zierspitzen. Von beiden Querholmen zur Spitze sind schmiedeiserne Ornamente (silber lackiert) montiert. Weiters sind solche Ornamente an beiden Querholem senkrecht nach unten befestigt.
Das Kreuz ist durch einen ca 20 x 30, ca 20cm hohen Betonsockel im Boden verankert.

Details

Gemeindename Neudorf bei Staatz
Gemeindekennzahl 31634
Ortsübliche Bezeichnung Preußen Kreuz in Kirchstetten
Objektkategorie 1512 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | Kapellen)

Katastralgemeinde Kirchstetten -- GEM Neudorf bei Staatz
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 448/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Im Wald, Nähe Freudenthalkapelle bzw. Kreuz in der Trift, im Osten von Kirchstetten
Straße und Hausnummer bzw. Flurname
Längengrad 16.52694
Breitengrad 48.73639

denkmalgeschützt --

Höhe (m) 2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 0.8
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Farbe ausbessern oder erneuern. Sockel erneuern.

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Ca 5 cm breites Flacheisen schwarz lackiert. An den Holmenden Zierspitzen. Von beiden Querholmen zur Spitze sind schmiedeiserne Ornamente (silber lackiert) montiert. Weiters sind solche Ornamente an beiden Querholem senkrecht nach unten befestigt.
Das Kreuz ist durch einen ca 20 x 30, ca 20cm hohen Betonsockel im Boden verankert.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Kreuz im Gedenken an den Preußenkrieg 1866 zwischen Preußen und Österreich.
Der Preußisch-Österreichische Krieg von 1866, auch Deutscher Krieg genannt, war ein entscheidender Konflikt um die Vorherrschaft in Deutschland, der mit dem Sieg Preußens und der Schwächung Österreichs endete.
Ursachen des Krieges
Der Krieg entstand aus der Rivalität zwischen Preußen und Österreich innerhalb des Deutschen Bundes, der seit 1815 als loser Staatenbund existierte. Österreich wollte seine führende Stellung im Bund bewahren, während Preußen unter Ministerpräsident Otto von Bismarck die Umwandlung des Bundes in einen engeren Bundesstaat anstrebte
Ein unmittelbarer Auslöser war der Konflikt um die Verwaltung der Herzogtümer Schleswig und Holstein, die nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 gemeinsam von Preußen und Österreich verwaltet wurden. Preußen besetzte Holstein entgegen der Gasteiner Konvention von 1865, woraufhin Österreich die Mobilmachung der Bundesarmee veranlasste. Die preußische Armee war zahlenmäßig und technologisch überlegen, insbesondere durch den Einsatz von Zündnadelgewehren gegenüber den Vorderladern der Österreicher. Preußen überrumpelte Sachsen ohne Kriegserklärung und marschierte in Böhmen ein. Die entscheidende Schlacht fand am 3. Juli 1866 bei Königgrätz (Sadowa) statt, wo die preußischen Truppen unter General von Moltke die österreichisch-sächsischen Armeen besiegten
Die Schlacht gilt als Meilenstein auf dem Weg zur Gründung des Deutschen Reiches 1871.
Zusammenfassung
Der Preußisch-Österreichische Krieg von 1866 war ein zentraler Konflikt um die deutsche Vorherrschaft. Preußens Sieg führte zur Schwächung Österreichs, zur Auflösung des Deutschen Bundes und zur Stärkung Preußens als führende Macht in Deutschland, wodurch die Grundlage für die spätere Reichsgründung geschaffen wurde
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Preußenkreuz 2
10.07.2026
Johann Kichler

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Eigene Erhebungen durch Archiv Team Neudorf
Fam. Kichler aus Kirchstetten.

Leopold Riedinger
Datum der Erfassung 2026-10-18
Datum der letzten Bearbeitung 2026-10-19
letzter Bearbeiter Leopold Riedinger

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