Die steinerne Frau von Lehen
Gemeinde: Leiben
Zeitkategorie: römische Periode
Chronik:
[In Lehen, ungefähr drei Kilometer westlich der Mündung des Weitenbaches in die Donau, stand früher an dieser Stelle, auf der sich heute die Pfarrkirche erhebt, eine schöne Burg.
In ihr hauste einsam ein Ritter. Er war des Alleinseins müde und nahm sich deshalb eine junge Frau von außergewöhnlicher Schönheit zur Gemahlin.
Sie lebten miteinander in ungetrübtem Glück und waren stets guter Dinge. f.f.
Da war nun der arme Ritter erst recht traurig und nahm sich vor, doch nach Rom zu reiten.
Es müsse doch ein Erbarmen für seine Frau geben. Vielleicht würde es ihm ein zweites Mal gelingen, die weise Frau zu treffen. Er hätte sie nur zu gern von der furchtbaren Wirkung ihrer Pillen benachrichtigt. Diese Art der Heilung konnte sie nicht gewollt haben.
Also machte er sich nochmals auf den weiten, beschwerlichen Weg. Er sollte jedoch von seiner Reise nicht wieder zurückkehren.
In Lehen sieht man noch immer die Reste einer Steinfigur stehen, welche die Leute die versteinerte Frau nennen. ]²
Beschreibung:
Während eines Spaziergangs durch Lehen und rund um die Kirche, der einen wunderbaren Ausblick auf die Donau bietet, lässt sich zwischen dem Musikheim und dem Pfarrhof eine steinerne Frauenfigur erblicken.
Details
| Gemeindename | Leiben |
| Gemeindekennzahl | 31519 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Die steinerne Frau von Lehen |
| Objektkategorie | 1720 ( Freiplastiken | profane Freiplastiken | ) |
| Katastralgemeinde | Lehen -- GEM Leiben |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 357/2 | 365/2 | 4. |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | Lehen |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Lehen - Kirchengasse |
| Längengrad | 15.2626 |
| Breitengrad | 48.22766 |
| denkmalgeschützt | geschuetzt |
| Höhe (m) | 0.8 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Breite (m) | |
| gemessen od. geschätzt | -- |
| Tiefe (m) | |
| gemessen od. geschätzt | -- |
| Zustandsklassifizierung | gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Während eines Spaziergangs durch Lehen und rund um die Kirche, der einen wunderbaren Ausblick auf die Donau bietet, lässt sich zwischen dem Musikheim und dem Pfarrhof eine steinerne Frauenfigur erblicken. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details |
| Zeitkategorie | römische Periode |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | [In Lehen, ungefähr drei Kilometer westlich der Mündung des Weitenbaches in die Donau, stand früher an dieser Stelle, auf der sich heute die Pfarrkirche erhebt, eine schöne Burg. In ihr hauste einsam ein Ritter. Er war des Alleinseins müde und nahm sich deshalb eine junge Frau von außergewöhnlicher Schönheit zur Gemahlin. Sie lebten miteinander in ungetrübtem Glück und waren stets guter Dinge. f.f. Da war nun der arme Ritter erst recht traurig und nahm sich vor, doch nach Rom zu reiten. Es müsse doch ein Erbarmen für seine Frau geben. Vielleicht würde es ihm ein zweites Mal gelingen, die weise Frau zu treffen. Er hätte sie nur zu gern von der furchtbaren Wirkung ihrer Pillen benachrichtigt. Diese Art der Heilung konnte sie nicht gewollt haben. Also machte er sich nochmals auf den weiten, beschwerlichen Weg. Er sollte jedoch von seiner Reise nicht wieder zurückkehren. In Lehen sieht man noch immer die Reste einer Steinfigur stehen, welche die Leute die versteinerte Frau nennen. ]² |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | 1) Gespräch mit Sonja Kernstock und Marktgemeinde Leiben 2) Chronik Leiben 3) ]² Auszug von der Topothek | leiben.topothek.at 4) Auf Basis einer Sage: "Die steinerne Frau von Lehen" 5) f.f. |
| Datum der Erfassung | 2026-09-01 |
| Datum der letzten Bearbeitung | 2026-09-01 |
| letzter Bearbeiter | Erich Köberl |



