Schlöglgartenturm
RechtsdenkmälerHoheitsrechtsdenkmälerBurgfried-, Asyl-, Bann-, Freiungs-, Geleit- und Zehentsteine
Gemeinde: Wiener Neustadt
Zeitkategorie: 13. Jahrhundert
Chronik:
Der Name des Turms leitet sich von seinem früheren Besitzer, dem
Münzmeister Ferdinand Schlegel (Schlögel) ab, der den Wehrturm an die
Stadtgemeinde verkaufte. Die Stadtväter benannten in der Folge nach ihm
die westlich verlaufende Gasse „Am Schlegelgarten“ (heute Schlögelgasse).
Beschreibung:
Der „Schlegelgarten-Turm“. ist einer der Zwischentüme, der Ende des 12. Jahrhunderts erbaut wurde, wobei aus dieser Zeit nur die quadratisch angeordneten Fundamente erhalten sind.
Details
| Gemeindename | Wiener Neustadt |
| Gemeindekennzahl | 30401 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Schlöglgartenturm |
| Objektkategorie | 1314 ( Rechtsdenkmäler | Hoheitsrechtsdenkmäler | Burgfried-, Asyl-, Bann-, Freiungs-, Geleit- und Zehentsteine) |
| Katastralgemeinde | |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 74/1 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Corvinusring 3-5 |
| Längengrad | 16.24796 |
| Breitengrad | 47.81401 |
| denkmalgeschützt | geschuetzt |
| Höhe (m) | |
| gemessen od. geschätzt | -- |
| Breite (m) | |
| gemessen od. geschätzt | -- |
| Tiefe (m) | |
| gemessen od. geschätzt | -- |
| Zustandsklassifizierung | gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Der „Schlegelgarten-Turm“. ist einer der Zwischentüme, der Ende des 12. Jahrhunderts erbaut wurde, wobei aus dieser Zeit nur die quadratisch angeordneten Fundamente erhalten sind. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details | Der zweigeschossige Turm (der wohl dreigeschossig war) trägt immer noch die Zeichen Kaiser Friedrichs III., AEIOU, an der Ost- und Westseite sowie die Jahreszahl 1470 an seiner Westfassade – wohl ein Hinweis auf den Ausbau des Turms im 15. Jahrhundert. |
| Zeitkategorie | 13. Jahrhundert |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | Der Name des Turms leitet sich von seinem früheren Besitzer, dem Münzmeister Ferdinand Schlegel (Schlögel) ab, der den Wehrturm an die Stadtgemeinde verkaufte. Die Stadtväter benannten in der Folge nach ihm die westlich verlaufende Gasse „Am Schlegelgarten“ (heute Schlögelgasse). |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) | Im Laufe der Zeit diente das Bauwerk als Arbeitsstätte: Einst als (Rauch-)Küche oder Schmiede, dann als städtische Büglerei und Näherei. Das Tonnengewölbe im Untergeschoß wurde als Abstellraum genutzt. Das im Jahr 2000 eingerichtete Krankenhaus-Museum im Obergeschoß ist wohl nur für den internen Bedarf gedacht. |
| Zugänge zu den Nutzungsebenen | |
| 2017/08/23 | |
| Elmar Hruby |
| Turm und Stadtmauer-Reste | |
| 2017/08/23 | |
| Elmar Hruby |
23712_1_2710_2413_2_20260821-124317.pdf
| Türme, Tore und Basteien | |
| 2017 | |
| Elmar Hruby |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | Franziszeischer Kataster Gerhard Geissl, Denkmäler in Wiener Neustadt, 2013 Gertrude Gerhartl, Wiener Neustadt, 1993 Ralf Gröninger, Stadtbefestigung Wiener Neustadt, Bauhistorisches Objektbuch nach Grundstücken, 2014 Erwin Reidinger, Planung oder Zufall – Wiener Neustadt 1192, 2001 Werner Sulzgruber, www.zeitgeschichte-wn.at Thomas Winkler, Wiener Neustadt, 2010 |
| Datum der Erfassung | 2026-08-21 |
| Datum der letzten Bearbeitung | 2026-08-21 |
| letzter Bearbeiter | Elmar Hruby |