Bründlkapelle in Kirchstetten

Religiöse KleindenkmälerKapellen und GrottenKapellen

Gemeinde: Neudorf bei Staatz

Zeitkategorie: --

Chronik:

Es könnte sich um die gräfliche Pestkapelle des Ortes handeln. Sie ist in allen bekannten Karten an dieser Stelle eingezeichnet.1952 wurde Kapelle vom Standort neben der Straße an die Schloss Mauer versetzt. Familie Müller (Müller (Krückl) Erwine *1940, Müller Emmerich *1940) pflegte die wertvollen Kleindenkmäler in Kirchstetten. Die Bründl Kapelle an der Schloßmauer sanierten sie und übernahmen auch die Materialkosten.

Beschreibung:

Kapellenbildstock, um 1740 – Rokoko.
Südöstlich von Kirchstetten steht an der Landesstrasse 3066 (Am Schloss) nach Zlabern diese etwa 4,5m hohe ziegelgemauerte spätbarocke Wegkapelle. Sie ruht in 230m SH im Ried "Bachfeld" in der Schlossmauer des Suttnerischen Barockschlosses von Kirchstetten. Sie steht auf einem rechteckigen Grundfundament auf dem der Kapellenbildstock auf gemauert wurde. Sie hat an ihrer Vorderseite eine breite vorgeblendete Fassade mit einer Rundbogenöffnung die durch ein zweiflügeliges hölzernes Lattengitter verschlossen ist. In der Kapelle, im einspringenden angebauten rechteckigen Apsis-Teil, ein großes hölzernes Kruzifix, zu beider Seiten Heiligenbilder. Zu beiden Seiten der Öffnung Pilaster, ober der Öffnung ein Kranzgesims. Darüber ein hoher geschwungener glockenförmiger steingedeckter Blendgiebel, in dessen Giebelfeld die Jahreszahl 1952 zu lesen ist. Bekrönend am First ein eisernes Doppelkreuz mit Kleeblattenden. Hinter der Blendfassade eine einspringende rechteckige Apsis mit einem steinernen flachen Satteldach. Es könnte sich um die gräfliche Pestkapelle des Ortes handeln. Sie ist in allen bekannten Karten an dieser Stelle eingezeichnet.

Details

Gemeindename Neudorf bei Staatz
Gemeindekennzahl 31634
Ortsübliche Bezeichnung Bründlkapelle in Kirchstetten
Objektkategorie 1512 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | Kapellen)

Katastralgemeinde Kirchstetten -- GEM Neudorf bei Staatz
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 748/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil An Straße nach Zlabern
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Am Schloss
Längengrad 16.515615
Breitengrad 48.727766

denkmalgeschützt --

Höhe (m) 4.3
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 3.05
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 1.5
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Verputz und Farben außen erneuern

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Kapellenbildstock, um 1740 – Rokoko.
Südöstlich von Kirchstetten steht an der Landesstrasse 3066 (Am Schloss) nach Zlabern diese etwa 4,5m hohe ziegelgemauerte spätbarocke Wegkapelle. Sie ruht in 230m SH im Ried "Bachfeld" in der Schlossmauer des Suttnerischen Barockschlosses von Kirchstetten. Sie steht auf einem rechteckigen Grundfundament auf dem der Kapellenbildstock auf gemauert wurde. Sie hat an ihrer Vorderseite eine breite vorgeblendete Fassade mit einer Rundbogenöffnung die durch ein zweiflügeliges hölzernes Lattengitter verschlossen ist. In der Kapelle, im einspringenden angebauten rechteckigen Apsis-Teil, ein großes hölzernes Kruzifix, zu beider Seiten Heiligenbilder. Zu beiden Seiten der Öffnung Pilaster, ober der Öffnung ein Kranzgesims. Darüber ein hoher geschwungener glockenförmiger steingedeckter Blendgiebel, in dessen Giebelfeld die Jahreszahl 1952 zu lesen ist. Bekrönend am First ein eisernes Doppelkreuz mit Kleeblattenden. Hinter der Blendfassade eine einspringende rechteckige Apsis mit einem steinernen flachen Satteldach. Es könnte sich um die gräfliche Pestkapelle des Ortes handeln. Sie ist in allen bekannten Karten an dieser Stelle eingezeichnet.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie --
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Es könnte sich um die gräfliche Pestkapelle des Ortes handeln. Sie ist in allen bekannten Karten an dieser Stelle eingezeichnet.1952 wurde Kapelle vom Standort neben der Straße an die Schloss Mauer versetzt. Familie Müller (Müller (Krückl) Erwine *1940, Müller Emmerich *1940) pflegte die wertvollen Kleindenkmäler in Kirchstetten. Die Bründl Kapelle an der Schloßmauer sanierten sie und übernahmen auch die Materialkosten.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Bründl 1
03.07.2026
Franz Kreuzinger

Bründl 2
03.07.2026
Franz Kreuzinger

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen 1) Alexander Szep
2) Topografische Karten

Leopold Riedinger
Datum der Erfassung 2026-10-11
Datum der letzten Bearbeitung 2026-10-11
letzter Bearbeiter Leopold Riedinger

Standort

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