Wappenstein des Bischofs Wolfgang Salm

Gedenktafeln, -steine an Objekten oder freistehendErinnerungsmalePersonengedenkmale

Gemeinde: Mautern an der Donau

Zeitkategorie: 16. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Das Schloss Mautern befand sich ab dem 10. Jh. im Besitz der Passauer Bischöfe. Die einzelnen Trakte entstanden in verschiedenen Epochen. Im Jahre 1734 erwarben es die Grafen von Schönborn die es bis zum Ende der Grundherrschaft (1848/49) als Verwaltungssitz der Herrschaft Mautern nutzten. 1913 erwarb die Stadtgemeinde Mautern das Schloss und den dazugehörenden Grundbesitz.

Beschreibung:

An der Außenfassade des Südtrakts von Schloss Mautern befindet sich über dem Portal ein hochrechteckiger Stein aus roten Marmor. Er zeigt in der oberen Hälfte im leicht vertieftem Rundbogenfeld ein Bischofswappen mit Krummstab, Mitra und zwei Helmen. Darunter steht eine siebenzeilige, lateinische Bauinschrift. Diese lautet in deutscher Übersetzung sinngemäß: "DER IN CHRISTUS WOHLEHRWÜRDIGE PATER UND HERR WOLFGANG AUS DEM GESCHLECHT DER GRAFEN VON SALM, BISCHOF VON PASSAU, LIESS DIESEN STEIN, NACHDEM ER DIESEN NEUEN GEBÄUDETEIL IM JAHR 1551 ERRICHTEN HATTE LASSEN, ANBRINGEN".

Details

Gemeindename Mautern an der Donau
Gemeindekennzahl 31327
Ortsübliche Bezeichnung Wappenstein des Bischofs Wolfgang Salm
Objektkategorie 1611 ( Gedenktafeln, -steine an Objekten oder freistehend | Erinnerungsmale | Personengedenkmale)

Katastralgemeinde Mautern -- GEM Mautern an der Donau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer .1/3
Ortschafts- bzw. Ortsteil Mautern
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Schlossgasse 6
Längengrad 15.576007
Breitengrad 48.39483

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 1.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 0.9
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 0.1
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) An der Außenfassade des Südtrakts von Schloss Mautern befindet sich über dem Portal ein hochrechteckiger Stein aus roten Marmor. Er zeigt in der oberen Hälfte im leicht vertieftem Rundbogenfeld ein Bischofswappen mit Krummstab, Mitra und zwei Helmen. Darunter steht eine siebenzeilige, lateinische Bauinschrift. Diese lautet in deutscher Übersetzung sinngemäß: "DER IN CHRISTUS WOHLEHRWÜRDIGE PATER UND HERR WOLFGANG AUS DEM GESCHLECHT DER GRAFEN VON SALM, BISCHOF VON PASSAU, LIESS DIESEN STEIN, NACHDEM ER DIESEN NEUEN GEBÄUDETEIL IM JAHR 1551 ERRICHTEN HATTE LASSEN, ANBRINGEN".
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 16. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Schloss Mautern befand sich ab dem 10. Jh. im Besitz der Passauer Bischöfe. Die einzelnen Trakte entstanden in verschiedenen Epochen. Im Jahre 1734 erwarben es die Grafen von Schönborn die es bis zum Ende der Grundherrschaft (1848/49) als Verwaltungssitz der Herrschaft Mautern nutzten. 1913 erwarb die Stadtgemeinde Mautern das Schloss und den dazugehörenden Grundbesitz.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Wappenstein (Detail)
September 2026
Manfred Schovanec

Fassadensicht mit Wappenstein
September 2016
Manfred Schovanec

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Stadtarchiv Mautern/Donau: Häuserchronik KG Mautern von Dr. Gerd Maroli (unveröffentlichtes Manuskript).
Österreichische Akademie der Wissenschaften: Die Inschriften des Landes Niederösterreich

Karl Reder
Datum der Erfassung 2026-09-24
Datum der letzten Bearbeitung 2026-09-24
letzter Bearbeiter Karl Reder

Standort

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