Türkenkreuz

Religiöse KleindenkmälerBildstöckePfeiler- und Säulenbildstöcke

Gemeinde: Sankt Pölten

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

In der noch deutlich ländlich geprägten Landschaft von Unterwagram in St. Pölten steht ein quadratischer Bildstock. Dieses christliche Denkmal, auch als Marterl bekannt, wurde im Jahr 1967 im Zuge einer Feldzusammenlegung am Wegesrand in Richtung Böheimkirchen neu eingeweiht. Die Neugestaltung erfolgte im Zeitraum von 1966 bis 1967 durch den Bildhauer Leopold Heinz im Maßstab 1:1.

Beschreibung:

Eine gemauerte Steinsäule zum Gedenken an die Zeit der Spannungen aus dem Jahr 1683.

An diesem Pfeilerbildstock lässt sich die architektonische Gliederung solcher Kunstwerke deutlich erkennen. Zwischen dem Postament und der Kragenplatte befindet sich eine anmutig gestaltete Schaftausführung mit quadratischer Basis. Zwischen der Dachplatte und der Kragenplatte reflektiert ein Tabernakelaufsatz mit seinen vertikalen Bildflächen die verschiedenen Himmelsrichtungen. Ein Patriarchenkreuz auf dem Helm der Dachplatte symbolisiert unsere christliche Verbundenheit. Der obere Querbalken ist in der Regel kürzer ausgeführt und steht für die Inschrift INRI.





Details

Gemeindename Sankt Pölten
Gemeindekennzahl 30201
Ortsübliche Bezeichnung Türkenkreuz
Objektkategorie 1531 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Pfeiler- und Säulenbildstöcke)

Katastralgemeinde Unterwagram -- GEM Sankt Pölten
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 587/2
Ortschafts- bzw. Ortsteil Unterwagram
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Böheimkirchner Straße
Längengrad 15.6591
Breitengrad 48.2068

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 0.65
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 0.65
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Eine gemauerte Steinsäule zum Gedenken an die Zeit der Spannungen aus dem Jahr 1683.

An diesem Pfeilerbildstock lässt sich die architektonische Gliederung solcher Kunstwerke deutlich erkennen. Zwischen dem Postament und der Kragenplatte befindet sich eine anmutig gestaltete Schaftausführung mit quadratischer Basis. Zwischen der Dachplatte und der Kragenplatte reflektiert ein Tabernakelaufsatz mit seinen vertikalen Bildflächen die verschiedenen Himmelsrichtungen. Ein Patriarchenkreuz auf dem Helm der Dachplatte symbolisiert unsere christliche Verbundenheit. Der obere Querbalken ist in der Regel kürzer ausgeführt und steht für die Inschrift INRI.





Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) In der noch deutlich ländlich geprägten Landschaft von Unterwagram in St. Pölten steht ein quadratischer Bildstock. Dieses christliche Denkmal, auch als Marterl bekannt, wurde im Jahr 1967 im Zuge einer Feldzusammenlegung am Wegesrand in Richtung Böheimkirchen neu eingeweiht. Die Neugestaltung erfolgte im Zeitraum von 1966 bis 1967 durch den Bildhauer Leopold Heinz im Maßstab 1:1.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) In Blickrichtung St. Pölten zeigt eine Erinnerungs- bzw. Hinweistafel im Fußblock des Bildstocks folgende Zeilen:

[Dieses Marterl stammt ursprünglich aus der Zeit des Türkenkriegs 1683. Nach der Zusammenlegung der Felder im Jahr 1966 wurde es 1967 durch den Bildhauer Leopold Heinz originalgetreu erneuert. Der Abschluss ist mit einem orthodoxen Eisenkreuz gestaltet, und die Weihe fand im September 1967 statt.]²³


Türkenkreuz
29. Oktober 2024
Erich Köberl

Türkenkreuz
29. Oktober 2024
Erich Köberl

]²³ Hinweistafel Türkenkreuz
29. Oktober 2024
Erich Köberl

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen .) Ein Spaziergang im Ortsteil von Unter Wagram von der Landeshauptstadt St. Pölten am 29. Oktober 2024
.) ]²³ Erinnerungs-, bzw. Hinweistafel am Pfeilerbildstock
.) Karteninfo

Erich Köberl
Datum der Erfassung 2024-11-01
Datum der letzten Bearbeitung 2026-07-06
letzter Bearbeiter Erich Köberl

Standort

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