Pemmer Kapelle
Gemeinde: Leiben
Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Chronik:
Im Jahr 1982 schuf Franz Gross - der damals als Pfarrer in Klein-Pöchlarn sein Seelsorgeamt ausführte - ein prachtvolles Mosaik der Schmerzensmutter.
Anm.: Hr. Pfarrer Franz Gross hat in Klein-Pöchlarn seine letzte Ruhestätte.
Darüber hinaus hinterließ er in der gesamten Region
zahlreiche weitere Mosaikarbeiten, wie zum Beispiel das Motiv „Die Flucht nach Ägypten“
auf dem Weg der sieben Schmerzen Mariens,
welcher bereits seit 1709 von Klein-Pöchlarn nach Maria Taferl führt.
Diese Bildstockkapelle wurde im Jahr 2011 restauriert
und wird von der Familie Pemmer aus Lehen-Amthof
gepflegt und geschmückt.
Beschreibung:
Am östlichen Ortsrand von Lehen, in Richtung Kaumberg am angrenzenden Kreuzacker, befand sich laut Aufzeichnungen und mündlichen Überlieferungen schon immer eine Kapelle in ähnlicher Bauweise.
Die klassische Ziegelbauweise wurde dezent mit einem weißen Verputz vereint. Auf dem mit Ziegeln gedeckten Giebel ragt ein Doppelkreuz empor.
Im Giebelbereich, der mit roten Biberschwanzziegeln gedeckt ist, befindet sich das Herz Mariens, welches mit sieben Schwertern dargestellt wird.
Dieses Motiv symbolisiert die sieben Schmerzen Mariens.
Details
| Gemeindename | Leiben |
| Gemeindekennzahl | 31519 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Pemmer Kapelle |
| Objektkategorie | 1533 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Kapellenbildstöcke) |
| Katastralgemeinde | Lehen -- GEM Leiben |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 199/11 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | Lehen |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Lehen Amthof | Kreuzacker |
| Längengrad | 15.26626 |
| Breitengrad | 48.2286 |
| denkmalgeschützt | nicht geschuetzt |
| Höhe (m) | 3 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Breite (m) | 1.3 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Tiefe (m) | 1.2 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Zustandsklassifizierung | sehr gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Am östlichen Ortsrand von Lehen, in Richtung Kaumberg am angrenzenden Kreuzacker, befand sich laut Aufzeichnungen und mündlichen Überlieferungen schon immer eine Kapelle in ähnlicher Bauweise. Die klassische Ziegelbauweise wurde dezent mit einem weißen Verputz vereint. Auf dem mit Ziegeln gedeckten Giebel ragt ein Doppelkreuz empor. Im Giebelbereich, der mit roten Biberschwanzziegeln gedeckt ist, befindet sich das Herz Mariens, welches mit sieben Schwertern dargestellt wird. Dieses Motiv symbolisiert die sieben Schmerzen Mariens. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details |
| Zeitkategorie | 20. Jahrhundert, 2. Hälfte |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | Im Jahr 1982 schuf Franz Gross - der damals als Pfarrer in Klein-Pöchlarn sein Seelsorgeamt ausführte - ein prachtvolles Mosaik der Schmerzensmutter. Anm.: Hr. Pfarrer Franz Gross hat in Klein-Pöchlarn seine letzte Ruhestätte. Darüber hinaus hinterließ er in der gesamten Region zahlreiche weitere Mosaikarbeiten, wie zum Beispiel das Motiv „Die Flucht nach Ägypten“ auf dem Weg der sieben Schmerzen Mariens, welcher bereits seit 1709 von Klein-Pöchlarn nach Maria Taferl führt. Diese Bildstockkapelle wurde im Jahr 2011 restauriert und wird von der Familie Pemmer aus Lehen-Amthof gepflegt und geschmückt. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | 1. Ortsbezogene Wanderung durch Lehen 2. Buchtipp: Geschichte der Marktgemeinde Leiben | Martin Bauer 3. Wanderkarte 4. Gespräch mit Sonja Kernstock |
| Datum der Erfassung | 2026-09-06 |
| Datum der letzten Bearbeitung | 2026-09-06 |
| letzter Bearbeiter | Erich Köberl |




