Kapelle in Eichbüchl (Glockenturm)

Religiöse KleindenkmälerKapellen und GrottenGlockentürme

Gemeinde: Katzelsdorf

Zeitkategorie: 18. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Eine Inschrift auf der Giebelwand lässt das Errichtungsjahr 1726 dieser ehemals geschlossenen Kapelle vermuten. Ursprünglich war vor dem Glockenstuhl auch ein hölzerner Vorbau vorhanden, der im Zuge des Straßenbaus in den 1960er-Jahren entfernt wurde. Der Glockenturm mit vorgesetzter Laube war vormals im Besitz des Schloss Eichbüchl und gehört jetzt der Gemeinde Katzelsdorf. Zuletzt wurde die Kapelle und die Statuen vom Dorferneuerungsverein "D'Eichbüchler" im Jahre 2011 renoviert.

Beschreibung:

Diese ehemalige Kapelle, heute nur mehr Glockenturm wurde aus Mauerwerk gebaut. Die vorgestellte Laube besteht aus zwei gemauerten 1 Meter hohen Brüstungen, darauf ruhen im vorderen Bereich zwei Holzpfeiler die das hölzerne Zeltdach der Laube tragen. Das Dach wurde mit Tonziegeln gedeckt.
Diese "Kapelle" war vormals in Besitz des Schloss Eichbüchls. Die Glocke stammt vom Dachreiter der Pfarrkirche, als dieser abgetragen und der vordere Turm gebaut wurde.
An der Spitze des Zeltdaches steht ein eisernes Lothringerkreuz (soll für das Wort INRI stehen).

Details

Gemeindename Katzelsdorf
Gemeindekennzahl 32313
Ortsübliche Bezeichnung Kapelle in Eichbüchl (Glockenturm)
Objektkategorie 1513 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | Glockentürme)

Katastralgemeinde
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer .255
Ortschafts- bzw. Ortsteil Eichbüchl
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Eichbüchl
Längengrad 16.275107
Breitengrad 47.758771

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 6.98
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 2.75
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 2.64
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Diese ehemalige Kapelle, heute nur mehr Glockenturm wurde aus Mauerwerk gebaut. Die vorgestellte Laube besteht aus zwei gemauerten 1 Meter hohen Brüstungen, darauf ruhen im vorderen Bereich zwei Holzpfeiler die das hölzerne Zeltdach der Laube tragen. Das Dach wurde mit Tonziegeln gedeckt.
Diese "Kapelle" war vormals in Besitz des Schloss Eichbüchls. Die Glocke stammt vom Dachreiter der Pfarrkirche, als dieser abgetragen und der vordere Turm gebaut wurde.
An der Spitze des Zeltdaches steht ein eisernes Lothringerkreuz (soll für das Wort INRI stehen).
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Auffällig ist die Vorderseite des Glockenturmes, der einen geschweiften Giebel aufweist. Auf der Vorderseite des Glockenturmes befindet sich oberhalb der Laube die Inschrift "IHIS 1726". Der Turm und die Laube befinden sich auf einem rechteckigen Grundriss. Die Laube ist ein drei Seiten offen. In die Laube gelangt man über drei Stufen. In der unteren Hälfte befinden sich drei halbrunde Nischen. Mittig befindet sich ein größere Nische, in dieser befindet sich eine Statue des Hl. Johannes von Nepomuk, links daneben befindet sich der Hl. Franz von Assisi mit einem Kreuz und rechts daneben steht eine Statue des Hl. Antonius mit dem Jesuskind. Den Nischen vorgesetzt befindet sich ein steinerner Altar. Die seitlichen Statuen befinden sich in einer kleineren Nische.

Zeitkategorie 18. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Eine Inschrift auf der Giebelwand lässt das Errichtungsjahr 1726 dieser ehemals geschlossenen Kapelle vermuten. Ursprünglich war vor dem Glockenstuhl auch ein hölzerner Vorbau vorhanden, der im Zuge des Straßenbaus in den 1960er-Jahren entfernt wurde. Der Glockenturm mit vorgesetzter Laube war vormals im Besitz des Schloss Eichbüchl und gehört jetzt der Gemeinde Katzelsdorf. Zuletzt wurde die Kapelle und die Statuen vom Dorferneuerungsverein "D'Eichbüchler" im Jahre 2011 renoviert.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

2014
Ing. Paul Draxler

2014
Ing. Paul Draxler

Kapelle Eichbüchl historisch
ca. 1960
unbekannt

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gemeinde Katzelsdorf, Dorferneuerungsverein "D' Eichbüchler"
Buch "400 Jahre Eichbüchl", 2011
Handler-Woltran Hannelore: Steinerne Zeugen - Baudenkmäler, Kleindenkmäler und bemerkenswerte Bauwerke in Katzelsdorf, 2025

Martina Kienbink
Datum der Erfassung 2016-12-21
Datum der letzten Bearbeitung 2026-01-11
letzter Bearbeiter Hannelore Handler-Woltran

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.