Christus am Ölberg

Religiöse KleindenkmälerKalvarienberge, Kreuzweg- und RosenkranzanlagenÖlberggruppen

Gemeinde: Horn

Zeitkategorie: 18. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Auf der in den Museen der Stadt Horn aufbewahrten Bleistiftzeichnung dieses Marterls ist auf der Rückseite folgendes vermerkt: 'Der neben dem Öhlberg gestandene große Lindenbaum wurde am 3. Aug. 1861 durch einen heftigen Orkan sammt der Wurze ausgerissen und umgestürzt.'

Beschreibung:

Figur Christus am Ölberg (früher bunt bemalt), um 1700. Auf einem kannelierten, prismatischen Pfeiler mit weit ausladender Deckplatte kniet eine Christusfigur in betender Haltung vor einem spitzen Steinhügel mit einem darauf stehenden Kelch. Über dieser Gruppe erhebt sich ein auf vier Eisenstehern befestigtes, elliptisch gebogenes Blechdach mit zwei kleinen Blechzungen.

Details

Gemeindename Horn
Gemeindekennzahl 31109
Ortsübliche Bezeichnung Christus am Ölberg
Objektkategorie 1553 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kalvarienberge, Kreuzweg- und Rosenkranzanlagen | Ölberggruppen )

Katastralgemeinde Horn -- GEM Horn
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 2078/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Horn
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Wilhelm-Miklas-Platz 1
Längengrad 15.65576
Breitengrad 48.6661

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 3.6
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.96
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.67
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Figur Christus am Ölberg (früher bunt bemalt), um 1700. Auf einem kannelierten, prismatischen Pfeiler mit weit ausladender Deckplatte kniet eine Christusfigur in betender Haltung vor einem spitzen Steinhügel mit einem darauf stehenden Kelch. Über dieser Gruppe erhebt sich ein auf vier Eisenstehern befestigtes, elliptisch gebogenes Blechdach mit zwei kleinen Blechzungen.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 18. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Auf der in den Museen der Stadt Horn aufbewahrten Bleistiftzeichnung dieses Marterls ist auf der Rückseite folgendes vermerkt: 'Der neben dem Öhlberg gestandene große Lindenbaum wurde am 3. Aug. 1861 durch einen heftigen Orkan sammt der Wurze ausgerissen und umgestürzt.'
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)




Christus am Ölberg 4
2012
Wolfgang Andraschek




Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Österreichische Kunsttopographie Band V, Wien 1911; Dehio: Die Kunstdenkmäler NÖs, NÖ nördlich der Donau, Wien 1990; Zach-Kiesling, W.: Bildstockwanderungen im Poigreich, Rosenburg-Mold 1995.

Datum der Erfassung 2012-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2022-02-19
letzter Bearbeiter Anton Stöger

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.