Sonnenuhr am Pscheidl-Haus

Statuen und Bilder

Gemeinde: Neumarkt am Wallersee

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Die Sonnenuhr wurde 1966 an der Südfassade des Hauses angebracht. Sie stammt vom Henndorfer Künstler Roland Russ, der in der ursprünglichen Version eine Madonna an die Fassade malte. Das Bild wurde von der Familie Pscheidl als zu sakral und pompös empfunden, weshalb sie es durch die Sonnenuhr ersetzen ließ. Das übermalte Bild hat der Künstler letztendlich nicht mehr signiert.

Beschreibung:

Das Wandbild an der Südfassade des Pscheidl-Hauses wird linsenförmig eingerahmt durch den Schriftzug 'Mach es wie die Sonnenuhr zähl die heiteren Stunden nur' an der Oberseite und durch die Darstellung der römischen Zahlen an der Unterseite. Im Zentrum des Bildes steht der Lebensbaum, eingefasst von einem Ring, der die Kürzel der 12 Tierkreiszeichen trägt. Mittig über dem Lebensbaum steht die Sonne, die den Gnomon hält. Auf der gegenüberliegenden Seite sind, ebenfalls vor himmelblauem Hintergrund und wohl stellvertretend für das Universum, ein Planet mit Kometen und ein kleiner Stern zu sehen. Dazwischen sind zu beiden Seiten die Jahreszeiten symbolisiert.

Details

Gemeindename Neumarkt am Wallersee
Gemeindekennzahl 50324
Ortsübliche Bezeichnung Sonnenuhr am Pscheidl-Haus
Objektkategorie 3100 ( Statuen und Bilder | | )

Katastralgemeinde Neumarkt-Markt -- GEM Neumarkt am Wallersee
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 74/26
Ortschafts- bzw. Ortsteil Stadtgebiet
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Wallbachstraße 14
Längengrad
Breitengrad

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Wandbild an der Südfassade des Pscheidl-Hauses wird linsenförmig eingerahmt durch den Schriftzug 'Mach es wie die Sonnenuhr zähl die heiteren Stunden nur' an der Oberseite und durch die Darstellung der römischen Zahlen an der Unterseite. Im Zentrum des Bildes steht der Lebensbaum, eingefasst von einem Ring, der die Kürzel der 12 Tierkreiszeichen trägt. Mittig über dem Lebensbaum steht die Sonne, die den Gnomon hält. Auf der gegenüberliegenden Seite sind, ebenfalls vor himmelblauem Hintergrund und wohl stellvertretend für das Universum, ein Planet mit Kometen und ein kleiner Stern zu sehen. Dazwischen sind zu beiden Seiten die Jahreszeiten symbolisiert.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Die Schlüsselblumen, Margeriten und Glockenblumen links der Sonne verkörpern den Frühling. Rechts der Sonne stehen Mohnblumen, Getreideähren und Kornblumen stellvertretend für den Sommer. Der Herbst, links unten, wird durch blaue Trauben und buntes Weinlaub charakterisiert. Den Winter im rechten unteren Feld bezeichnet ein verschneiter, knorriger Baum. Die Darstellungen sind von filigraner Leichtigkeit und zeugen von hoher Qualität, die sich auch in der immer noch intensiven Farbgebung widerspiegelt.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die Sonnenuhr wurde 1966 an der Südfassade des Hauses angebracht. Sie stammt vom Henndorfer Künstler Roland Russ, der in der ursprünglichen Version eine Madonna an die Fassade malte. Das Bild wurde von der Familie Pscheidl als zu sakral und pompös empfunden, weshalb sie es durch die Sonnenuhr ersetzen ließ. Das übermalte Bild hat der Künstler letztendlich nicht mehr signiert.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch mit Lieselotte Pscheidl

Belinda Simon
Datum der Erfassung 2007-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2007-01-01
letzter Bearbeiter Belinda Simon

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.