Rochuskapelle in Kirchstetten

Religiöse KleindenkmälerKapellen und GrottenKapellen

Gemeinde: Neudorf bei Staatz

Zeitkategorie: 17. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Im Jahre 1679 ließ Gräfin Daun von Kirchstetten zur Danksagung für das Ende der Pest eine Kirche erbauen, die 1794 abgebrochen wurde, und nur die Apsis blieb als Kapelle stehen. Das Abbruchmaterial wurde zum Bau des Gemeindegasthauses Neudorf verwendet. Kirchstetter Frauen und die Familie Müller pflegten und färbelten diese Kapelle nach dem 2. Weltkrieg und Familie Müller Erna und Emmerich ließen auch die schöne Rochusfigur renovieren. Die Familie Fiby schaffte 2004 bei Herrn Johann Minarik 2 Bilder für die Kapelle an, da die alten Bilder desolat waren. Dkm. Hans Minarik malte die Themen HI. Sebastian und Hl. Rosalia sehr kunstsinnig und ortsbezogen auf Steintafeln. In den Jahren 2013/14 haben Erwin Strebl, Franz Mahr und Franz Rauscher unter Mithilfe von Gottfried, Engelbert und Michael Graf die Kapelle in sehr schönen Zustand restauriert.

Beschreibung:

Nördlich von Kirchstetten steht an der Straße nach Wildendürnbach die Rochus Kapelle. Es handelt sich um eine Wegkapelle mit geschwungenem Giebel. In der Rochus Kapelle findet sich eine Holzfigur des Hl. Rochus, die um 1700 entstand.

Details

Gemeindename Neudorf bei Staatz
Gemeindekennzahl 31634
Ortsübliche Bezeichnung Rochuskapelle in Kirchstetten
Objektkategorie 1512 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | Kapellen)

Katastralgemeinde
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 753
Ortschafts- bzw. Ortsteil an der Straße (L24) nach Wildendürnbach
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Dornlißen
Längengrad 16.51588
Breitengrad 48.78568

denkmalgeschützt --

Höhe (m) 4.3
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 3.4
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.9
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Nördlich von Kirchstetten steht an der Straße nach Wildendürnbach die Rochus Kapelle. Es handelt sich um eine Wegkapelle mit geschwungenem Giebel. In der Rochus Kapelle findet sich eine Holzfigur des Hl. Rochus, die um 1700 entstand.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 17. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Im Jahre 1679 ließ Gräfin Daun von Kirchstetten zur Danksagung für das Ende der Pest eine Kirche erbauen, die 1794 abgebrochen wurde, und nur die Apsis blieb als Kapelle stehen. Das Abbruchmaterial wurde zum Bau des Gemeindegasthauses Neudorf verwendet. Kirchstetter Frauen und die Familie Müller pflegten und färbelten diese Kapelle nach dem 2. Weltkrieg und Familie Müller Erna und Emmerich ließen auch die schöne Rochusfigur renovieren. Die Familie Fiby schaffte 2004 bei Herrn Johann Minarik 2 Bilder für die Kapelle an, da die alten Bilder desolat waren. Dkm. Hans Minarik malte die Themen HI. Sebastian und Hl. Rosalia sehr kunstsinnig und ortsbezogen auf Steintafeln. In den Jahren 2013/14 haben Erwin Strebl, Franz Mahr und Franz Rauscher unter Mithilfe von Gottfried, Engelbert und Michael Graf die Kapelle in sehr schönen Zustand restauriert.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Rochus 1
03.07.2026
Franz Kreuzinger

Rochus 2
03.07.2026
Franz Kreuzinger

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen 1) Franz Fiby Buch 2017
2) Alexander Szep
3) Topografische Karten

Leopold Riedinger
Datum der Erfassung 2026-10-11
Datum der letzten Bearbeitung 2026-10-11
letzter Bearbeiter Leopold Riedinger

Standort

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