Sierninger Bergkreuz

VerkehrsdenkmälerTopographische und meteorologische KleindenkmälerGipfelkreuze

Gemeinde: Haunoldstein

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert

Chronik:

Man sagt: An dieser Stelle befand sich bis 1931 ein Holzkreuz, wobei die genaue Dauer seiner Existenz nicht nachvollziehbar ist.

Im selben Jahr beschloss die Gemeinde Haunoldstein, auf dem ehemaligen Weinberg ein neues Bergkreuz zu errichten.

Am 4. Mai 1932 wurde schließlich ein gemauertes Kreuz mit der Inschrift „Corpus Christi“ unter Beteiligung zahlreicher OrtsbewohnerInnen durch Pfarrer Franz Tiefenbacher geweiht.

Im Jahr 1979 beschloss die Gemeinde unter Bürgermeister Ferdinand Hierner, das sanierungsbedürftige, gemauerte „Sierninger Bergkreuz“ grundlegend zu erneuern.

Im Rahmen der Ausführungsplanung durch Baumeister Ing. Friedrich Hofstetter wurde ein neuer Betonbau errichtet.

Auf Anregung des Obmanns Herr Rudolf Martin, )* des Verschönerungsvereins Haunoldstein (VVH), wurden zudem zwei Sitzbänke hinzugefügt.

Die feierliche Segnung des neuen „Sierninger Bergkreuzes“ wurde am 14. September 1980 von Pfarrer Provisor Konrad Streimelweger durchgeführt.

Anmerkung: )* Herr Rudolf Martin, war als ADEG-Geschäftsmann in Haunoldstein und über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt und engagierte sich zudem auch als Chorleiter in der Pfarre Haunoldstein.


Beschreibung:

Das weithin sichtbare „Sierninger Kreuz“ ruht auf einem Betonpostament, der als ein einzelnes, mit Armierungseisen verstärktes Element gefertigt wurde. Es befindet sich auf einer Höhe von 301 m Seehöhe.  Dieses attraktive Wanderziel ist zudem ein Bestandteil der „Dunkelsteinerwaldrunde“.

Um vom Ortsteil Groß-Sierning über die Hauptstraße und die Berggasse zum Ziel zu gelangen, stehen verschiedene Fußwegstrecken zur Auswahl.

Zwei Sitzbänke laden am Kreuz zum Verweilen ein, während Bäume für angenehmen Schatten sorgen.

An der Ostseite des Postaments wurde eine Reliefplatte eingearbeitet.
Auf dieser ist der folgende Spruch zu lesen: „Im Himmel ist Gnade, auf Erden das Kreuz“.

Auf dem alten Sockel war einst folgender nachdenklicher Spruch zu lesen,
an den sich Frau Pauline Pasteiner aus Groß Sierning erinnert:

"Ein Kreuz am Weg, du gehst vorbei, so denk, was diese Deutung sei.
Zieh den Hut, du bist ein Christ, der durch den Herrn erlöset ist."

Details

Gemeindename Haunoldstein
Gemeindekennzahl 31911
Ortsübliche Bezeichnung Sierninger Bergkreuz
Objektkategorie 1451 ( Verkehrsdenkmäler | Topographische und meteorologische Kleindenkmäler | Gipfelkreuze)

Katastralgemeinde Großsierning -- GEM Haunoldstein
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 497
Ortschafts- bzw. Ortsteil Haunoldstein
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Sierninger Berg
Längengrad 15.453
Breitengrad 48.195

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 6.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 2.2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 0.25
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das weithin sichtbare „Sierninger Kreuz“ ruht auf einem Betonpostament, der als ein einzelnes, mit Armierungseisen verstärktes Element gefertigt wurde. Es befindet sich auf einer Höhe von 301 m Seehöhe.  Dieses attraktive Wanderziel ist zudem ein Bestandteil der „Dunkelsteinerwaldrunde“.

Um vom Ortsteil Groß-Sierning über die Hauptstraße und die Berggasse zum Ziel zu gelangen, stehen verschiedene Fußwegstrecken zur Auswahl.

Zwei Sitzbänke laden am Kreuz zum Verweilen ein, während Bäume für angenehmen Schatten sorgen.

An der Ostseite des Postaments wurde eine Reliefplatte eingearbeitet.
Auf dieser ist der folgende Spruch zu lesen: „Im Himmel ist Gnade, auf Erden das Kreuz“.

Auf dem alten Sockel war einst folgender nachdenklicher Spruch zu lesen,
an den sich Frau Pauline Pasteiner aus Groß Sierning erinnert:

"Ein Kreuz am Weg, du gehst vorbei, so denk, was diese Deutung sei.
Zieh den Hut, du bist ein Christ, der durch den Herrn erlöset ist."
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Man sagt: An dieser Stelle befand sich bis 1931 ein Holzkreuz, wobei die genaue Dauer seiner Existenz nicht nachvollziehbar ist.

Im selben Jahr beschloss die Gemeinde Haunoldstein, auf dem ehemaligen Weinberg ein neues Bergkreuz zu errichten.

Am 4. Mai 1932 wurde schließlich ein gemauertes Kreuz mit der Inschrift „Corpus Christi“ unter Beteiligung zahlreicher OrtsbewohnerInnen durch Pfarrer Franz Tiefenbacher geweiht.

Im Jahr 1979 beschloss die Gemeinde unter Bürgermeister Ferdinand Hierner, das sanierungsbedürftige, gemauerte „Sierninger Bergkreuz“ grundlegend zu erneuern.

Im Rahmen der Ausführungsplanung durch Baumeister Ing. Friedrich Hofstetter wurde ein neuer Betonbau errichtet.

Auf Anregung des Obmanns Herr Rudolf Martin, )* des Verschönerungsvereins Haunoldstein (VVH), wurden zudem zwei Sitzbänke hinzugefügt.

Die feierliche Segnung des neuen „Sierninger Bergkreuzes“ wurde am 14. September 1980 von Pfarrer Provisor Konrad Streimelweger durchgeführt.

Anmerkung: )* Herr Rudolf Martin, war als ADEG-Geschäftsmann in Haunoldstein und über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt und engagierte sich zudem auch als Chorleiter in der Pfarre Haunoldstein.


Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Sierninger Bergkreuz
27. Februar 2021
Erich Köberl

Sierninger Bergkreuz Reliefgußplatte
27. Februar 2021
Erich Köberl

Sierninger Bergkreuz
30. April 2026
Erich Köberl

Wegweiser zum Sierninger Bergkreuz
30. April 2026
Erich Köberl

Sierninger Bergkreuz
30. April 2026
Erich Köberl

Blick in Richtung Bründlkapelle und Voralpen
30. April 2026
Erich Köberl

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen 1) Manuskript - Stille Wegbegleiter - Frau Franziska Getzinger
2) Gespräch mit Heimatforscherin Frau Franziska Getzinger
3) ....
4) Regionswanderkarte
5) NÖ Atlas

Erich Köberl
Datum der Erfassung 2021-02-28
Datum der letzten Bearbeitung 2026-08-23
letzter Bearbeiter Erich Köberl

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