Johannes Nepomuk Baldachin
Gemeinde: Asparn an der Zaya
Zeitkategorie: 18. Jahrhundert, 1. Hälfte
Chronik:
Eines der schönsten barocken Denkmale des Bezirkes ist der Johannes Nepomuk Baldachin im sogenannten "Städtl“ von Asparn an der Zaya. Nach einer Notiz in der alten Klosterchronik wurde das Denkmal vom herrschaftlichen Verwalter Anton Freithofer 1715 gestiftet und bei der damaligen Kirchenbrücke aufgestellt.
Beschreibung:
Das über fünf Meter hohe, aus Sandstein bestehende Denkmal steht auf einem sechseckigen Fundament wobei die langen Seiten eingeschwungen sind. Im gleichen Verlauf steht auf dem Fundament eine Balustrade, die an jedem Eckpfeiler der Balustrade eine Steinlaterne aufweist. Auf dem Fundament steht ein ebenfalls einschwingender hoher reich verzierter Sockel mit vorspringendem, geschwungenem Giebel, in dem auf jeder langen Seite ein Relief aus dem Leben des Johannes von Nepomuk dargestellt ist.
Details
| Gemeindename | Asparn an der Zaya |
| Gemeindekennzahl | 31603 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Johannes Nepomuk Baldachin |
| Objektkategorie | 1713 ( Freiplastiken | religiöse Freiplastiken | Johannes Nepomukdarstellungen) |
| Katastralgemeinde | Asparn an der Zaya -- GEM Asparn an der Zaya |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 1 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | Asparn an der Zaya |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Kirchengasse 1 |
| Längengrad | 16.49211 |
| Breitengrad | 48.58881 |
| denkmalgeschützt | geschuetzt |
| Höhe (m) | 5 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Breite (m) | 5 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Tiefe (m) | 3 |
| gemessen od. geschätzt | geschätzt |
| Zustandsklassifizierung | gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
Glas der Laterne kaputt. |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Das über fünf Meter hohe, aus Sandstein bestehende Denkmal steht auf einem sechseckigen Fundament wobei die langen Seiten eingeschwungen sind. Im gleichen Verlauf steht auf dem Fundament eine Balustrade, die an jedem Eckpfeiler der Balustrade eine Steinlaterne aufweist. Auf dem Fundament steht ein ebenfalls einschwingender hoher reich verzierter Sockel mit vorspringendem, geschwungenem Giebel, in dem auf jeder langen Seite ein Relief aus dem Leben des Johannes von Nepomuk dargestellt ist. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details | Über dem Sockel stützen die drei großen Volutenarme den Baldachin auf dem der heilige Johannes von Nepomuk, mit all seinen Attributen ausgestattet steht und den über ihn scheinbar fliegenden großen Engel ansieht. Zu seinen Füßen knien links und rechts jeweils ein kleiner Putto. In der Mitte unter dem Baldachin steht eine Steinlaterne auf einem Sockel der die Inschrift „KOP RAD 1976“ trägt. Die Attribute sind die Domherrentracht, Birett, Kreuz in der Hand und um den Hinterkopf einen Sternenkranz mit fünf Sternen ausgestattet. Diese 5 Sterne symbolisieren das lateinische Wort TACUI – ich habe geschwiegen. Deshalb befindet sich manchmal ein Engel mit Schweigegeste zu seinen Füßen. Er gilt als Brückenheiliger und als Patron der Beichtväter, der Priester, gegen Wassergefahren und bei Zungenleiden. |
| Zeitkategorie | 18. Jahrhundert, 1. Hälfte |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | Eines der schönsten barocken Denkmale des Bezirkes ist der Johannes Nepomuk Baldachin im sogenannten "Städtl“ von Asparn an der Zaya. Nach einer Notiz in der alten Klosterchronik wurde das Denkmal vom herrschaftlichen Verwalter Anton Freithofer 1715 gestiftet und bei der damaligen Kirchenbrücke aufgestellt. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | Blätter zur Geschichte der Marktgemeinde Asparn an der Zaya Nr. 3 „Denkmäler, Bildstöcke und Wegkreuze“ von Heinrich Schöfmann. Historische Schriftenreihe Band 7, Asparner Geschichtsbuch, Regesten zur Geschichte der Marktgemeinde Asparn a. d. Zaya von Johannes Bernold, Helmut Karl Rester und Prof. Heinrich Schöfmann. |
| Datum der Erfassung | 2026-08-05 |
| Datum der letzten Bearbeitung | 2026-08-07 |
| letzter Bearbeiter | Franz Sarer |



