Teufelskopf

Kulturhistorische Natur- und SteindenkmälerTeufels- bzw. Heiligensteine

Gemeinde: Marbach an der Donau

Zeitkategorie: vorchristliche Funde

Chronik:

Früher besaßen die Menschen eine weitaus ausgeprägtere Fähigkeit, Informationen aus Felsformationen abzulesen und zu deuten, als wir es in der heutigen Zeit tun.

Betrachtet man die Formation von der Seite, so erkennt man darin einen Teufelskopf sowie weitere menschenähnliche Gestalten. Die Bezeichnung „Teufelskopf“ hat sich bis heute gehalten; so wurde der Teufelsstein bei Marbach an der Donau sogar als Motiv für Ansichtskarten genutzt.

Letztlich handelt es sich hierbei um ein bedeutendes Naturdenkmal, das darüber hinaus als unverzichtbaren Orientierungspunkt in der Topographie dient.

Beschreibung:

Westlich von Marbach an der Donau liegt die Katastralgemeinde Granz, die zu den insgesamt vier Gemeinden dieser Region gehört.

Der Name Granz ist auf das slawische Wort „Granica“ zurückzuführen.

In direkter Nähe zur ehemaligen Donauuferbahn und der Bundesstraße 3 erhebt sich mit Blick zur Donau eine markante Felsformation vom Fuße des Sulzberges – ein Naturdenkmal im sagenumwobenen Nibelungengau.

Details

Gemeindename Marbach an der Donau
Gemeindekennzahl 31522
Ortsübliche Bezeichnung Teufelskopf
Objektkategorie 1201 ( Kulturhistorische Natur- und Steindenkmäler | | Teufels- bzw. Heiligensteine)

Katastralgemeinde Granz -- GEM Marbach an der Donau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 59
Ortschafts- bzw. Ortsteil Granz
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Bauernfeld
Längengrad 15.13352
Breitengrad 48.21251

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 25
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 4
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Westlich von Marbach an der Donau liegt die Katastralgemeinde Granz, die zu den insgesamt vier Gemeinden dieser Region gehört.

Der Name Granz ist auf das slawische Wort „Granica“ zurückzuführen.

In direkter Nähe zur ehemaligen Donauuferbahn und der Bundesstraße 3 erhebt sich mit Blick zur Donau eine markante Felsformation vom Fuße des Sulzberges – ein Naturdenkmal im sagenumwobenen Nibelungengau.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Vor einiger Zeit hat die Marktgemeinde Marbach an der Donau zudem eine punktuelle Beleuchtung durch | Elektro Stadler | Krummnußbaum an der Donauuferbahn| installieren lassen.

Zeitkategorie vorchristliche Funde
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Früher besaßen die Menschen eine weitaus ausgeprägtere Fähigkeit, Informationen aus Felsformationen abzulesen und zu deuten, als wir es in der heutigen Zeit tun.

Betrachtet man die Formation von der Seite, so erkennt man darin einen Teufelskopf sowie weitere menschenähnliche Gestalten. Die Bezeichnung „Teufelskopf“ hat sich bis heute gehalten; so wurde der Teufelsstein bei Marbach an der Donau sogar als Motiv für Ansichtskarten genutzt.

Letztlich handelt es sich hierbei um ein bedeutendes Naturdenkmal, das darüber hinaus als unverzichtbaren Orientierungspunkt in der Topographie dient.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) Folgend ein Auszug* von Schriften und Büchern -
siehe Quellenhinweis Nr. 3) Nr. 6) Nr. 7) - Auszug*-
Ähnlichkeit mit einem menschlichen Kopf zeigt.
Das Volk sah in diesem Block den Judenkopf, auch Teufelskopf oder Türkenkopf

Teufelskopf
7.April 2026
Erich Köberl

Teufelskopf Marbach an der Donau
7.April 2026
Erich Köberl

Alte Ansichten von der Region Nibelungengau
Historische Ansichtskarte von Dr. Schweiger Wolfgang
Ablichtung von Erich Köberl

Teufelskopf
7.April 2026
Erich Köberl

Steinerner J. | in Granz
um 1992
Archiv | Andreas Frey

Steinerner J. | in Granz
um 1992
Archiv | Andreas Frey

Steinerner J. | in Granz
um 1992
Archiv | Andreas Frey

felsgebildete Steinerne J. | in Granz ehemalige Donauuferbahn
um 1992
Archiv | Andreas Frey

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen 1) Gespräche mit den Ortsbewohnern von Marbach an der Donau, dem Bürgermeister Peter Grafeneder sowie dem Gastronomen Andreas Frey vom „Goldenen Löwen“- www.freyswirtshaus.at in Maria Taferl und im Gasthof zur Linde in Altenmarkt im Yspertal -Familien Haider und Schön; www.hotelzurlinde.at

2) Ortsbegehung und Gespräche mit der Familie Dr. Wolfgang Schweiger aus Granz.

3) Buch: Der Bezirk Melk| Herzstück Niederösterreich |
Band II einer Bezirkskunde | ein Kultur und Reiseführer |
Verfasst von Dr. Gerhard Flossmann | Melk 1994
--- siehe auf Seite 276 Marbach und Maria Taferl

4) Wanderkarte von der Region Nibelungengau- Südliches Waldviertel
Artstetten - Pöbring | Maria Taferl | Marbach an der Donau | Klein-Pöchlarn

5) Wanderkarte Maria Taferl; Marbach an der Donau Zentrumspläne
1:20 000 GISDAT - Homepage Marktgemeinde Marbach an der Donau

6) Buch von Dechant Alois Plesser (ehem. Pfarrer zu Klein-Pöchlarn)
mit Wilhelm Gross ( ehemaliger Schulleiter von Artstetten)
- Heimatkunde Pöggstall

7) Kunsttop. IV.81.

8) Im Rahmen des Lehrgangs „Kleindenkmale Kompakt“ im April 2026,
welcher im „Haus der Regionen“(Volkskulturregion NÖ – Kulturregion NÖ) in Krems-Stein stattfand, wurden die Grund - bzw. Eckdaten gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus nah und fern in die Datenbank eingepflegt.

9) Am 13. Juni 2026 versammelte sich der Fachbereich Klein- und Flurdenkmale im Gasthof zur Linde in Altenmarkt im Yspertal - Familien Haider und Schön zum zehnten regulären Redakteurstreffen.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag des Gastreferenten Wolfgang Strasser aus Oberösterreich, der mit seinem Thema „Wenn Felsen Namen tragen“ inspirierende Einblicke in die Welt der Naturdenkmale bot.

Im Anschluss an die Mittagspause leiteten die Kulturvermittler, Obmann Johann Pichler und sein Stellvertreter Karlheinz Fiedler, eine Besichtigung des Heimatmuseums von Altenmarkt im Yspertal sowie der der heiligen Magdalena geweihten römisch-katholischen Kirche.

Besonders hervorzuheben ist dabei das Erbe des Heimatmuseum-Gründers, Pfarrer Hans Wick - der gebürtige Karlstettener aus dem Dunkelsteinerwald war ein versierter Schalenstein- und Felsformationsforscher der durch sein Wirken einen bedeutenden Schatz für die Nachwelt hinterließ, welcher seine tiefe Verbundenheit zur Natur und zur Schöpfung verdeutlicht.

10) Buchtipps: Mag. Wolfgang Strasser - (naturdialog | Institut u. Forschung| Institut| Lebensraumberater, Steinmetz, Baubiologe ....,

Band 1 "Wenn Felsen Namen tragen"
Systematisierung von Felsen und Steinen
in der Klein- und Flurdenkmalforschung;

Band 2 "Wenn Felsen Namen tragen"
Steine und ihre Überlieferungen in
Oberösterreich und Niederbayern | Interreg Bayern-Österreich | Kofinanziert von
der Europäischen Union ;

Band 3 "Wenn Felsen Namen tragen"
Steine und ihre Überlieferungen in
Oberösterreich und Südböhmen | Interreg Österreich-Tschechien | Kofinanziert
von der Europäischen Union


Erich Köberl
Datum der Erfassung 2026-04-17
Datum der letzten Bearbeitung 2026-07-11
letzter Bearbeiter Erich Köberl

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