Mariahilf-Kapelle

Religiöse KleindenkmälerBildstöckeKapellenbildstöcke

Gemeinde: Leiben

Zeitkategorie: 18. Jahrhundert

Chronik:

In unmittelbarer Nähe der Mariahilf-Kapelle hat man Teile von Steinmauern gefunden. Diese Funde belegen die Erzählungen, dass die Ortschaft Losau ihren Ursprung bereits vor langer Zeit an diesem Ort hatte.

In historischen Plänen spricht man an dieser Stelle von Kreuzäckern. 

Ernst Siebenhandl und Stefan Milla renovierten dieses christliche Wegzeichen, das in der Region als „Mariahilf-Kapelle“ bekannt ist, welches am 18. Mai 2008 eingeweiht wurde.

Beschreibung:

An der westlichen Seite der Verbindungsstraße von Losau nach Lehen steht auf einer Seehöhe von ca. 295 m an einer Feldweggabelung ein markanter, gemauerter Kapellenbildstock.
Auf dem mit gebrannten Ziegeln gedeckten Giebeldach ragt ein besonderes aus Schmiedeeisen gefertigtes Doppelkreuz empor.
In der kleinen Nische im Giebelbereich ist eine Figur des Hl. Josef mit dem Jesuskind untergebracht, die vor Witterungseinflüssen geschützt ist.
Im so genannten Altarnischenbereich sind Darstellungen der heiligen Anna mit hl. Maria als Kind sowie des Hl. Josef zu sehen.
Oberhalb des Altartisches befindet sich zudem ein Bildnis der Mutter Maria mit dem Jesuskind.
Die Pflege im Jahreskreis wird von der Dorfgemeinschaft Losau durchgeführt.

Details

Gemeindename Leiben
Gemeindekennzahl 31519
Ortsübliche Bezeichnung Mariahilf-Kapelle
Objektkategorie 1533 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Kapellenbildstöcke)

Katastralgemeinde Losau -- GEM Leiben
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 47/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Losau
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Losinger Feld |auch als Kreuzäcker bekannt
Längengrad 15.25809
Breitengrad 48.23746

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3.1
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 2.1
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 1.2
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) An der westlichen Seite der Verbindungsstraße von Losau nach Lehen steht auf einer Seehöhe von ca. 295 m an einer Feldweggabelung ein markanter, gemauerter Kapellenbildstock.
Auf dem mit gebrannten Ziegeln gedeckten Giebeldach ragt ein besonderes aus Schmiedeeisen gefertigtes Doppelkreuz empor.
In der kleinen Nische im Giebelbereich ist eine Figur des Hl. Josef mit dem Jesuskind untergebracht, die vor Witterungseinflüssen geschützt ist.
Im so genannten Altarnischenbereich sind Darstellungen der heiligen Anna mit hl. Maria als Kind sowie des Hl. Josef zu sehen.
Oberhalb des Altartisches befindet sich zudem ein Bildnis der Mutter Maria mit dem Jesuskind.
Die Pflege im Jahreskreis wird von der Dorfgemeinschaft Losau durchgeführt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 18. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) In unmittelbarer Nähe der Mariahilf-Kapelle hat man Teile von Steinmauern gefunden. Diese Funde belegen die Erzählungen, dass die Ortschaft Losau ihren Ursprung bereits vor langer Zeit an diesem Ort hatte.

In historischen Plänen spricht man an dieser Stelle von Kreuzäckern. 

Ernst Siebenhandl und Stefan Milla renovierten dieses christliche Wegzeichen, das in der Region als „Mariahilf-Kapelle“ bekannt ist, welches am 18. Mai 2008 eingeweiht wurde.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Mariahilf-Kapelle
15. September 2026
Erich Köberl

Mariahilf-Kapelle
15. September 2026
Erich Köberl

Mariahilf-Kapelle
15. September 2026
Erich Köberl

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen 1. Gespräch mit Marktgemeinde Leiben | Bürgermeister/in Frau Gerlinde Schwarz, Sonja
Kernstock und Wolfgang Raidl
2. Wanderkarte aus der Region Nibelungengau und Karte von Klein-Pöchlarn
3. Buchtipp: | ISBN 978-3-9503124-3-0 |
„Geschichte der Marktgemeinde Leiben“ von Martin Bauer
4. Gespräch und Besichtigung des Kleindenkmals mit Familie Doll aus Losau
5.

Erich Köberl
Datum der Erfassung 2026-09-16
Datum der letzten Bearbeitung 2026-09-16
letzter Bearbeiter Erich Köberl

Standort

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