Jüdische Grabsteine

Religiöse KleindenkmälerTotengedenkmale und KriegerdenkmälerGedenksteine und -tafeln

Gemeinde: Grafenwörth

Zeitkategorie: 17. Jahrhundert

Chronik:

In der Topographie von Niederösterreich aus dem Jahre 1893 kann man nachlesen, dass es in Grafenwörth im 17. Jhdt. eine Judengemeinde gab, die im sogenannten Herrenhaus wohnte und einen eigenen Friedhof hatte, von dem offensichtlich noch Grabsteine mit hebräischen Inschriften übergeblieben sind Aufgrund schwerer Beschädigungen konnten nur mehr Teile eines Steines entziffert werden: Hier liegt geborgen/begraben.. Die Gattin des ehrbaren Herren, des Chaver ... Nataniel. Ihre Seele stieg hinan und sie verstarb Im 76. Lebensjahr am 18. Schvat 405 (nach der kleinen Zeitrechnung)(Anm: 14. Februar 1645) Ihre Seele möge eingebunden sein im Bündel des Lebens

Beschreibung:

Zwei Grabsteine (Marmor?) mit hebräischer Inschrift, eingemauert im Stiegenaufgang des ehemaligen Pfarrhof-Schüttkastens (jetzt Vereinslokal des Schützenvereines Grafenwörth).

Details

Gemeindename Grafenwörth
Gemeindekennzahl 32107
Ortsübliche Bezeichnung Jüdische Grabsteine
Objektkategorie 1592 ( Religiöse Kleindenkmäler | Totengedenkmale und Kriegerdenkmäler | Gedenksteine und -tafeln)

Katastralgemeinde Grafenwörth -- GEM Grafenwörth
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 664/3
Ortschafts- bzw. Ortsteil Pfarrplatz
Straße und Hausnummer bzw. Flurname
Längengrad 15.77906
Breitengrad 48.40993

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 1
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 0.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung --
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Zwei Grabsteine (Marmor?) mit hebräischer Inschrift, eingemauert im Stiegenaufgang des ehemaligen Pfarrhof-Schüttkastens (jetzt Vereinslokal des Schützenvereines Grafenwörth).
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 17. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) In der Topographie von Niederösterreich aus dem Jahre 1893 kann man nachlesen, dass es in Grafenwörth im 17. Jhdt. eine Judengemeinde gab, die im sogenannten Herrenhaus wohnte und einen eigenen Friedhof hatte, von dem offensichtlich noch Grabsteine mit hebräischen Inschriften übergeblieben sind Aufgrund schwerer Beschädigungen konnten nur mehr Teile eines Steines entziffert werden: Hier liegt geborgen/begraben.. Die Gattin des ehrbaren Herren, des Chaver ... Nataniel. Ihre Seele stieg hinan und sie verstarb Im 76. Lebensjahr am 18. Schvat 405 (nach der kleinen Zeitrechnung)(Anm: 14. Februar 1645) Ihre Seele möge eingebunden sein im Bündel des Lebens
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen http://david.juden.at/kulturzeitschrift/55-56/Main %20frame_Artikel55_Oberndorfer.htm vom Dezember 2002

Ploiner Friedrich
Datum der Erfassung 2011-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2011-01-01
letzter Bearbeiter Ploiner Friedrich

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.