Mayer-Kreuz, Weißes Kreuz

Religiöse KleindenkmälerBildstöckeBreitpfeiler

Gemeinde: Langenlois

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert

Chronik:

Aus der Größe der Nische darf man schließen, dass die Nische früher/ursprünglich eine andere Ausstattung aufwies. Nach Emil Schneeweis könnte es sich bei diesem 'Weißen Kreuz' um ein Pestkreuz handeln. Gesicherte Informationen über Anlass und Zeit der Entstehung sind nicht bekannt.

Beschreibung:

Der gemauerte, weiß getünchte Breitpfeiler, auch 'Weißes Kreuz' genannt, steht an einer Abzweigung des Neusiedelweges von der Straße zur 'Alten Haid' und ist nach SO ausgerichtet. Das Satteldach ist frontseitig leicht überstehend und bildet mit einem schmalen Gesimse, das den Pfeilerschaft abschließt, ein flaches, leeres Giebeldreieck. Ein Metallkreuz mit zwei Querbalken und kleeblattförmigen Enden bekrönt den Breitpfeiler. Eine breite, einen Großteil der Vorderseite einnehmende Nische ist mit einem schmiedeeisenen Lanzengitter versehen. In einem dekorativen Strebenteil des Gitters ist das IHS-Christogramm eingestanzt. In der Bildnische hängt ein gerahmtes Bild, es zeigt die hl. Elisabeth in einem braungetönten ovalen Bilddruck.

Details

Gemeindename Langenlois
Gemeindekennzahl 31322
Ortsübliche Bezeichnung Mayer-Kreuz, Weißes Kreuz
Objektkategorie 1532 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Breitpfeiler)

Katastralgemeinde Gobelsburg -- GEM Langenlois
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 539/2
Ortschafts- bzw. Ortsteil Gobelsburg
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Beginn des Neusiedelweges
Längengrad 15.68738
Breitengrad 48.4543

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.35
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 1.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.5
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Der gemauerte, weiß getünchte Breitpfeiler, auch 'Weißes Kreuz' genannt, steht an einer Abzweigung des Neusiedelweges von der Straße zur 'Alten Haid' und ist nach SO ausgerichtet. Das Satteldach ist frontseitig leicht überstehend und bildet mit einem schmalen Gesimse, das den Pfeilerschaft abschließt, ein flaches, leeres Giebeldreieck. Ein Metallkreuz mit zwei Querbalken und kleeblattförmigen Enden bekrönt den Breitpfeiler. Eine breite, einen Großteil der Vorderseite einnehmende Nische ist mit einem schmiedeeisenen Lanzengitter versehen. In einem dekorativen Strebenteil des Gitters ist das IHS-Christogramm eingestanzt. In der Bildnische hängt ein gerahmtes Bild, es zeigt die hl. Elisabeth in einem braungetönten ovalen Bilddruck.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 19. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Aus der Größe der Nische darf man schließen, dass die Nische früher/ursprünglich eine andere Ausstattung aufwies. Nach Emil Schneeweis könnte es sich bei diesem 'Weißen Kreuz' um ein Pestkreuz handeln. Gesicherte Informationen über Anlass und Zeit der Entstehung sind nicht bekannt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Emil Schneeweis: Bild, Bildstock, Symbol. Zum Problem der Erhebung von Ikonographie, Ikonologie, Hagiographie und Symbolik. Wien 1988.

Johann Ennser, Adolf Hauer
Datum der Erfassung 2011-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2011-01-01

Standort

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