Hausnische Fürbittende Maria

Freiplastikenreligiöse FreiplastikenMariendarstellungen

Gemeinde: Tulln an der Donau

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Über die Herkunft der Heiligenfigur, ihren Urheber und die Ursache ihrer Errichtung ist nichts bekannt.

Beschreibung:

Im Hof des Strudelhofs befindet sich, teilweise verdeckt durch einen Hollerstrauch, in einer Nische zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss am westlichen Ende des Gebäudes eine abgewitterte, bemalte Tonfigur der fürbittenden Maria.

Details

Gemeindename Tulln an der Donau
Gemeindekennzahl 32135
Ortsübliche Bezeichnung Hausnische Fürbittende Maria
Objektkategorie 1712 ( Freiplastiken | religiöse Freiplastiken | Mariendarstellungen)

Katastralgemeinde Tulln -- GEM Tulln an der Donau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 49/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Altstadt
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Wassergasse 1
Längengrad 16.05358
Breitengrad 48.33326

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 1.6
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.9
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.5
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Die gesamte Fassade des Strudelhofs mit der Hausnische erscheint insgesamt in einem schlechten Zustand, sodass eine Gesamtsanierung empfehlenswert wäre.

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Im Hof des Strudelhofs befindet sich, teilweise verdeckt durch einen Hollerstrauch, in einer Nische zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss am westlichen Ende des Gebäudes eine abgewitterte, bemalte Tonfigur der fürbittenden Maria.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Die Figur der fürbittenden Maria befindet sich in einer Rundbogennische mit verziertem Gewände: Maria steht mit nach unten geöffneten Händen unter einem Sternenhimmel, zu ihren Füßen krümmt sich eine Schlange.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Über die Herkunft der Heiligenfigur, ihren Urheber und die Ursache ihrer Errichtung ist nichts bekannt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) Der Strudelhof war ehemaliger Besitz des Tullner Frauenklosters, sein östlicher zwei- bis dreigeschossiger Teil stammt im Kern aus dem Mittelalter. Umbauten erfolgten im 17. und dann im 19. Jh. Aus der Zeit der letzten Umbauten dürften auch die beiden Rundbogennischen mit den Statuen des Heiligen Antonius von Padua und der fürbittenden Maria stammen.



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen DEHIO, Niederösterreich südlich der Donau, 2003, Seite 2420

Manfred Neubauer
Datum der Erfassung 2012-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2012-01-01
letzter Bearbeiter Manfred Neubauer

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.