Marienkapelle im Unterort

Religiöse KleindenkmälerKapellen und Grotten

Gemeinde: Rußbach

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

In der Pfarrchronik steht: Ignaz und Josefa Weiss, geborene Pfeifer, aus Niederrußbach haben auf dem Gartenweg zusammen mit der Juliane Pfeifer, Eigentümerin des Hauses Nr. 13, eine Kapelle zu Ehren der seligen Jungfrau Maria erbaut, die am 29. Oktober 1865 feierlich eingeweiht wurde.

Beschreibung:

Links der Wiener Straße Richtung Stockerau steht die gemauerte Kapelle mit sechseckigem Grundriß. Die Vorderseite ist dreiseitig gegliedert. Oberhalb des Eingangs die Inschrift 'O HL Maria du Him(m)els Königin bitt für uns 1865'. Auf der Spitze des später aufgesetzten Blechdaches befindet sich ein schmiedeeisernes Kreuz. Die Rückwand hat eine Rundapsis. Der spitzbogige, mit Faschen gerahmte Eingang ist mit einer Gittertür verschlossen. In den beiden schrägen Seitenwänden sind zwei Fenster, ebenfalls spitzbogig und mit Faschen umrahmt, über deren Spitzen sich jeweils in wappenartiger Fassung ein Relief mit einer stilisierten Traube auf einem Weinblatt befindet.

Details

Gemeindename Rußbach
Gemeindekennzahl 31224
Ortsübliche Bezeichnung Marienkapelle im Unterort
Objektkategorie 1510 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | )

Katastralgemeinde Niederrußbach -- GEM Rußbach
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer .103
Ortschafts- bzw. Ortsteil Niederrußbach
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Wiener Str. 29
Längengrad 16.04123
Breitengrad 48.44737

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 4.3
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 3.4
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 2.8
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Links der Wiener Straße Richtung Stockerau steht die gemauerte Kapelle mit sechseckigem Grundriß. Die Vorderseite ist dreiseitig gegliedert. Oberhalb des Eingangs die Inschrift 'O HL Maria du Him(m)els Königin bitt für uns 1865'. Auf der Spitze des später aufgesetzten Blechdaches befindet sich ein schmiedeeisernes Kreuz. Die Rückwand hat eine Rundapsis. Der spitzbogige, mit Faschen gerahmte Eingang ist mit einer Gittertür verschlossen. In den beiden schrägen Seitenwänden sind zwei Fenster, ebenfalls spitzbogig und mit Faschen umrahmt, über deren Spitzen sich jeweils in wappenartiger Fassung ein Relief mit einer stilisierten Traube auf einem Weinblatt befindet.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details In der Apsisnische steht die neuere Statue der Hl. Maria mit Jesuskind, flankiert von Statuen des Hl. Josef und eines Engels, davor unter Glas eine Kreuzigungsdarstellung.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) In der Pfarrchronik steht: Ignaz und Josefa Weiss, geborene Pfeifer, aus Niederrußbach haben auf dem Gartenweg zusammen mit der Juliane Pfeifer, Eigentümerin des Hauses Nr. 13, eine Kapelle zu Ehren der seligen Jungfrau Maria erbaut, die am 29. Oktober 1865 feierlich eingeweiht wurde.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)






Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Pfarrchronik

Josef Wolf
Datum der Erfassung 2013-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2013-01-01
letzter Bearbeiter Josef Wolf

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.