Pigal-Kreuz (Klinger-Kreuz)

Freiplastikenreligiöse FreiplastikenMariendarstellungen

Gemeinde: Straning-Grafenberg

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Das Flurdenkmal wurde 1860 durch Maria und Michael Macher errichtet. Es wurde laut Angabe von Frau Anna Klinger, der Großmutter des Eigentümers, Ende der 1940er Jahre das letzte Mal restauriert. Der Name 'Pigal-Kreuz' wird vom Familiennamen 'Pigal' abgeleitet - das war der Mädchenname von Anna Klinger. Anna Klinger (daher auch die Bezeichnung 'Klinger-Kreuz') berichtete, dass die Mariensäule früher an der Straße nach Eggenburg gestanden, dort aber immer wieder beschädigt worden sei. Deshalb wurde sie schließlich an den jetzigen Standort versetzt.

Beschreibung:

Die Mariensäule (Immaculata) aus Sandstein mit der ortsüblichen Bezeichnung 'Pigal-Kreuz' oder 'Klinger-Kreuz' steht im Ried 'Sandweg' Richtung Sauberg. Sie weist nach Nordnordosten. Sie steht auf Gemeindegrund ist aber in Privatbesitz. Auf dem 0,20 m hohen Fundament mit einer Breite und Tiefe von jeweils 0,75 m steht ein geradliniger Sockel. Dieser ist 0,85 m hoch, 0,57 m breit und 0,51 m tief. Er hat eine an der Oberseite abgeschrägte Kragenplatte, die an der Unterseite getreppt ist. Sie ist 0,76 m breit und ebenso tief. Die Höhe beträgt 0,15 m. Anschließend ist auf einer 0,16 m hohen, 0,39 m breiten und genauso tiefen Standplatte (Plinte) die 1,55 m Säule mit Fußwulst und Halsring. Auf dem 0,35 m hohen Kapitell befindet sich eine sternförmige Deckplatte, auf der die Marienfigur steht. Diese misst 1,10 m.

Details

Gemeindename Straning-Grafenberg
Gemeindekennzahl 31130
Ortsübliche Bezeichnung Pigal-Kreuz (Klinger-Kreuz)
Objektkategorie 1712 ( Freiplastiken | religiöse Freiplastiken | Mariendarstellungen)

Katastralgemeinde Etzmannsdorf bei Straning -- GEM Straning-Grafenberg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1191/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Ried: Sandweg
Längengrad 15.84305
Breitengrad 48.61767

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 4.36
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.76
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.76
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Die Mariensäule (Immaculata) aus Sandstein mit der ortsüblichen Bezeichnung 'Pigal-Kreuz' oder 'Klinger-Kreuz' steht im Ried 'Sandweg' Richtung Sauberg. Sie weist nach Nordnordosten. Sie steht auf Gemeindegrund ist aber in Privatbesitz. Auf dem 0,20 m hohen Fundament mit einer Breite und Tiefe von jeweils 0,75 m steht ein geradliniger Sockel. Dieser ist 0,85 m hoch, 0,57 m breit und 0,51 m tief. Er hat eine an der Oberseite abgeschrägte Kragenplatte, die an der Unterseite getreppt ist. Sie ist 0,76 m breit und ebenso tief. Die Höhe beträgt 0,15 m. Anschließend ist auf einer 0,16 m hohen, 0,39 m breiten und genauso tiefen Standplatte (Plinte) die 1,55 m Säule mit Fußwulst und Halsring. Auf dem 0,35 m hohen Kapitell befindet sich eine sternförmige Deckplatte, auf der die Marienfigur steht. Diese misst 1,10 m.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Auf der Vorderseite des Sockels steht folgende Inschrift: 'O MARIA OHNE SÜND EMPFANGEN BITT FÜR UNS DIE WIR ZU DIR UNSERE ZUFLUCHT NEHMEN'. Auf der rechten Seite des Sockels findet man einen Hinweis auf die Errichtung: 'Errichtet durch Michael und Maria Macher im Jahr 1860'. Das Kapitell besteht aus Akanthusblättern und Voluten mit plastischen, geflügelten Engelsköpfchen dazwischen. Auf der Deckplatte sind der Mond und die von einer Schlange umwundene Erdkugel dargestellt, auf der die hl. Maria steht. Sie hat einen Fuß auf den Kopf der Schlange gesetzt. Die Hände der Heiligen sind zum Gebet gefaltet.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Flurdenkmal wurde 1860 durch Maria und Michael Macher errichtet. Es wurde laut Angabe von Frau Anna Klinger, der Großmutter des Eigentümers, Ende der 1940er Jahre das letzte Mal restauriert. Der Name 'Pigal-Kreuz' wird vom Familiennamen 'Pigal' abgeleitet - das war der Mädchenname von Anna Klinger. Anna Klinger (daher auch die Bezeichnung 'Klinger-Kreuz') berichtete, dass die Mariensäule früher an der Straße nach Eggenburg gestanden, dort aber immer wieder beschädigt worden sei. Deshalb wurde sie schließlich an den jetzigen Standort versetzt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen 1. Burger Elfriede und Friedrich: Religiöse Kleindenkmäler sowie die Heiligen in Legende und Historie, 3473 Zemling, 1992 2. Gespräch mit der Großmutter des Eigentümers

Elisabeth Prokop
Datum der Erfassung 2013-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2013-01-01

Standort

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