Schmiedbauer Kapelle

Religiöse KleindenkmälerKapellen und Grotten

Gemeinde: Anthering

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Die Kapelle wurde 1875 errichtet.

Beschreibung:

Die nach Südosten ausgerichtete Kapelle steht an der Gemeindestraße, neben einer Garage. Der rechteckige Mauerbau mit polygonalem Schluss ist mit einem hinten abgewalmten Satteldach gedeckt. Das Giebeldreieck ist verlattet (gezahnte Zierschnitte). Die zweiflügelige Eingangstür ist korbbogig ausgebildet. Neben dem Eingangsbereich sind zwei Buchsbäume gepflanzt.

Details

Gemeindename Anthering
Gemeindekennzahl 50302
Ortsübliche Bezeichnung Schmiedbauer Kapelle
Objektkategorie 1510 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | )

Katastralgemeinde Anthering -- GEM Anthering
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer GP. 3578
Ortschafts- bzw. Ortsteil Trainting
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Trainting 6
Längengrad 13.040609
Breitengrad 47.885292

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3.9
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 3.45
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 3.7
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Eigentümer sagt, dass er Sanierung (vorwiegend des Daches) vornehmen wird.

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Die nach Südosten ausgerichtete Kapelle steht an der Gemeindestraße, neben einer Garage. Der rechteckige Mauerbau mit polygonalem Schluss ist mit einem hinten abgewalmten Satteldach gedeckt. Das Giebeldreieck ist verlattet (gezahnte Zierschnitte). Die zweiflügelige Eingangstür ist korbbogig ausgebildet. Neben dem Eingangsbereich sind zwei Buchsbäume gepflanzt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Der Altarraum ist mit einem Gitter aus schwarz gestrichenen Eisenstäben (Monogramm: JAB (= Josef und Anna Baumgartner); Schmiedzeichen; GL; Spiraldekor) verschlossen. In der Kapelle befinden sich vier Bänke und ein Becken aus weißem Marmor. Die Decke der Apsis ist blau gestrichen und mit goldfarbenen Sternen übersät. Auf der Mensa steht ein neubarocker Altaraufsatz. In der Hauptnische eine Figur der Hl. Maria mit dem Jesukind (Glassturz mit wächsernem Jesuskind, in Brokat gekleidet). An den Wänden hängen kolorierte Kreuzwegbildchen aus dem Jahr 1899 und das Marterl von Peter Baumgartner.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die Kapelle wurde 1875 errichtet.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch mit Eigentümer.

Franz Luginger sen.
Datum der Erfassung 2005-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2005-01-01
letzter Bearbeiter Franz Luginger sen.

Standort

Kommentare

Sie müssen sich einloggen, um selbst Kommentare abgeben zu können!

Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.