Holzhäusl Kreuz

Religiöse KleindenkmälerKreuze

Gemeinde: Elsbethen

Zeitkategorie:

Chronik:

Genaue Ursprungsdaten sind nicht bekannt. Früher war das Kreuz am Stamm der „Holzhäusl-Linde“ befestigt. 1959 wurde diese vom Amt der Sbg. Landesregierung zum Naturdenkmal erklärt. 1968 war die Linde abgestorben, der Bescheid aufgehoben und die Linde wurde 1970 von den Besitzern, der Familie Haslinger entfernt. Die Gemeinde erklärte sich, mit dem Einverständnis der Eigentümer, bereit, an Stelle des nunmehr aufgelassenen Naturdenkmals zwei junge Linden vom Gärtner Josef Egger aus Elsbethen pflanzen zu lassen. 1971 wurde zwischen den Bäumen, das vom Bildhauer Sepp Meierhofer in Aigen, restaurierte Kruzifix, in Form eines Kastenkreuzes wieder aufgestellt. Anfang der 1980er Jahre erfolgte eine 2. Restaurierung.

Beschreibung:

An der Austraße, Ecke Bahnunterführung Richtung Gärtnerweg steht das schlichte Kastenkreuz mit Satteldach (Blechdeckung) auf einem 72 cm hohen, leicht konischem Sockel aus Steinplatten zwischen zwei Linden. Die 1,10 m große Christusfigur im 3-Nagel-Typus ist aus Lindenholz geschnitzt. Das dornenbekrönte und mit einem goldfarben gefasstem Strahlenkranz umgebene Haupt ist nach rechts gerichtet. Das seitlich gebundene Lendentuch ist in goldener Farbe gefasst. Am Kreuz ist eine Fahne mit dem Christusmonogramm „INRI“ in goldenem Schriftzug angebracht. Vor dem Kreuz lädt eine Bank zur Rast.

Details

Gemeindename Elsbethen
Gemeindekennzahl 50309
Ortsübliche Bezeichnung Holzhäusl Kreuz
Objektkategorie 1560 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kreuze | )

Katastralgemeinde Elsbethen -- GEM Elsbethen
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 181/11
Ortschafts- bzw. Ortsteil Goldensteinsiedlung
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Austraße
Längengrad 13.078062
Breitengrad 47.765817

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.2
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 1
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.5
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
ein Goldstrahl am Haupt fehlt, Kasten etwas desolat

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) An der Austraße, Ecke Bahnunterführung Richtung Gärtnerweg steht das schlichte Kastenkreuz mit Satteldach (Blechdeckung) auf einem 72 cm hohen, leicht konischem Sockel aus Steinplatten zwischen zwei Linden. Die 1,10 m große Christusfigur im 3-Nagel-Typus ist aus Lindenholz geschnitzt. Das dornenbekrönte und mit einem goldfarben gefasstem Strahlenkranz umgebene Haupt ist nach rechts gerichtet. Das seitlich gebundene Lendentuch ist in goldener Farbe gefasst. Am Kreuz ist eine Fahne mit dem Christusmonogramm „INRI“ in goldenem Schriftzug angebracht. Vor dem Kreuz lädt eine Bank zur Rast.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Genaue Ursprungsdaten sind nicht bekannt. Früher war das Kreuz am Stamm der „Holzhäusl-Linde“ befestigt. 1959 wurde diese vom Amt der Sbg. Landesregierung zum Naturdenkmal erklärt. 1968 war die Linde abgestorben, der Bescheid aufgehoben und die Linde wurde 1970 von den Besitzern, der Familie Haslinger entfernt. Die Gemeinde erklärte sich, mit dem Einverständnis der Eigentümer, bereit, an Stelle des nunmehr aufgelassenen Naturdenkmals zwei junge Linden vom Gärtner Josef Egger aus Elsbethen pflanzen zu lassen. 1971 wurde zwischen den Bäumen, das vom Bildhauer Sepp Meierhofer in Aigen, restaurierte Kruzifix, in Form eines Kastenkreuzes wieder aufgestellt. Anfang der 1980er Jahre erfolgte eine 2. Restaurierung.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gemeinde Archiv

Ingrid Thaler
Datum der Erfassung 2003-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2003-01-01
letzter Bearbeiter Ingrid Thaler

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.