Rathaus - Fassade

Statuen und Bilder

Gemeinde: Tamsweg

Zeitkategorie: 16. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Die heutige Form erhielt das Rathaus durch einen Umbau im Jahre 1545, somit ist es das älteste gesicherte Bauwerk im Markt Tamsweg. Bereits 1534 scheint im Markturbar ein Lienhard Gressing auf.
Das Haus in seiner heutigen Bausubstanz wurde vermutlich unter Christoph Gressing errichtet und scheint zu der Zeit als das hervorragendste Gasthaus in Tamsweg auf.
Das Gebäude befand sich bis 1627 im Besitz der für die Geschichte Tamswegs bedeutenden Familie Gressing, die während dieser Zeit auch eine Gastwirtschaft betrieb. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Haus oftmals seine Besitzer. Als Grund dafür nimmt Hatheyer u.a. an, dass niemals in unmittelbarer Nähe ein Ökonomiegebäude zum Haus gehörte und sich dies nachteilig auf das Betreiben der Gastwirtschaft auswirkte. Weiters bemerkt er "Aus diesem häufigen Besitzwechsel erklärt sich aber wieder, dass eine so ansehnliche Familie, wie die
der Gressing war, als einstige Besitzer dieses Hauses in Vergessenheit geraten konnte."
Der Gemeindeausschuss des Marktes Tamsweg beschloss 1895 das Gebäude anzukaufen. In den Folgejahren wurde es im Inneren für die Zwecke eines Rathauses umgebaut, behielt jedoch nach außen seinen altertümlichen Charakter. 1943 werden weitere Ausbauten im Dachstuhl vorgenommen, dabei wurde jedoch auf den historischen Bestand Rücksicht genommen.
Bei einer Restaurierung 1958 wurden eine Immaculata und eine Madonna mit Sonnenuhr von Gregor IV. Lederwasch freigelegt und restauriert. Bei den beiden Erkern wurden Wappendarstellungen aus dem 16. Jh. freigelegt. Eine umfassende Innen- und Außenrenovierung fand 2002-2003 statt. Dabei wurden vom Restaurator Heinz Michael aus St. Michael auch wertvolle Fresken aus der Erbauungszeit freigelegt.

Beschreibung:

Das Rathaus stellt mit seinen beiden charakteristischen Eckerkern seit Jahrhunderten das markanteste Bauwerk am Marktplatz von Tamsweg dar. Die stattliche Erscheinung mit vier Geschoßen und sechs Fensterachsen weist bereits in der Außenerscheinung auf seine seit mehr als hundert Jahren bestehende Bedeutung für die Marktgemeinde als Rathaus hin. Das Rathaus in Tamsweg ist, abgesehen von den Kunstwerken der Grabmal- und Epitaphienkunst, eines der seltenen Werke der Renaissance im Lungau.
Die Fassade ist von zwei Erkertürmchen auf Konsolen - als Kennzeichen herrschaftlichen Bauens im ausgehenden 16. Jh. - flankiert. Beide Erker sind mit Fenstern versehen. Zwischen den oberen Fenstern und dem geschweiften Spitzdach sind schießschartenförmige Öffnungen angebracht. Die Öffnungen in der Fassade weisen abgefaste Tuffsteingewände auf, die mit ihrem Gelbton eine zusätzliche Betonung erreichen. Die Fenster des zweiten und zum Teil auch dritten Geschoßes sind durch Korbgitter geschützt.
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SONNENUHR und IMMACULATA:
Die figürliche Malerei an der Fassade stammt von Gregor IV. Lederwasch, der 1775 bis 1792 Besitzer des Hauses war. Dargestellt sind - jeweils zwischen zweiten und dritten Geschoß - im östlichen Bild eine Sonnenuhr mit einer Madonna mit Kind und im Pendant dazu zwei Fensterachsen weiter westlich die Immaculata auf der Erdkugel thronend.
Später wurde im 19. Jhd. eine Darstellung der Emmausjünger im Rundmedaillon darüber gemalt. 1959 legte der akadem. Maler Prof. Anton Bachmayer (1904 - 1933) die Mariendarstellungen frei und erneuerte sie.
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SONNENUHR:
Die Sonnenuhr wurde, wie auch das Bild der Immaculata, über einer älteren Renaissancemalerei aufgetragen. Die Madonna steht auf der nach oben gekrümmten Ziffernbanderole, bekleidet ist sie mit einem blauen Kleid mit gelb-orangem Umhang. Auf dem rechten Arm trägt sie das Jesuskind im weißen Kleid mit blassvioletter Schattierung, in der linken Hand hält sie ein Szepter. Der schattenwerfende Stab befindet sich in der Mitte der Mariendarstellung.
Sonnenuhr Ausrichtung: Süd; Darstellung der WOZ (Wirkliche Ortszeit); Römische Ziffern:VI-XII-VI; Polstab in der Mitte der Marienfigur
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IMMACULATA:
Das zweite Bild von Gregor IV. Lederwasch zeigt eine Darstellung der Maria Immaculata. Sie trägt ein blaues Kleid, in der rechten Hand eine Blume, die linke ist auf ihre Brust gerichtet. Ein Strahlenkranz umgibt ihr Haupt. Die Immaculata steht auf der Erdkugel, unter ihrem Fuß befindet sich eine Schlange.
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WAPPEN AM OSTERKER:
An den beiden Erkern wurde bei der letzten Restaurierung Wappendarstellungen aus dem 16. Jh. freigelegt. Das ältere Wappen auf der Fassade am Osterker des einstigen Grössing-Ansitzes (heute Rathaus) ist jenes von Erzbischof Michael vom Kuenburg und ist datiert auf sein Sterbejahr 1560; möglicherweise ein Hinweis auf die Erbauungszeit dieses Hauses. Es stellt das Salzburger Landeswappen dar. In Artikel 8 Landes-Verfassungsgesetz heißt es: "Das Wappen des Landes Salzburg ist das historische Wappen. Es besteht aus einem gekrönten gespaltenen Schild: rechts in Gold ein aufrechter, nach rechts gewendeter schwarzer Löwe, links in Rot ein silberner Balken." Am oberen Schildrand ruht außerdem der Fürstenhut mit fünflappigem Hermelinstulp samt purpurner Haube, darauf drei perlenbesetzte Spangen, inmitten der goldene Reichsapfel.
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WAPPEN AM WESTERKER:
Der Westerker des Rathauses zeigt ein frühes Wappen von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau aus der Zeit um 1594. Damals stand bereits Lienhard Gressing d.J. im Besitz des Hauses. Weshalb dieses landesfürstliche Wappen den Erker eines Tamsweger Privathauses ziert, bleibt ein Rätsel. - Abhängigkeit der Tamsweger Gewerkenfamilie von der erzbischöflichen Wirtschaftspolitik oder die sichtbare Machtdemonstration eines absolutistischen Gegenreformators am Tamsweger Marktplatz?
Das Wappen besteht aus vier Feldern: 2 x das Salzburger Landeswappen mit schwarzem Löwen stehend auf goldenem Hintergrund, 2 x schwarze Kugel auf weißem Grund. Engelskopf mit Flügeln als Wappenzier. Darüber befindet sich Kardinalshut, aus dem beiderseits des Wappens je zehn Quasten in vier Reihen herabhängen.
Noch in der Zeit von Erzbischof Wolf Dietrich musste Lienhard Gressings Frau als Protestantin das Land verlassen.
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MARIENBILD VON MARIA PLAIN AM WESTERKER:
Am Fuß des Westerkers befindet sich eine Darstellung des Gnadenbildes von Maria Plain: Maria, die ein Deckchen über das nackte Jesuskind legt, ist auf dieser Darstellung ungekrönt. Der Hintergrund, das Kleid Mariens und das Jesuskind sind in oxydrot gehalten; blauer Umhang mit Schleier, weißes Deckchen und sternförmiger Nimbus hinter der Gottesmutter, der von sieben Sternen außen eingegrenzt wird.
Die Ursprungszeit dieser Mariendarstellung ist unbekannt, sie war in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts von einem Gemeindewappen übermalt.
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WAPPEN DER MARKTGEMEINDE TAMSWEG:
Das Innere wird vom Marktplatz aus durch ein rundbogiges Portal erschlossen, das die Fassade symmetrisch gliedert. Ober dem Portal befindet sich ein Steinrelief mit dem Wappen der Marktgemeinde Tamsweg. Im Schild befinden sich drei spitzige von links nach rechts ansteigende Felsen nebeneinander. Von der linken Felsspitze springt eine Gämse über die beiden anderen Felsspitzen hinweg.

Details

Gemeindename Tamsweg
Gemeindekennzahl 50510
Ortsübliche Bezeichnung Rathaus - Fassade
Objektkategorie 3100 ( Statuen und Bilder | | )

Katastralgemeinde Tamsweg -- GEM Tamsweg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer .71
Ortschafts- bzw. Ortsteil Tamsweg
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Marktplatz 1
Längengrad 13.81032
Breitengrad 47.126184

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m)
gemessen od. geschätzt --
Breite (m)
gemessen od. geschätzt --
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Rathaus stellt mit seinen beiden charakteristischen Eckerkern seit Jahrhunderten das markanteste Bauwerk am Marktplatz von Tamsweg dar. Die stattliche Erscheinung mit vier Geschoßen und sechs Fensterachsen weist bereits in der Außenerscheinung auf seine seit mehr als hundert Jahren bestehende Bedeutung für die Marktgemeinde als Rathaus hin. Das Rathaus in Tamsweg ist, abgesehen von den Kunstwerken der Grabmal- und Epitaphienkunst, eines der seltenen Werke der Renaissance im Lungau.
Die Fassade ist von zwei Erkertürmchen auf Konsolen - als Kennzeichen herrschaftlichen Bauens im ausgehenden 16. Jh. - flankiert. Beide Erker sind mit Fenstern versehen. Zwischen den oberen Fenstern und dem geschweiften Spitzdach sind schießschartenförmige Öffnungen angebracht. Die Öffnungen in der Fassade weisen abgefaste Tuffsteingewände auf, die mit ihrem Gelbton eine zusätzliche Betonung erreichen. Die Fenster des zweiten und zum Teil auch dritten Geschoßes sind durch Korbgitter geschützt.
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SONNENUHR und IMMACULATA:
Die figürliche Malerei an der Fassade stammt von Gregor IV. Lederwasch, der 1775 bis 1792 Besitzer des Hauses war. Dargestellt sind - jeweils zwischen zweiten und dritten Geschoß - im östlichen Bild eine Sonnenuhr mit einer Madonna mit Kind und im Pendant dazu zwei Fensterachsen weiter westlich die Immaculata auf der Erdkugel thronend.
Später wurde im 19. Jhd. eine Darstellung der Emmausjünger im Rundmedaillon darüber gemalt. 1959 legte der akadem. Maler Prof. Anton Bachmayer (1904 - 1933) die Mariendarstellungen frei und erneuerte sie.
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SONNENUHR:
Die Sonnenuhr wurde, wie auch das Bild der Immaculata, über einer älteren Renaissancemalerei aufgetragen. Die Madonna steht auf der nach oben gekrümmten Ziffernbanderole, bekleidet ist sie mit einem blauen Kleid mit gelb-orangem Umhang. Auf dem rechten Arm trägt sie das Jesuskind im weißen Kleid mit blassvioletter Schattierung, in der linken Hand hält sie ein Szepter. Der schattenwerfende Stab befindet sich in der Mitte der Mariendarstellung.
Sonnenuhr Ausrichtung: Süd; Darstellung der WOZ (Wirkliche Ortszeit); Römische Ziffern:VI-XII-VI; Polstab in der Mitte der Marienfigur
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IMMACULATA:
Das zweite Bild von Gregor IV. Lederwasch zeigt eine Darstellung der Maria Immaculata. Sie trägt ein blaues Kleid, in der rechten Hand eine Blume, die linke ist auf ihre Brust gerichtet. Ein Strahlenkranz umgibt ihr Haupt. Die Immaculata steht auf der Erdkugel, unter ihrem Fuß befindet sich eine Schlange.
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WAPPEN AM OSTERKER:
An den beiden Erkern wurde bei der letzten Restaurierung Wappendarstellungen aus dem 16. Jh. freigelegt. Das ältere Wappen auf der Fassade am Osterker des einstigen Grössing-Ansitzes (heute Rathaus) ist jenes von Erzbischof Michael vom Kuenburg und ist datiert auf sein Sterbejahr 1560; möglicherweise ein Hinweis auf die Erbauungszeit dieses Hauses. Es stellt das Salzburger Landeswappen dar. In Artikel 8 Landes-Verfassungsgesetz heißt es: "Das Wappen des Landes Salzburg ist das historische Wappen. Es besteht aus einem gekrönten gespaltenen Schild: rechts in Gold ein aufrechter, nach rechts gewendeter schwarzer Löwe, links in Rot ein silberner Balken." Am oberen Schildrand ruht außerdem der Fürstenhut mit fünflappigem Hermelinstulp samt purpurner Haube, darauf drei perlenbesetzte Spangen, inmitten der goldene Reichsapfel.
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WAPPEN AM WESTERKER:
Der Westerker des Rathauses zeigt ein frühes Wappen von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau aus der Zeit um 1594. Damals stand bereits Lienhard Gressing d.J. im Besitz des Hauses. Weshalb dieses landesfürstliche Wappen den Erker eines Tamsweger Privathauses ziert, bleibt ein Rätsel. - Abhängigkeit der Tamsweger Gewerkenfamilie von der erzbischöflichen Wirtschaftspolitik oder die sichtbare Machtdemonstration eines absolutistischen Gegenreformators am Tamsweger Marktplatz?
Das Wappen besteht aus vier Feldern: 2 x das Salzburger Landeswappen mit schwarzem Löwen stehend auf goldenem Hintergrund, 2 x schwarze Kugel auf weißem Grund. Engelskopf mit Flügeln als Wappenzier. Darüber befindet sich Kardinalshut, aus dem beiderseits des Wappens je zehn Quasten in vier Reihen herabhängen.
Noch in der Zeit von Erzbischof Wolf Dietrich musste Lienhard Gressings Frau als Protestantin das Land verlassen.
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MARIENBILD VON MARIA PLAIN AM WESTERKER:
Am Fuß des Westerkers befindet sich eine Darstellung des Gnadenbildes von Maria Plain: Maria, die ein Deckchen über das nackte Jesuskind legt, ist auf dieser Darstellung ungekrönt. Der Hintergrund, das Kleid Mariens und das Jesuskind sind in oxydrot gehalten; blauer Umhang mit Schleier, weißes Deckchen und sternförmiger Nimbus hinter der Gottesmutter, der von sieben Sternen außen eingegrenzt wird.
Die Ursprungszeit dieser Mariendarstellung ist unbekannt, sie war in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts von einem Gemeindewappen übermalt.
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WAPPEN DER MARKTGEMEINDE TAMSWEG:
Das Innere wird vom Marktplatz aus durch ein rundbogiges Portal erschlossen, das die Fassade symmetrisch gliedert. Ober dem Portal befindet sich ein Steinrelief mit dem Wappen der Marktgemeinde Tamsweg. Im Schild befinden sich drei spitzige von links nach rechts ansteigende Felsen nebeneinander. Von der linken Felsspitze springt eine Gämse über die beiden anderen Felsspitzen hinweg.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 16. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die heutige Form erhielt das Rathaus durch einen Umbau im Jahre 1545, somit ist es das älteste gesicherte Bauwerk im Markt Tamsweg. Bereits 1534 scheint im Markturbar ein Lienhard Gressing auf.
Das Haus in seiner heutigen Bausubstanz wurde vermutlich unter Christoph Gressing errichtet und scheint zu der Zeit als das hervorragendste Gasthaus in Tamsweg auf.
Das Gebäude befand sich bis 1627 im Besitz der für die Geschichte Tamswegs bedeutenden Familie Gressing, die während dieser Zeit auch eine Gastwirtschaft betrieb. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Haus oftmals seine Besitzer. Als Grund dafür nimmt Hatheyer u.a. an, dass niemals in unmittelbarer Nähe ein Ökonomiegebäude zum Haus gehörte und sich dies nachteilig auf das Betreiben der Gastwirtschaft auswirkte. Weiters bemerkt er "Aus diesem häufigen Besitzwechsel erklärt sich aber wieder, dass eine so ansehnliche Familie, wie die
der Gressing war, als einstige Besitzer dieses Hauses in Vergessenheit geraten konnte."
Der Gemeindeausschuss des Marktes Tamsweg beschloss 1895 das Gebäude anzukaufen. In den Folgejahren wurde es im Inneren für die Zwecke eines Rathauses umgebaut, behielt jedoch nach außen seinen altertümlichen Charakter. 1943 werden weitere Ausbauten im Dachstuhl vorgenommen, dabei wurde jedoch auf den historischen Bestand Rücksicht genommen.
Bei einer Restaurierung 1958 wurden eine Immaculata und eine Madonna mit Sonnenuhr von Gregor IV. Lederwasch freigelegt und restauriert. Bei den beiden Erkern wurden Wappendarstellungen aus dem 16. Jh. freigelegt. Eine umfassende Innen- und Außenrenovierung fand 2002-2003 statt. Dabei wurden vom Restaurator Heinz Michael aus St. Michael auch wertvolle Fresken aus der Erbauungszeit freigelegt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Rathaus Fassade
01.03.2021
Alois Lankmayer

Rathaus Fassade
21.05.2020
Juliane Lankmayer

Rathaus Sonnenuhr
15.03.2020
Juliane Lankmayer

Rathaus Immaculata
12.03.2020
Juliane Lankmayer

Rathaus Wappen am Osterker
15.03.2020
Juliane Lankmayer

Rathaus Wappen am Osterker
15.03.2020
Juliane Lankmayer

Rathaus Wappen und Marienbild am Westerker
15.03.2020
Juliane Lankmayer

Rathaus Wappen am Westerker
15.03.2020
Juliane Lankmayer

Rathaus Marienbild am Westerker
15.03.2020
Juliane Lankmayer

Rathaus Wappen der Marktgemeinde Tamsweg
12.03.2020
Juliane Lankmayer

Rathaus Wandbilder
vor 1958
Heitzmann

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen DEHIO, 1986, S. 433; ÖKT, 1929, S. 202; ZAISBERGER, 1992, S. 69-72; HATHEYER, 1904, S. 101-112;
Kulturkatalog Tamsweg, Objekt Nr. 55

Juliana Lankmayer
Datum der Erfassung 2021-01-26
Datum der letzten Bearbeitung 2021-05-04

Standort

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