Ölberg- oder Kormannkapelle

Religiöse KleindenkmälerBildstöcke

Gemeinde: Teisendorf

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Das barocke Schnitzwerk aus der Mitte des 18. Jahrhundert ist aus einem Holzstamm gefertigt. Es befand sich früher in einer Mauernische des Kormann-Anwesens (Heitauer). Dieses Gebäude diente bis zum Ende des 18. Jahrhundert als Leprosenheim des Marktes. Damit hatte die Ölbergszene zu den Gebrechen der Insassen des Leprosenheimes Trost spendenden Bezug. Der Künstler ist unbekannt.

Beschreibung:

Etwas uneingesehen, am westlichen Ende der Rupertusstraße, hat die Familie Heitauer nach dem 2. Weltkrieg eine Ölbergkapelle errichtet. Aus Hörafinger Nagelfluhsteinen aufgemauert, weist sie ein Holzschindeldach auf, das nach Osten vorgezogen ist und von Holzständern abgestützt wird. Der Zugang weist nach Osten. Der Grundriss ist rechteckig.

Details

Gemeindename Teisendorf
Gemeindekennzahl 172134
Ortsübliche Bezeichnung Ölberg- oder Kormannkapelle
Objektkategorie 1530 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | )

Katastralgemeinde Teisendorf -- GEM Teisendorf
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 185
Ortschafts- bzw. Ortsteil Teisendorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Rupertusstraße
Längengrad 12.813963
Breitengrad 47.850507

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 4.2
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 2.9
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 4
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Etwas uneingesehen, am westlichen Ende der Rupertusstraße, hat die Familie Heitauer nach dem 2. Weltkrieg eine Ölbergkapelle errichtet. Aus Hörafinger Nagelfluhsteinen aufgemauert, weist sie ein Holzschindeldach auf, das nach Osten vorgezogen ist und von Holzständern abgestützt wird. Der Zugang weist nach Osten. Der Grundriss ist rechteckig.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Hinter einem Ziergitter steht in der segmentbogigen kapellhohen Nische, die farbig gefasste Figur des Ölberg-Christus mit dem Trösterengel. An der rechten Wand ist zusätzlich noch ein kleinerer Engel befestigt. Er hält das Kreuz und einen Kelch.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das barocke Schnitzwerk aus der Mitte des 18. Jahrhundert ist aus einem Holzstamm gefertigt. Es befand sich früher in einer Mauernische des Kormann-Anwesens (Heitauer). Dieses Gebäude diente bis zum Ende des 18. Jahrhundert als Leprosenheim des Marktes. Damit hatte die Ölbergszene zu den Gebrechen der Insassen des Leprosenheimes Trost spendenden Bezug. Der Künstler ist unbekannt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch mit dem Eigentümer. Heimatbuch Teisendorf, Hans Gramsammer.

Schießl
Datum der Erfassung 2005-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2005-01-01
letzter Bearbeiter Schießl

Standort

Kommentare

Sie müssen sich einloggen, um selbst Kommentare abgeben zu können!

Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.