Unterhöfner Kapelle

Religiöse KleindenkmälerBildstöcke

Gemeinde: Hof bei Salzburg

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Der Bildstock wurde 1907 als Fürbitte errichtet. In den Jahren davor sind einige Kinder am Hof verstorben und auch die Ururgroßmutter des derzeitigen Besitzers starb bei der Geburt eines Kindes. Die Restaurierung erfolgt laufend durch die Besitzer.

Beschreibung:

Wenige Meter oberhalb des Unterhöfner Bauernhauses, direkt neben der Schloss-Straße steht dieser Bildstock. Er ist über annähernd quadratischem Grundriss gemauert, mit Rieselwurf verputzt und mit einem weit vorgezogenen Satteldach mit Holzschindeldeckung ausgestattet. Der Bereich unter dem südlichen Dachvorsprung ist mit einer Holzschalung geschlossen und ebenso wie die Westseite, mit Schindeln verkleidet. Ein Kupferkreuz mit Kugel ist dem First aufgesetzt. Vor der segmentbogigen Bildstocknische steht eine Holzbank mit Betschemel auf einem kleinen betonierten Vorplatz. Die Nische ist mit einem schmiedeeisernen Gitter gesichert. Rechts am Firstbaum erkennt man die Inschrift '19 M. Th. H. 07'. An der Innenseite der vorspringenden Verschalung hängt ein Totenbrett mit der Inschrift 'Th H 13. 8. 1926 R.I.P.'

Details

Gemeindename Hof bei Salzburg
Gemeindekennzahl 50319
Ortsübliche Bezeichnung Unterhöfner Kapelle
Objektkategorie 1530 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | )

Katastralgemeinde Hof -- GEM Hof bei Salzburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 950/2
Ortschafts- bzw. Ortsteil Vorderelsenwang
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Schloss Straße
Längengrad 13.251565
Breitengrad 47.807269

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3.07
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 190
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 3
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Wenige Meter oberhalb des Unterhöfner Bauernhauses, direkt neben der Schloss-Straße steht dieser Bildstock. Er ist über annähernd quadratischem Grundriss gemauert, mit Rieselwurf verputzt und mit einem weit vorgezogenen Satteldach mit Holzschindeldeckung ausgestattet. Der Bereich unter dem südlichen Dachvorsprung ist mit einer Holzschalung geschlossen und ebenso wie die Westseite, mit Schindeln verkleidet. Ein Kupferkreuz mit Kugel ist dem First aufgesetzt. Vor der segmentbogigen Bildstocknische steht eine Holzbank mit Betschemel auf einem kleinen betonierten Vorplatz. Die Nische ist mit einem schmiedeeisernen Gitter gesichert. Rechts am Firstbaum erkennt man die Inschrift '19 M. Th. H. 07'. An der Innenseite der vorspringenden Verschalung hängt ein Totenbrett mit der Inschrift 'Th H 13. 8. 1926 R.I.P.'
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details In der mit Holz gerahmten Nische befindet sich eine Marienstatue aus Gips. Um die betenden Hände ist ein Rosenkranz (Steingut 50 cm) gelegt. An der Nischenrückwand hängt ein Bild von Maria mit dem Jesukind und einer runden Inschrift: 'Maria hilf der dich verehrt, vom Bösen sich zum Guten kehrt, dem stehst du bey in jeder Noth, führst ihn zu Jesu nach dem Tod'. Beidseitig sind gerahmte Patenbilder der früheren Besitzer Johanna und Matthäus Höfner aufgehängt.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Der Bildstock wurde 1907 als Fürbitte errichtet. In den Jahren davor sind einige Kinder am Hof verstorben und auch die Ururgroßmutter des derzeitigen Besitzers starb bei der Geburt eines Kindes. Die Restaurierung erfolgt laufend durch die Besitzer.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch mit Johann u. Maria Höfner, Ortschronik

Harald Janschitz/ Stefanie Walch
Datum der Erfassung 2009-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2009-01-01

Standort

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