Betschemel Eiche

Religiöse KleindenkmälerBildstöckeBildbäume

Gemeinde: Groß-Schweinbarth

Zeitkategorie: 17. Jahrhundert

Chronik:

In diesem Wald war ein Ort namens Neusiedl, der im 17. Jahrhundert während des Dreißigjährigen Krieges vernichtet wurde. Bei diesem Baum soll der Pfarrer von Groß- Schweinbarth auf einem Betschemel kniend, für die Opfer gebetet haben. (Legende)

Laut neuesten Forschungen (2026) durch Dr. Wolfgang Galler wurde der Ort Neusiedl wissenschaftlich nachgewiesen. Die archäologischen Graben im Zuge des Windradbaus gaben dazu den Anstoß, da Siedlungsreste gefunden wurden.

Der Ort Neusiedl zählte damals rund 40 Häuser, ist jedoch schon im 16. Jahrhundert vergangen. Ein Konex mit dem 30jährigen Krieg fand in der Forschung keine belastbare Theorie.

Beschreibung:

Auf der schon sehr morschen Eiche ist ein 1,20 m hohes Dachkreuz befestigt. Auf der linken und rechten Seite des Kreuzes befinden sich zwei gut erhaltene Heiligenbilder, die Maria und Jesus darstellen.

2026 fertigte Helmut Seiler einen neuen Betschemel an.

Details

Gemeindename Groß-Schweinbarth
Gemeindekennzahl 30824
Ortsübliche Bezeichnung Betschemel Eiche
Objektkategorie 1534 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Bildbäume)

Katastralgemeinde Groß-Schweinbarth -- GEM Groß-Schweinbarth
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 2913
Ortschafts- bzw. Ortsteil Groß-Schweinbarth Tümling
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Tümling, Greith
Längengrad 16.657685
Breitengrad 48.428229

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 1.2
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.6
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Auf der schon sehr morschen Eiche ist ein 1,20 m hohes Dachkreuz befestigt. Auf der linken und rechten Seite des Kreuzes befinden sich zwei gut erhaltene Heiligenbilder, die Maria und Jesus darstellen.

2026 fertigte Helmut Seiler einen neuen Betschemel an.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Oberhalb des Kreuzes ist noch ein altes Holzkastenkreuz angebracht.

Zeitkategorie 17. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) In diesem Wald war ein Ort namens Neusiedl, der im 17. Jahrhundert während des Dreißigjährigen Krieges vernichtet wurde. Bei diesem Baum soll der Pfarrer von Groß- Schweinbarth auf einem Betschemel kniend, für die Opfer gebetet haben. (Legende)

Laut neuesten Forschungen (2026) durch Dr. Wolfgang Galler wurde der Ort Neusiedl wissenschaftlich nachgewiesen. Die archäologischen Graben im Zuge des Windradbaus gaben dazu den Anstoß, da Siedlungsreste gefunden wurden.

Der Ort Neusiedl zählte damals rund 40 Häuser, ist jedoch schon im 16. Jahrhundert vergangen. Ein Konex mit dem 30jährigen Krieg fand in der Forschung keine belastbare Theorie.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) mündliche Überlieferung, Forschung durch Dr. Wolfgang Galler zum Ort Neusiedl.

Betschemel Eiche 1
2012
Elisabeth Kammerer

Betschemel Eiche 2
2012
Elisabeth Kammerer

Betschemel Eiche 3
2012
Elisabeth Kammerer

Betschemel Eiche 4
2012
Elisabeth Kammerer

Betschemeleiche mit neuem Schemel
2026
Helmut Seiler

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Mündliche Quellen

Datum der Erfassung 2012-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2026-08-24
letzter Bearbeiter Edith Mauritsch

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.