Hofportal Janaburg

Haustüren und Tore

Gemeinde: Mautern an der Donau

Zeitkategorie: 16. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Sebalt Janer war ursprünglich Bäckermeister in der Stadt Mautern, später Ratsbürger, Ratsherr, Stadtrichter und Kirchenpropst. Janer hatte sich in den Türkenkriegen verdient gemacht und wurde von Kaiser Maximilian II. geadelt. Er begann ab 1559 mit dem Bau der "Janaburg" südöstlich der Altstadt von Mautern, wobei die Fertigstellung erst 1581 erfolgte. Den Zugang von der St. Pöltner Straße markiert ein triumphbogenartiges Spätrenaissanceportal.

Beschreibung:

Beiderseits des rundbogigen Tores befinden sich Doppelsäulen auf Postamenten mit Löwenköpfen. Dazwischen stehen in flachen Nischen die Statuen der Gerechtigkeit (Justitia) und des Glaubens (Fides). In den Zwickeln des Torbogens sieht man die Wappen Janers und seiner Gattin Anna. Am Keilstein ist die Jahreszahl 1581 und eine Lutherrose angebracht. Im Zuge einer barocken Umgestaltung des Gebäudes in der zweiten Hälfte des 17. Jh. erhielt das Portal einen geschwungenen Giebel mit kleinen Steinpyramiden, Büsten und Vasen.

Details

Gemeindename Mautern an der Donau
Gemeindekennzahl 31327
Ortsübliche Bezeichnung Hofportal Janaburg
Objektkategorie 3500 ( Haustüren und Tore | | )

Katastralgemeinde Mautern -- GEM Mautern an der Donau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 705/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Mautern
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Südtiroler Platz 5
Längengrad 15.579373
Breitengrad 48.392784

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 8
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 6
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 0.8
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
HERIS-ID 72157 (Denkmalschutz)

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Beiderseits des rundbogigen Tores befinden sich Doppelsäulen auf Postamenten mit Löwenköpfen. Dazwischen stehen in flachen Nischen die Statuen der Gerechtigkeit (Justitia) und des Glaubens (Fides). In den Zwickeln des Torbogens sieht man die Wappen Janers und seiner Gattin Anna. Am Keilstein ist die Jahreszahl 1581 und eine Lutherrose angebracht. Im Zuge einer barocken Umgestaltung des Gebäudes in der zweiten Hälfte des 17. Jh. erhielt das Portal einen geschwungenen Giebel mit kleinen Steinpyramiden, Büsten und Vasen.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 16. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Sebalt Janer war ursprünglich Bäckermeister in der Stadt Mautern, später Ratsbürger, Ratsherr, Stadtrichter und Kirchenpropst. Janer hatte sich in den Türkenkriegen verdient gemacht und wurde von Kaiser Maximilian II. geadelt. Er begann ab 1559 mit dem Bau der "Janaburg" südöstlich der Altstadt von Mautern, wobei die Fertigstellung erst 1581 erfolgte. Den Zugang von der St. Pöltner Straße markiert ein triumphbogenartiges Spätrenaissanceportal.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Frontalansicht
2026
Manfred Schovanec

Kailstein
2026
Manfred Schovanec

Justitia
2026
Manfred Schovanec

Wappen
2026
Manfred Schovanec

Detail
2026
Manfred Schovanec

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen burgen-austria.com,
Janaburg – Mautern an der Donau – Zentrum – Kultur,
Gerd Maroli, Häuserchronik Mautern (unveröffentlichtes Manuskript)

Karl Reder
Datum der Erfassung 2026-05-21
Datum der letzten Bearbeitung 2026-05-21
letzter Bearbeiter Karl Reder

Standort

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