Bildstock mit Jesus Christus
Gemeinde: Leiben
Zeitkategorie: 21. Jahrhundert, 1. Hälfte
Chronik:
Die Entstehung eines „christlichen Orientierungspunktes“ an diesem Ort lassen sich weit in die bewegte Vergangenheit zurückverfolgen.
Anbei verläuft zudem die Gemeindegrenze. Es heißt, dass an genau dieser Stelle Personen, die beispielsweise wegen Diebstahls oder Totschlags angeklagt waren, dem zuständigen Landgericht Pöggstall zur Verurteilung und Strafvollstreckung übergeben wurden.
Der hiesige Bildstock aus Granit wurde im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts errichtet. Nachdem der ursprüngliche Bildstock mit Kruzifix durch einen Schwertransporter beschädigt worden war, konnte dieses Flurdenkmal mithilfe der Versicherung auf ein neues Fundament gestellt und wiederhergestellt werden.
Dieser - Bildstock mit Jesus Christus - ist auch als
das ehemalige - Hölzerne Marterl im Graben - bekannt.
Beschreibung:
Parallel zu Ebersdorf / Lehen verläuft an der Ostseite des Rindfleischbergs der historische Grabenhäuserweg in Richtung Pöggstall.
Heute bildet dieser Pfad einen Teil des Klein-Pöchlarner Wanderwegs „KP 4 - Grabenhäuserweg“, der eine Länge von etwa 6,6 km aufweist. Am oberen Ende des Weges bzw. Güterwegs steht ein neuwertiger Bildstock aus Granit. Dieses religiöse Wahrzeichen, das auch als Heiligenstock bezeichnet wird, besteht aus einem abgefassten Pfeiler, der mit einem Quadersockel verbunden ist. Auf dem Pfeiler ruht ein Tabernakel mit Giebel und einer flachen Rundbogennische. In dieser Nische ist eine Darstellung von Jesus Christus zu sehen, wobei im Bogen der Nische zudem die Inschrift „INRI“ erkennbar ist.
Dieses religiöse Zeugnis befindet sich noch in der KG Mampasberg der Marktgemeinde Leiben zur Marktgemeinde Klein-Pöchlarn.
Details
| Gemeindename | Leiben |
| Gemeindekennzahl | 31519 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Bildstock mit Jesus Christus |
| Objektkategorie | 1531 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Pfeiler- und Säulenbildstöcke) |
| Katastralgemeinde | Mampasberg -- GEM Leiben |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 1402/1 nebst 36/1 u. 36/2 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | Mampasberg |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Im Graben | Grabenhäuser |
| Längengrad | 15.239982 |
| Breitengrad | 48.230379 |
| denkmalgeschützt | nicht geschuetzt |
| Höhe (m) | 1.9 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Breite (m) | 0.45 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Tiefe (m) | 0.25 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Zustandsklassifizierung | sehr gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Parallel zu Ebersdorf / Lehen verläuft an der Ostseite des Rindfleischbergs der historische Grabenhäuserweg in Richtung Pöggstall. Heute bildet dieser Pfad einen Teil des Klein-Pöchlarner Wanderwegs „KP 4 - Grabenhäuserweg“, der eine Länge von etwa 6,6 km aufweist. Am oberen Ende des Weges bzw. Güterwegs steht ein neuwertiger Bildstock aus Granit. Dieses religiöse Wahrzeichen, das auch als Heiligenstock bezeichnet wird, besteht aus einem abgefassten Pfeiler, der mit einem Quadersockel verbunden ist. Auf dem Pfeiler ruht ein Tabernakel mit Giebel und einer flachen Rundbogennische. In dieser Nische ist eine Darstellung von Jesus Christus zu sehen, wobei im Bogen der Nische zudem die Inschrift „INRI“ erkennbar ist. Dieses religiöse Zeugnis befindet sich noch in der KG Mampasberg der Marktgemeinde Leiben zur Marktgemeinde Klein-Pöchlarn. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details |
| Zeitkategorie | 21. Jahrhundert, 1. Hälfte |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | Die Entstehung eines „christlichen Orientierungspunktes“ an diesem Ort lassen sich weit in die bewegte Vergangenheit zurückverfolgen. Anbei verläuft zudem die Gemeindegrenze. Es heißt, dass an genau dieser Stelle Personen, die beispielsweise wegen Diebstahls oder Totschlags angeklagt waren, dem zuständigen Landgericht Pöggstall zur Verurteilung und Strafvollstreckung übergeben wurden. Der hiesige Bildstock aus Granit wurde im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts errichtet. Nachdem der ursprüngliche Bildstock mit Kruzifix durch einen Schwertransporter beschädigt worden war, konnte dieses Flurdenkmal mithilfe der Versicherung auf ein neues Fundament gestellt und wiederhergestellt werden. Dieser - Bildstock mit Jesus Christus - ist auch als das ehemalige - Hölzerne Marterl im Graben - bekannt. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | 1. Gespräch und Begehung mit Herrn Horst Erhart - Klein-Pöchlarn 2. Literatur - Horst Erhart 3. Wanderkarte aus der Region Nibelungengau und Karte von Klein-Pöchlarn 4. Buchtipp: | ISBN 978-3-9503124-3-0 | „Geschichte der Marktgemeinde Leiben“ von Martin Bauer 5. Gespräch mit Marktgemeinde Leiben | Bürgermeister/in Frau Gerlinde Schwarz und Sonja Kernstock |
| Datum der Erfassung | 2022-03-07 |
| Datum der letzten Bearbeitung | 2026-09-08 |
| letzter Bearbeiter | Erich Köberl |



