Schwesterngrab

Religiöse KleindenkmälerTotengedenkmale und KriegerdenkmälerGedenksteine und -tafeln

Gemeinde: Niederhollabrunn

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Die 19 gemeinsam bestatteten Schwestern lebten ab 1919 im Schloss und hatten hier das Kloster. Sie verstarben in der Zeit von 1928-1953.
Die 4 Ordensschwestern des Nachfolgeordens waren noch als Kindergärtnerinnen im Kloster tätig und verstarben von 1982-1993, unter ihnen auch die Oberin Sr. Isabella Pospischil.

Beschreibung:

Die Schwesterngrabanlage besteht aus mehreren Teilen:
Eine lebensgroße Christusstatue zeigt Christus den Auferstandenen auf einem Steinsockel. Darunter findet man die Tafel der verstorbenen 19 Schwestern des Ordens der "Kongregation der Dienerinnen des hl. Herzens Jesu", die aus ihren Einzelgräbern 1959 exhumiert und unter der Christusstatue gemeinsam bestattet wurden.
4 Marmortafeln kennzeichnen die Gräber der Schwestern der "Barmherzigen Schwestern des III. Ordens des hl. Franziskus unter dem Schutz der hl. Familie", dem Nachfolgeorden, die hier begraben sind.

Details

Gemeindename Niederhollabrunn
Gemeindekennzahl 31234
Ortsübliche Bezeichnung Schwesterngrab
Objektkategorie 1592 ( Religiöse Kleindenkmäler | Totengedenkmale und Kriegerdenkmäler | Gedenksteine und -tafeln)

Katastralgemeinde Niederhollabrunn -- GEM Niederhollabrunn
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 829
Ortschafts- bzw. Ortsteil Friedhof Niederhollabrunn, Grab Nr. F 39b
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Friedhof
Längengrad 16.304
Breitengrad 48.45142

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 6
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 3.3
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Die Grabinschriften sind schon etwas verwittert und sollten erneuert werden.

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Die Schwesterngrabanlage besteht aus mehreren Teilen:
Eine lebensgroße Christusstatue zeigt Christus den Auferstandenen auf einem Steinsockel. Darunter findet man die Tafel der verstorbenen 19 Schwestern des Ordens der "Kongregation der Dienerinnen des hl. Herzens Jesu", die aus ihren Einzelgräbern 1959 exhumiert und unter der Christusstatue gemeinsam bestattet wurden.
4 Marmortafeln kennzeichnen die Gräber der Schwestern der "Barmherzigen Schwestern des III. Ordens des hl. Franziskus unter dem Schutz der hl. Familie", dem Nachfolgeorden, die hier begraben sind.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Große Tujen schließen die Grabanlage zur Mauer hin ab. Sie wurden schon mehrfach gestutzt.
Die Grabanlage wird sehr liebevoll gepflegt. Manche ehemalige Kindergartenkinder erinnern sich noch an die Schwestern des Kindergartens.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die 19 gemeinsam bestatteten Schwestern lebten ab 1919 im Schloss und hatten hier das Kloster. Sie verstarben in der Zeit von 1928-1953.
Die 4 Ordensschwestern des Nachfolgeordens waren noch als Kindergärtnerinnen im Kloster tätig und verstarben von 1982-1993, unter ihnen auch die Oberin Sr. Isabella Pospischil.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Schwesterngrab
29.7.2015
Karoline Krammer

Schwesterngrabanlage
29.7.2015
Karoline Krammer

Die Marmortafeln der Kindergartenschwestern
29.7.2015
Karoline Krammer

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Sterbebuch Niederhollabrunn
Pfarrchronik

Karoline Krammer
Datum der Erfassung 2017-06-14
Datum der letzten Bearbeitung 2017-06-23
letzter Bearbeiter Anton Stöger

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.