Schreiber Kreuz

Religiöse KleindenkmälerKreuzeWeg- oder Feldkreuze

Gemeinde: Sulz im Weinviertel

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Beschreibung:

An der Landstraße Richtung Niedersulz, kurz vor dem Ortsende, steht vor dem Haus Nr. 1 ein nach Osten ausgerichtetes Kreuz, das an einen Unglücksfall erinnert. Laut einem alten Foto (2003) stand das Kreuz auf einem Steinsockel, in den eine Marmortafel mit folgender Inschrift eingelassen war: 'Dieses Denkmal gewidmet unserem Sohn Josef Schreiber welcher am 21. Mai 1871 an dieser Stätte verunglückt ist' Im Zuge der Errichtung eines Gehsteiges wurde das Kreuz(2005) abgetragen und auf Betreiben der Familie Kindl an gleicher Stelle wieder aufgestellt. Aus diesem Anlass wurde der ursprüngliche Sockel durch einen neuen, aus schwarzem Granit gefertigten, ersetzt.

Details

Gemeindename Sulz im Weinviertel
Gemeindekennzahl 30857
Ortsübliche Bezeichnung Schreiber Kreuz
Objektkategorie 1561 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kreuze | Weg- oder Feldkreuze)

Katastralgemeinde Obersulz -- GEM Sulz im Weinviertel
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 4438/2
Ortschafts- bzw. Ortsteil Obersulz
Straße und Hausnummer bzw. Flurname vor Haus Nr. 1
Längengrad 16.67496
Breitengrad 48.49993

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.8
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.4
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) An der Landstraße Richtung Niedersulz, kurz vor dem Ortsende, steht vor dem Haus Nr. 1 ein nach Osten ausgerichtetes Kreuz, das an einen Unglücksfall erinnert. Laut einem alten Foto (2003) stand das Kreuz auf einem Steinsockel, in den eine Marmortafel mit folgender Inschrift eingelassen war: 'Dieses Denkmal gewidmet unserem Sohn Josef Schreiber welcher am 21. Mai 1871 an dieser Stätte verunglückt ist' Im Zuge der Errichtung eines Gehsteiges wurde das Kreuz(2005) abgetragen und auf Betreiben der Familie Kindl an gleicher Stelle wieder aufgestellt. Aus diesem Anlass wurde der ursprüngliche Sockel durch einen neuen, aus schwarzem Granit gefertigten, ersetzt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Die ursprüngliche Inschrift wurde in goldener Schrift in den Sockel graviert. Der Sockel besteht aus zwei Teilen. Der untere Teil ist 83/38/30 cm (L/B/H). Der obere Teil, in den die Inschrift graviert ist, misst 60/27/54 cm. Das alte Kreuz wurde original übernommen und zur Gänze restauriert. Das schwarz gestrichene, gusseiserne Kreuz mit Strahlenkranz ist 2 m hoch. Am unteren Teil befindet sich eine in silbergrau gehaltene, 60 cm hohe Marienstatue, die in einer metallenen, schwarzen, silbergrau umrahmten Spitzbogennische montiert ist. Oberhalb der Nische befindet sich eine schwarze, silbergrau umrahmte, ovale Tafel mit der Inschrift 'Es ist vollbracht'. Die vergoldete Christusstatue ist 60 cm hoch.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen)
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)




Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch mit Herrn Josef Kindl und Frau Rosa Kindl (geborene Schreiber)

Datum der Erfassung 2011-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2014-11-03
letzter Bearbeiter Johann Schütz

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.