Rugkreuz, auch Soldaten- oder Russenkreuz

Religiöse KleindenkmälerBildstöckePfeiler- und Säulenbildstöcke

Gemeinde: Kirchberg am Wagram

Zeitkategorie: 17. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Georg Ruckh (oder Rug), Sattler und Ratsbürger, ist in den Jahren 1632 - 1638 in den Pfarrmatriken nachweisbar. Die Datierung und der Standplatz - damals außerhalb des Ortes - lassen die Vermutung zu, dass es sich um ein Pestkreuz handelt, ein Denkmal für die Toten der Pestepidemie 1634/35, vielleicht deswegen als Totenleuchte gestaltet.

Beschreibung:

Abgefaster Pfeiler (Sandstein) mit aufgesetztem Tabernakel, in Form einer Totenleuchte. Östlich und nördlich Flachnischen, in der nördlichen Inschrift: 'Georg Rug des Rats Burger und Sattler alhier 1635.' Tabernakel mit profilierten Rechtecköffnungen nach Süden und Westen, mit Pyramidendach.

Details

Gemeindename Kirchberg am Wagram
Gemeindekennzahl 32114
Ortsübliche Bezeichnung Rugkreuz, auch Soldaten- oder Russenkreuz
Objektkategorie 1531 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Pfeiler- und Säulenbildstöcke)

Katastralgemeinde Kirchberg am Wagram -- GEM Kirchberg am Wagram
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 133/20
Ortschafts- bzw. Ortsteil Kirchberg/Wagram
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Georg Ruck-Straße
Längengrad 15.89886
Breitengrad 48.43667

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m)
gemessen od. geschätzt --
Breite (m)
gemessen od. geschätzt --
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Präparieren gegen Moose und Flechten

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Abgefaster Pfeiler (Sandstein) mit aufgesetztem Tabernakel, in Form einer Totenleuchte. Östlich und nördlich Flachnischen, in der nördlichen Inschrift: 'Georg Rug des Rats Burger und Sattler alhier 1635.' Tabernakel mit profilierten Rechtecköffnungen nach Süden und Westen, mit Pyramidendach.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 17. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Georg Ruckh (oder Rug), Sattler und Ratsbürger, ist in den Jahren 1632 - 1638 in den Pfarrmatriken nachweisbar. Die Datierung und der Standplatz - damals außerhalb des Ortes - lassen die Vermutung zu, dass es sich um ein Pestkreuz handelt, ein Denkmal für die Toten der Pestepidemie 1634/35, vielleicht deswegen als Totenleuchte gestaltet.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)





Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen NÖLB, Altdatensammlung. R. Hübl (Hg.), Geschichte d. MG Kirchberg a. W. Tulln, 1993. S. 82. W. Simlinger, Aus der Vergangenheit von Kirchberg 1958, 80-81. F. Eiselt, Beitr. z. Gesch. des Marktes Kirchberg a. W. Diss. Wien 1973, 181-182.

Datum der Erfassung 2001-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2017-06-14

Standort

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