Hl. Morandus

Freiplastikenreligiöse Freiplastikensonstige Heilige

Gemeinde: Gaweinstal

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Die Statue wurde 1966 zertrümmert im Weingarten des Herrn Josef Sommer gefunden.
Baumeister Sommer und Maurer Anton Stöger haben sie restauriert und anschließend auf dem Kirchenberg aufgestellt.
Am 12.11.1966 wurde die Statue anlässlich der 500-Jahr-Feier der Pfarre Martinsdorf gesegnet.
Der hl. Morandus gilt bis heute als Patron der Winzer – vermutlich gemäß einer Legende, nach der er während der Fastenzeit nur eine Weintraube brauchte, um seinen Hunger und Durst zu stillen.

Beschreibung:

Die Statue des Hl. Morandus steht am Kirchenberg und blickt in die Richtung der Weingärten von Martinsdorf.
Die 1,84 cm hohe Steinstatue steht auf einem Sockel, auf dem der Text
S. MORANDUS OSB REN AD 1966 eingetragen ist.

Details

Gemeindename Gaweinstal
Gemeindekennzahl 31612
Ortsübliche Bezeichnung Hl. Morandus
Objektkategorie 1714 ( Freiplastiken | religiöse Freiplastiken | sonstige Heilige)

Katastralgemeinde Martinsdorf -- GEM Gaweinstal
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1828/45
Ortschafts- bzw. Ortsteil Martinsdorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Morandusplatz
Längengrad 16.63383
Breitengrad 48.47265

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 1.84
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.44
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.4
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Die Statue des Hl. Morandus steht am Kirchenberg und blickt in die Richtung der Weingärten von Martinsdorf.
Die 1,84 cm hohe Steinstatue steht auf einem Sockel, auf dem der Text
S. MORANDUS OSB REN AD 1966 eingetragen ist.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die Statue wurde 1966 zertrümmert im Weingarten des Herrn Josef Sommer gefunden.
Baumeister Sommer und Maurer Anton Stöger haben sie restauriert und anschließend auf dem Kirchenberg aufgestellt.
Am 12.11.1966 wurde die Statue anlässlich der 500-Jahr-Feier der Pfarre Martinsdorf gesegnet.
Der hl. Morandus gilt bis heute als Patron der Winzer – vermutlich gemäß einer Legende, nach der er während der Fastenzeit nur eine Weintraube brauchte, um seinen Hunger und Durst zu stillen.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) S. Morandus, geboren um 1075, entstammte einer wohlhabenden Familie nahe Worms, so dass er in der Wormser bischöflichen Schule seine Ausbildung erhielt und vermutlich dort zum Priester geweiht wurde. Auf einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela lernte er das Benediktinerkloster Cluny kennen und trat, beeindruckt von dem klösterlichen Leben, diesem bei.

Hl. Morandus
2012
Popp Elfriede

Hl. Morandus
2012
Popp Elfriede

Hl. Morandus
2012
Popp Elfriede

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Pfarrchronik
konradsblatt-online.de/html/liste/januar.html

Ersterfassung in „Zeichen unserer Kulturlandschaft“ 2012: Mag. Johannes Berthold

Datum der Erfassung 2013-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2020-03-01
letzter Bearbeiter Elfriede Popp

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.