Wegkapelle

Religiöse KleindenkmälerKapellen und GrottenKapellen

Gemeinde: Eggenburg

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Beschreibung:

An der Grafenbergerstraße nach der Firma Egston, bei der Abzweigung zur alten Kellergasse von Grafenberg steht auf der linken Seite die Wegkapelle, die auch Much-Kapelle genannt wird. Dies ist eine einfache gemauerte Kapelle mit vergitterter Metalltüre an der Frontseite. Das Satteldach ist mit Ziegeln gedeckt. Am Frontgiebel ist ein Steinkreuz mit der Aufschrift IHS, wobei durch das H von IHS ein Kreuz durchführt. Im Inneren der Wegkapelle gegenüber dem Eingang befindet sich eine Nische, die einen primitiven Altar beherbergt, auf dem sich neben Blumenarrangements die Figur von Maria mit dem Kind befindet. Darüber hängt ein Bild einer betenden Jungfrau, bei dem der Rahmen bereits sehr sanierungsbedüftig erscheint.

Details

Gemeindename Eggenburg
Gemeindekennzahl 31105
Ortsübliche Bezeichnung Wegkapelle
Objektkategorie 1512 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | Kapellen)

Katastralgemeinde Eggenburg -- GEM Eggenburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1798/2
Ortschafts- bzw. Ortsteil Eggenburg
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Straße nach Grafenberg, östlich Egston
Längengrad 15.83298
Breitengrad 48.64073

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 5.9
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 3.7
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 3.8
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) An der Grafenbergerstraße nach der Firma Egston, bei der Abzweigung zur alten Kellergasse von Grafenberg steht auf der linken Seite die Wegkapelle, die auch Much-Kapelle genannt wird. Dies ist eine einfache gemauerte Kapelle mit vergitterter Metalltüre an der Frontseite. Das Satteldach ist mit Ziegeln gedeckt. Am Frontgiebel ist ein Steinkreuz mit der Aufschrift IHS, wobei durch das H von IHS ein Kreuz durchführt. Im Inneren der Wegkapelle gegenüber dem Eingang befindet sich eine Nische, die einen primitiven Altar beherbergt, auf dem sich neben Blumenarrangements die Figur von Maria mit dem Kind befindet. Darüber hängt ein Bild einer betenden Jungfrau, bei dem der Rahmen bereits sehr sanierungsbedüftig erscheint.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details In Grafenberg lebte im Haus Nr. 1 eine Familie Much, auf diese dürfte der Name zurückgehen. Genauere Hintergründe konnten leider nicht erruiuert werden. Die Kapelle liegt auf dem alten Walfahrtsweg nach Wartberg, wie auch die folgende Bachkapelle (Fam. Bach, Grafenberg) und die nächste Engelbrechtkapelle (Fam. Engelbrecht, Grafenberg). Dies dürften Stationen zur Walfahrtskirche St. Leonhard nach Wartberg gewesen sein.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen)
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen

Eva Hochschorner
Datum der Erfassung 2013-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2013-01-01
letzter Bearbeiter Eva Hochschorner

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.