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Rest Troadkasten
KleinspeicherGetreidespeicher
Gemeinde: Mauterndorf
Zeitkategorie: 18. Jahrhundert, 1. Hälfte
Chronik:
Erbaut wurde der Troadkasten, sowie der Anbau für Schmiede und Brotofen 1708 durch Jakob Rest. Das Obergeschoß über der Schmiede wurde ca. 1965 angebaut, um Platz für die elektrische Mühle zu schaffen.
Beschreibung:
Der Troadkasten des Restgutes steht wenige Meter südlich des Haupthauses.
Das steingemauerte Gebäude ist zweigeschossig und das Schopfwalmdach ist mit Schindeln gedeckt. Am Dach ist ein lateinisches Kreuz auf einer Kugel angebracht.
Über dem ostseitigen Eingang zum Getreidespeicher mit seiner massiven, mit Eisen beschlagenen Holztüre, steht die Jahreszahl 1708. Darüber befindet sich ein Fenster, unter dem Giebel eine runde Lüftungsöffnung. Die weinrot aufgemalten Geschoßbänder, Fensterfaschen und Eckquader sind schon stark verblasst. Die Decke des Obergeschoßes ist als Gewölbe ausgeführt. Im Fall eines Brandes verhinderte das Gewölbe das Einstürzen der Decken und Übergreifen der Flammen auf die wertvollen Getreidelager.
Im Anbau rechts befindet sich im Erdgeschoß eine Schmiede und ein Brotbackofen. Im Obergeschoß des Anbaus, welches nur durch den Getreidespeicher erreichbar ist, ist die Getreidemühle untergebracht.
Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik)
Der Troadkasten des Restgutes steht wenige Meter südlich des Haupthauses.
Das steingemauerte Gebäude ist zweigeschossig und das Schopfwalmdach ist mit Schindeln gedeckt. Am Dach ist ein lateinisches Kreuz auf einer Kugel angebracht.
Über dem ostseitigen Eingang zum Getreidespeicher mit seiner massiven, mit Eisen beschlagenen Holztüre, steht die Jahreszahl 1708. Darüber befindet sich ein Fenster, unter dem Giebel eine runde Lüftungsöffnung. Die weinrot aufgemalten Geschoßbänder, Fensterfaschen und Eckquader sind schon stark verblasst. Die Decke des Obergeschoßes ist als Gewölbe ausgeführt. Im Fall eines Brandes verhinderte das Gewölbe das Einstürzen der Decken und Übergreifen der Flammen auf die wertvollen Getreidelager.
Im Anbau rechts befindet sich im Erdgeschoß eine Schmiede und ein Brotbackofen. Im Obergeschoß des Anbaus, welches nur durch den Getreidespeicher erreichbar ist, ist die Getreidemühle untergebracht.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details
Ebenerdig sind im Speicher die Getreidetruhen zu finden, über eine sehr steile Holzstiege gelangt man ins Obergeschoß. Auch dort befinden sich Getreidetruhen, unter dem Gewölbe sind Stangen angebracht, um in den kalten Monaten Speck zu trocknen. In der angebauten Schmiede sind die Feuerstelle und der alte Blasbalg noch voll funktionstüchtig. Bis heute wird das Getreide dort gemahlen und gelagert und der Brotbackofen regelmäßig benutzt.
Zeitkategorie
18. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen)
Erbaut wurde der Troadkasten, sowie der Anbau für Schmiede und Brotofen 1708 durch Jakob Rest. Das Obergeschoß über der Schmiede wurde ca. 1965 angebaut, um Platz für die elektrische Mühle zu schaffen.